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Test der Beratungsqualität in den Filialen von Banken und Sparkassen

Zu viel Arbeit macht dumm

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Weniger ist mehr und gesünder

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Führung und Leadership

Führung (oder Management) bedeutet nicht zwangsläufig auch Leadership. Beides ist jedoch wichtig, gerade in Zeiten der Veränderung. Dies gilt auch für Banken und Sparkassen. Studien über aktuelle Trends und Entwicklungen zu diesem wichtigen Themenbereich finden Sie im Bank Blog.
© Shutterstock

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie wurde herausgefunden, dass zu viel Arbeit das Gehirn schädigen kann. Dabei geht es nicht nur um Workaholics: Alles, was über 25 Stunden die Woche hinausgeht, ist potentiell schädlich für den Verstand.

Dass zu viel Arbeit gesundheitsschädlich sein kann, ist nichts Neues. Neu ist hingegen, was „zu viel“ tatsächlich bedeutet. Forscher am Melbourner Institut für Angewandte Wirtschafts- und Sozialforschung in Australien haben dazu eine Studie mit mehr als 6.000 Arbeitnehmern durchgeführt, die über 40 Jahre alt waren. Dabei wurden die Probanden speziell auf folgende Fähigkeiten getestet:

  • Lesefähigkeit,
  • Mustererkennung und
  • Gedächtnisleistung.

Ziel war es, herauszufinden, welchen Einfluss die Anzahl der wöchentlichen Arbeitsstunden auf die kognitiven Fähigkeiten der Probanden hat.

Zu viel Arbeit schränkt die Leistungsfähigkeit des Gehirns ein

Folgende bemerkenswerte Ergebnisse haben die Forscher ermittelt:

  • Während bisherige Forschungen davon ausgingen, dass vor allem Mehrarbeit kognitive Beeinträchtigung verursacht, konnte gezeigt werden, dass die gleichen Beeinträchtigungen bei Menschen über 40 schon durch reguläre Arbeitswochen auftreten können.
  • Obwohl die Fähigkeit einer Person, Informationen zu verarbeiten, bereits in einem früheren Alter rückläufig sein kann, ist 40 die Altersgrenze, ab der Gedächtnistests und andere Übungen zeigen, dass die geistige Beweglichkeit beginnt, abzunehmen.
  • Die 40-Stundenwoche mag im Alter von 40 die Norm sein, aber in der Realität ist unser Gehirn nicht für den anhaltenden Stress durch die beständige Wiederholung dieser Stundenanzahl in diesem Alter entwickelt.
  • Probanden mit besonders hohem Leistungsniveau arbeiteten zwischen 21 bis 35 Stunden pro Woche. Sie arbeiteten zwischen drei und fünf Stunden täglich und an keinem Tag über fünf Stunden.
  • Für Männer wurde eine optimale Arbeitszeit zwischen 25 bis 30 Stunden pro Woche herausgefunden, die zu einem positiven Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit geführt. Für Frauen lag der Wert zwischen 22 und 27 Stunden pro Woche. Mehrarbeit über diese Werte hinaus führt zu einem negativen Einfluss auf die kognitiven Funktionen.
  • Stress wirkt sich die kognitive Funktionsfähigkeit in erster Linie durch Hormone aus.
  • Sowohl physische als auch psychische Belastungen können die kognitive Funktionsfähigkeit als Folge der übermäßigen Arbeitszeiten beeinträchtigen.

Was ist zu tun?

Es fällt nicht allzu schwer, über die Forschungsergebnisse zu lächeln, denn bei einer Regelarbeitszeit von 39 Stunden in Banken und Sparkassen kann man nach 25 Stunden nicht einfach aufhören zu arbeiten.

Was man tun kann, ist jedoch, zu versuchen, die Arbeitswoche zu optimieren. Dazu gehören unter anderem ausreichende Erholungsphasen und Schlaf. Für Menschen über 26 werden sieben Stunden täglich empfohlen. Hinweise für besseres Schlafvermögen oder die Vermeidung von Burn-out liefern Bücher, wie die hier im Bank Blog vorgestellten „Der Weg zum Superschlaf“ oder „Dr. Burischs Burnout-Kur“.

Auch das ständige Training der körperlichen und geistigen Fitness ist wichtig. Idealerweise berücksichtigt man diesbezügliche Aktivitäten in der Tagesplanung (und hält sich daran). Wie dies gelingen kann, wird u.a. im Buch „Viel besser als gute Vorsätze“ gezeigt.

Selbsterkenntnis ist der Schlüssel. Arbeiten Sie hart, aber nicht zu hart.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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