Kundennähe als Wettbewerbsvorteil für Banken und Sparkassen

Wie Virtualisierung die Resilienz verbessern kann

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

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Unternehmen erwartet nach der Digitalisierung eine neue Hürde: Virtualisierung. Welchen Nutzen die Virtualisierung bezüglich der Resilienz beschert und warum die aktuelle Corona-Pandemie die Dringlichkeit verdeutlicht, zeigt eine neue Studie.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.

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Das Zeitalter der Virtualisierung ist in vollem Gange. Die bereits langanhaltende digitale Transformation forderte Unternehmen bereits bisher in ihrer Organisation heraus. Die aktuelle Corona-Krise hat zudem deutlich gemacht, dass der Aufbau von Resilienz für Unternehmen unabdingbar ist.

Für eine erfolgreiche Resilienz müssen Unternehmen das Thema Virtualisierung zeitnah angehen, da ihre Wettbewerbsfähigkeit davon abhängt. Währenddessen nimmt die Virtualisierung Fahrt auf – die Grenzen zwischen physisch und virtuell Existierendem verschwinden zunehmend. Eine neue Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint untersucht das Thema und gibt zudem Handlungsempfehlungen für Unternehmen.

Dabei werden beispielweise Fragen in den Fokus gerückt, ob Unternehmen in Zukunft schrittweise virtualisieren sollen und ob dafür alte Denkweisen hinterfragt werden und neue strategische Impulse gesetzt werden müssen. Gleiches gilt für die Frage, welche Potenziale die Virtualisierung bereithält.

Auf die Digitalisierung folgt die Virtualisierung

Die Märkte, in denen sich Unternehmen derzeit befinden, sind überwiegend nicht nur hart umkämpft. Der Wettbewerb und die strategische Ausrichtung werden zusätzlich durch eine hohe Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (VUCA) erschwert. Aufgrund der Entwicklung der Wertschöpfungskette wird sichtbar, dass den Unternehmen die schrittweise Virtualisierung als nächste Herausforderung bevorsteht – unmittelbar nach der Herausforderung der Digitalisierung sowie der Dezentralisierung in den 1990er Jahren.

Flexibilität und Resilienz notwendig für erfolgreiche Virtualisierung

Damit die Unternehmen im intensiven Wettbewerb standhaft bleiben können, ist eine hohe Flexibilität sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen der Unternehmen von Nöten. Für eine erfolgreiche Transformation hin zu einer resilienteren Organisation, sind Unternehmen gezwungen, zu entscheiden, welche ihrer Aktivitäten analog oder digital gestaltet werden können. Denn bei der Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen sowie der Resilienz-Transformation sei die Virtualisierung entscheidend, so die Ergebnisse der Studie.

Formen der Virtualisierung maßgebend für die Zukunft

Wie die Untersuchung zeigt, sind vor allem zwei Formen der Virtualisierung maßgebend für die nächsten Jahrzehnte. Auf der einen Seite stehen die sogenannten „Global First“- und „Remote First“-Unternehmen, welche schon seit ihrer Gründung komplett virtualisiert sind und außerdem ohne nationale Grenzen, lokale Arbeitsmärkte und feste Standorte tätig sind. Auf der anderen Seite stehen die traditionellen Unternehmen, welche über die sogenannte „Prozess Virtualisierung“ – also einen Transformationsprozess – ihre Resilienz mithilfe der Förderung der Virtualisierung ihrer Prozesse und Bereiche stetig verbessern.

BackCasting-Methode für eine wünschenswerte Zukunft

Trotzdem bleiben Fragen offen:

  • Wie müssen sich Unternehmen aufstellen, um ihre Marktposition erfolgreich zu stärken und auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu bleiben?
  • Und wie können Unternehmen die Geschäftspotenziale identifizieren, die durch die Virtualisierung entstehen?

Für die Beantwortung dieser Fragen könnte die sogenannte BackCasting-Methode hilfreich sein. Die Methode aus der Zukunftsforschung arbeite zu Beginn mit der Definition einer beispielhaften Zukunft und von da an rückwärts, um Richtlinien und Aktionspunkte zu identifizieren, welche diese wünschenswerte Zukunft mit der Gegenwart verbinden. So könnten die wesentlichen Herausforderungen sichtbar gemacht werden und Aktionspunkte zur erfolgreichen Zielerreichung herausgearbeitet werden.

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Über den Autor

Sophie Conrad

Sophie Conrad ist freie Mitarbeiterin des Bank Blogs. Als Studentin der Medienwissenschaft und Politik, Wirtschaft, Gesellschaft war sie bei dem Westdeutschen Rundfunk in Dortmund tätig und schreibt nun als freiberufliche Autorin, unter anderem für die Dortmunder und Castroper Ruhr Nachrichten.

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