Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge gehören zusammen

Wettbewerbsfähigkeit durch neue Technologien

Neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz und Internet der Dinge wird hohes wirtschaftliches Potential zugeschrieben. Doch erst durch die Kombination und die Nutzung der Daten kann dieses voll entwickelt werden.

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Technologie ist nicht erst seit der Digitalisierung ein wichtiger Faktor für Finanzdienstleister. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen.
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Im Zuge der Digitalisierung entwickelt sich eine Vielzahl innovativer Technologien. Zwei Bereiche, denen besonders viel zugetraut wird sind Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge. Durch die Verbindung von Gegenständen aus Unternehmen und Alltag mit dem Internet mit dem „Internet of Things“ (IoT) ergeben sich neue Möglichkeiten der Interaktion mit Kunden und damit die Chance für innovative Geschäftsmodelle. Schätzungen zufolge werden Unternehmen ihre Investitionen in das Internet der Dinge bis 2020 auf mehr als 800 Milliarden Dollar vervielfachen werden. Auch Finanzdienstleister investieren in den Bereich. Zugleich kommen Studien zu dem Schluss, dass der weltweite Markt für Robotik und AI bis dahin auf ein Volumen von mehr als 150 Milliarden Dollar anwachsen dürfte.

Künstliche Intelligenz und Internet der Dinge verknüpfen

Eine Studie von PWC hat nun genau diese Möglichkeiten untersucht. Demnach ist der Übergang von der analogen in die digitale Industrie nur der Anfang einer tiefergreifenden Entwicklung. Denn die neuen Technologien werden ihr volles Potenzial erst dann entwickeln können, wenn Unternehmen das Internet der Dinge mit den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz verknüpfen.

Der natürliche Schnittpunkt zwischen künstlicher Intelligenz und IoT sind dabei die Daten. Durch das IoT werden sich die Datenvolumina, auf die Unternehmen künftig zugreifen können, exponentiell vergrößern. So geht die Analysefirma IDC davon aus, dass bis 2025 rund 80 Milliarden Geräte direkt mit dem Internet verbunden sein könnten. Dadurch werde die Menge der verfügbaren Daten von zuletzt bereits 4,4 Zettabytes auf 180 Zettabytes nochmals explodieren. Diese ungeheuren Datenbestände sind für Unternehmen aber nur dann wirklich wertvoll, wenn sie in einen sinnvollen Kontext gestellt werden. Hier nun kommt Künstliche Intelligenz ins Spiel, d.h. alle wesentlichen Komponenten des IoT wie Konnektivität, Sensorik oder Robotik müssen in Zukunft zwingend durch KI angereichert werden.

In letzter Konsequenz – so die Studie - werde die Frage, wie sinnvoll IoT und KI miteinander kombiniert werden, schon in wenigen Jahren bei vielen Unternehmen über die Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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