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Das Internet der Dinge in vier Bildern erklärt

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Prinzip, Anwendungen, Beispiele und wirtschaftliche Bedeutung


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Definition des Internet der Dinge

Prinzip, Anwendungen, Beispiele und wirtschaftliche Bedeutung des Internet der Dinge
© Shutterstock

Das Internet der Dinge ist für viele noch sehr abstrakt, dabei werden die Auswirkungen auf den Alltag immens sein. Anhand von vier Infografiken werden Grundprinzip, Apps und Services, Beispiele und die enorme wirtschaftliche Bedeutung erläutert.

Scott Cook, der Gründer von Intuit hat unlängst gesagt: „Wir befinden uns immer noch in den ersten Minuten des ersten Tages der Internet-Revolution.“

Die Analysten von Goldman Sachs bezeichnen das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) als die dritte Welle des Internets. Aufgrund ihres Ausmaßes und ihres wirtschaftlichen Einflusses sei sie möglicherweise sogar die größte überhaupt.

Begriffe wir Wearables, Connected Car, Smart Home kennzeichnen den Beginn einer (R)Evolution, die sich in den kommenden Jahren über Connected Cities zum Industriellen Internet ausweiten wird.

Vier Infografiken erläutern das Internet die Dinge

Doch für viele ist das Thema derzeit noch ausgesprochen abstrakt. In den folgenden vier Grafiken von Postscapes. and Harbor Research wird aufgezeigt, worum es beim Internet der Dinge geht, welche Anwendungen es geben wird und wie die wirtschaftlichen Auswirkungen des IoT sein werden.

Das Grundprinzip des Internets der Dinge

Das Internet der Dinge (IoT) und smarte Systeme basieren auf den vier Elementen Sensoren, Konnektivität, Menschen und Prozessen. Wir erschaffen damit eine Sichtweise um alles um uns durch „sensorische Linsen“ zu betrachten und zu messen. Die Ergebnisse werden digitalisiert und über Netzwerke zur Verfügung gestellt. Am Ende befindet sich eine schier unendliche Vielzahl von Informationen in vernetzten, bidirektionalen Systemen und ermöglichen die Kombination von Menschen, Daten, Prozessen und Systemen zur besseren Entscheidungsfindung.

Grundprinzip des Internets der Dinge

Beim Internet der Dinge geht es um eine Kombination aus Sensoren, deren Verbindung sowie Menschen und Prozesse

Neue Lösungen durch das Internet der Dinge

Als Ergebnis erhalten wir die unterschiedlichsten neuen und intelligenten Dienste und Anwendungen. Fitness-Tracker, mit dem Internet verbundene Autos oder Wohnungen sind bereits heute Realität. Eine Vielzahl weiterer Anwendungen in den verschiedensten Bereichen wird schnell folgen.

Derzeit zeichnen sich folgende fünf Bereiche für die Erst-Erschließung durch das IoT ab:

  • Konsumenten und „die eigenen 4 Wände“.
  • Transportwesen und Mobilität.
  • Körper und Gesundheit.
  • Infrastruktur und Gebäude.
  • Städte und Industrie.

Die Infografik zeigt in jedem dieser Bereiche konkrete Beispiele für IoT-Use-Cases auf.

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Neue Apps und Services durch das IoT

Aufbauend auf den Interaktionen zwischen Sensoren, Verbindungen sowie Menschen und Prozessen ergeben sich neue Arten intelligenter Anwendungen

Anwendungsbeispiele für das Internet der Dinge

Richtig spannend wird das Ganze, wenn man die genannten Bereiche und Anwendungsmöglichkeiten miteinander kombiniert. Drei konkrete Beispiele hierfür werden in der nächsten Grafik dargestellt und näher erläutert:

  • Die Kombination aus Transport und Smart City.
  • Die Kombination aus Gesundheit und Smart Home.
  • Die Kombination aus intelligenten Gebäuden und Mobilität.

Wenn dann auch noch Faktoren wie Zeit, Aufenthaltsort und Services kombiniert werden, steigt die Herausforderung durch die Komplexität zwar dramatisch an, aber es ergeben sich daraus faszinierende Anwendungsgebiete, von denen zwei dargestellt werden.

Internet der Dinge: Anwendungsbeispiele

Durch die Verbindungen unterschiedlicher Bereiche ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten

Hohe wirtschaftliche Bedeutung des Internets der Dinge

Schätzungen zufolge, werden innerhalb eines Jahres doppelt so viele Geräte mit dem Internet verbunden sein, als Menschen auf der Welt leben. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird diese Zahl auf 50 Milliarden ansteigen und der durch das Internet der Dinge (IoT) entstehende Markt Umsätze in Höhe von schätzungsweise 7,1 Billionen US-$ ermöglichen.

Die folgende Infografik zeigt, wie sich die Anzahl der mit dem Internet verbundenen Geräte (Connected Devices) in den nächsten Jahren entwickeln wird und auf welche Bereiche diese entfallen werden.

Abschließend wird dann ein Ausblick auf die sich abzeichnende wirtschaftliche des Internets der Dinge gegeben. Auch dieser wird nach den genannten fünf Bereichen aufgegliedert.

Hohe wirtschaftliche Bedeutung des Internet der Dinge

Bis 2020 ergeben sich Erlöspotentiale von unglaublichen Ausmaßen durch das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge wird Bestandteil des gesellschaftlichen ZNS

Der eine oder andere mag sich an George Orwells 1984 erinnert fühlen. Doch die 1949 Angst-einjagende Utopie eines Überwachungssystems liegt schon mit der heutigen Technologie weit hinter uns. Das Internet der Dinge wird Menschen und Gegenstände in einer Art und Weise miteinander verbinden, die wir uns heute noch nicht einmal in Ansätzen vorstellen können. Es wird immanenter Teil des Lebens, Arbeitens und Fortbewegens werden und sich so zu einem zentralen Nervensystem für Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln.

Egal, ob Privatperson, Unternehmen oder staatliche Institution. Das Internet der Dinge wird die Art und Weise verändern, in der wir leben, lernen, arbeiten und miteinander kommunizieren und interagieren werden. Wir alle tun gut daran, und rechtzeitig auf diese Entwicklung einzustellen und vorzubereiten.


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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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