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Die Disruption der Disruption – Cartoon

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Startups auf der Suche nach Aufmerksamkeit

Es scheint zunehmend im Trend zu liegen, Innovationen automatisch als disruptiv zu bezeichnen. Vor allem Startups gehen recht großzügig mit dem Begriff um. Aber Übertreibung war selten ein Erfolgsgarant.

Banking mit einem Augenzwinkern

Lustiges, Humorvolles und mitunter auch Nachdenkliches für Banker
© Shutterstock

Der Begriff der disruptiven (oder radikalen) Innovation geht auf den Harvard Professor und Management Experte Clay Christensen zurück. Sie sind grundlegend und erschaffen etwas völlig Neues. Sie verändern Geschäftsmodelle und mischen ganze Branchen auf. Denken Sie z.B. an den iPad oder das iPhone von Apple. In seinem Buch „The Innovator’s Dilemma“ beschreibt Christensen, warum gerade etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen oft verlieren und welche Lösungsansätze es gibt.

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Liegt Disruption wirklich im Trend?

Kein Zweifel, es gibt sie die disruptiven Innovationen. Ein prominentes Beispiel ist Apples iPhone, das gerade sein 10-Jähriges Jubiläum gefeiert hat. Doch sind sie wirklich so zahlreich, wie uns manche glauben machen wollen? Wohl eher nicht.

Zweifellos ist Disruption eines der Modeworte (Buzzwords) der digitalen Wirtschaft und wird auch im Bereich FinTech gerne benutzt. Matthias Kröner, Gründer der Fidor Bank, hat schon vor einiger Zeit erläutert, warum FinTechs nicht disruptiv sind.

Die meisten als „disruptiv“ bezeichneten Innovationen sind in Wahrheit inkrementell und manchmal nicht mal das. Aber auf der Suche nach Aufmerksamkeit für die eigene Idee und vor allem nach Kapitalgebern scheint der Begriff derzeit einfach dazu zu gehören, wie der folgende Cartoon von Tom Fishburne zeigt:

Disruptive Innovationen bei FinTech-Startups

Mein Startup ist ausgesprochen disruptiv. Wir sind so disruptiv, dass wir selbst andere Disruptoren disruptiv verändern.

Völlig zu Recht merkt er an, das je innovativer eine Idee tatsächlich ist, desto weniger Buzzwords benötigt man, um sie zu beschreiben.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.

Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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