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Zerschlagt die Banken

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Entmachtet die Finanzmärkte – Eine Streitschrift

Streitschrift über die Rollen von Banken und Staat in Folge der Finanzkrise

Zerschlagt die Banken

Welche Lehren wären aus der Finanzkrise zu ziehen gewesen und warum sind sie nicht gezogen wurden? Antworten auf diese Fragen enthält eine „Streitschrift“, die ich Ihnen heute vorstellen möchte.

Hintergrund

Finanzmarktkrise, ade? Von wegen! Wenn nicht einschneidende Regulierungsschritte unternommen werden, war der Schock umsonst. Dies ist zumindest die Meinung von Rudolf Hickel, dem Autor des Buches. Dem Untertitel „Eine Streitschrift“ folgend, geht es recht provokant zu.

Seine Kernthese: Die Großbanken haben aus der Finanzkrise 2008 nichts gelernt. Sie nutzen ihre Macht, um die Politik zu manipulieren und blockieren wichtige Regulierungen. Der Autor fordert – gerade wegen der besonderen Stellung der Banken im Wirtschaftssystem – eine echte demokratische Kontrolle. Die aggressiven, teils virtuellen, von der realen Wirtschaft entkoppelten Finanzmarktprodukte, die das gesamte Wirtschaftssystem und sogar Staaten bedrohen, müssen eingeschränkt, besser noch verboten werden. Geschäftsbanken und das verhängnisvolle Investmentbanking müssten getrennt werden. Und, wenn die Banken sich darauf nicht einlassen, müssen sie verstaatlicht werden. Die Entmachtung der Banken ist für Hickel eine notwendige Konsequenz zur Rückgewinnung des Primats der Politik über die Unternehmenswirtschaft.

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Im Verlauf des Lesens möchte man dem wortgewaltigen und scharfzüngigen Professor Hickel zustimmen, wo immer es nur geht, auch wenn manche seiner Aussagen aus einem anderen Jahrhundert zu stammen scheinen. Ein Problem dieser Streitschrift ist allerdings, dass nach der 20-seitigen Einleitung im Grunde alles gesagt ist, dass alle Argumente gebracht und alle Forderungen pointiert sind. Die nachfolgenden rund 200 Seiten blähen einen womöglich einst als Kommentar formulierten Zeitungsartikel auf Buchlänge auf – was durch die aus Kolumnen und Talkshows bekannte Eloquenz des Autors allerdings erträglich wird.

Gleichwohl ist es sin spannendes Buch, dass sich auch für Banker zu lesen lohnt.

Über den Autor

Rudolf Hickel ist emeritierter Professor für politische Ökonomie und Finanzwissenschaften. Er schreibt u. a. für das Handelsblatt und die Süddeutsche Zeitung. Hickel ist in mehreren Aufsichtsräten aktiv sowie wissenschaftlicher Beirat von Attac.

Buch oder Zusammenfassung

Das 2012 erschienene Buch hat 224 Seiten. Sie erhalten es u.a. bei Amazon:


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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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