Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit

Human + Machine

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Im Buch „Human + Machine“ stellen Paul R. Daugherty und H. James Wilson Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Arbeit vor und zeigen Veränderungen, Chancen und zukünftige Anforderungen an Menschen und Unternehmen.

Buchtipps und Leseempfehlungen für Bankmanager und -mitarbeiter

Die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen ist als Bestandteil einer Karriere in Zeiten der Veränderung allgemein akzeptiert. Dass „Lesen bildet“ weiß schon der Volksmund. Obwohl wir alle tagtäglich viel zu viel lesen „müssen“, lesen wir wohl alle gleichzeitig auch viel zu wenig. Im Bank Blog finden Sie daher Hinweise und Empfehlungen auf interessante Bücher, die Ihnen neue Erkenntnisse und Ideen vermitteln sollen.

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Künstliche Intelligenz (KI) umfasst Systeme, die wahrnehmen, verstehen, handeln und lernen können. Längst haben KI-Technologien Einzug in unseren Alltag (Siri, Alexa etc.) und den vieler Unternehmen gehalten, wenngleich auch in sehr unterschiedlichem Maße. Dennoch verursachen sie bei vielen Menschen Unbehagen.

Die Angst vor einer Übermacht der Maschinen sei zwar verständlich, aber unbegründet, meinen Paul R. Daugherty und H. James Wilson. Sie sind überzeugt, dass KI die Menschen nicht bedroht, sondern sie menschlicher macht. KI verschaffe sogar mehr Freiraum, typisch menschliche Wesenszüge wie Kreativität, Empathie oder Urteilskraft zu betonen.

Welche neuen Aufgaben Menschen im KI-Zeitalter übernehmen und welche Fertigkeiten sie entwickeln müssen, legen die Autoren in Ihrem Buch „Human + Machine“ detailliert dar. Sie zeigen anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis, was Künstliche Intelligenz bedeutet, wie sie das Arbeitsleben transformiert, welche neuen Berufe entstehen und wie wir KI am besten für uns nutzen können.

Künstliche Intelligenz ergänzt menschliches Arbeiten

Wer KI richtig einsetzen will, muss viele Prozesse im Unternehmen neu definieren. Bisher nutzen jedoch nur wenige Unternehmen KI dazu, ihr Geschäftsmodell radikal neu auszurichten. Genau das sollten sie nach Meinung der Autoren aber tun, denn mit KI wird die Produktion nicht nur effizienter, sondern vor allem wandelbarer.

Anders als häufig befürchtet, verdrängen KI-Systeme menschliches Arbeiten nicht, sondern ergänzen die Fähigkeiten des Menschen. KI z.B. kann Routinetätigkeiten übernehmen und so den menschlichen Mitarbeitern mehr Freiraum für komplexe Aufgaben bieten.

Drei Phasen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz

Die Autoren sehen drei Phasen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz:

  1. Standardisierung von Prozessen,
  2. Automatisierung der Prozesse,
  3. Strategische Neuausrichtung.
Buchtipp: Human + Machine - Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit von Paul R. Daugherty und H. James Wilson.

Human + Machine – Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit.

Adaptive Prozesse auf Basis von Echtzeitdaten ermöglichen dann eine jederzeitige Anpassung der Prozesse an aktuelle Bedürfnisse und ermöglichen, individualisierte Produkte auf den Markt zu bringen und dabei trotzdem profitabel zu wirtschaften.

KI revolutioniert auch das Backoffice

Durch die Verknüpfung mit Robotic Process Automation (RPA) kann Künstliche Intelligenz Routinetätigkeiten in Bereichen wie Rechnungswesen und Buchhaltung, im Termin- oder Beschwerdemanagement übernehmen. Menschen können dann höherwertige Aufgaben verrichten.

Ein Beispiel ist das Vorsortieren von Kundenbeschwerden nach Länge, Sprache und Textart, sodass Mitarbeiter im Kundenservice mehr Zeit haben, sich mit schwierigen Fällen auseinanderzusetzen. Ein weiteres Beispiel sind lernende Systeme, die in Kreditinstituten Transaktionen herausfiltern, um Geldwäsche zu erkennen.

Richtiger Einsatz von KI setzt Menschen und neue Prozesse voraus

KI-Systeme können nur so gut sein wie die Daten, mit deren Hilfe sie trainiert werden. Damit Künstliche Intelligenz richtig funktioniert sind Menschen notwendig, die die Systeme trainieren, erklären und erhalten. Zudem müssen die verwendeten Algorithmen und deren Ergebnisse überprüft werden. Dabei ist darauf zu achten, dass ein System brauchbare Ergebnisse erzielt und zugleich erklärbar ist. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass Roboter und KI-Systeme von vornherein für denjenigen Kontext entwickelt werden, in dem sie zum Einsatz kommen und dabei gültigen Werten und Moralvorstellungen folgen.

Über die Autoren Paul R. Daugherty und H. James Wilson

Paul R. Daugherty ist Cheftechnologe von Accenture und dort unter anderem für den Bereich künstliche Intelligenz verantwortlich. Er leitet das KI Lab in Dublin und das Technologie-Lab in Silicon Valley.

  1. James Wilson ist geschäftsführender Direktor von Accenture Research. Er schreibt regelmäßig für die Harvard Business Review und das Wall Street Journal. Im folgenden Video erleben Sie ihn bei einem Vortrag über Künstliche Intelligenz im Finanzbereich:

Buch oder Zusammenfassung

Das Buch hat 274 Seiten. Sie erhalten es u.a. bei Amazon:

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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