Digitalisierung und Nachhaltigkeit für mehr Erfolg

Wie Unternehmen gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen

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Unternehmen, die Digitalisierung und Nachhaltigkeit vorantreiben, haben besseren Chancen, sich schneller von den Folgen der Corona-Pandemie zu erholen oder sogar gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Zugleich rüsten sie sich für die Zukunft.

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Firmen können aus der aktuellen Krise gefestigt für die Zukunft hervorgehen. Dafür müssten sie jedoch in Digitalisierung und zugleich in einen nachhaltigen Wandel investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Accenture. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass die europäischen Wirtschaftsführer erwarten, in durchschnittlich 18 Monaten zum Vorkrisen-Umsatzniveau zurückzukehren.

Wie europäische Unternehmen diese „Zwillingstransformation” bewältigen, werde darüber entscheiden, wie schnell sie sich von der Krise erholen, und auch darüber, wie gut sie positioniert sind, um nach der Pandemie nachhaltig zu wachsen.

Unterschiede bei der Widerstandsfähigkeit

Die Corona-Pandemie hat zu Unterschieden bei der Widerstandsfähigkeit und den Wachstumsprognosen in europäischen Unternehmen geführt. Demnach haben 49 Prozent der befragten europäischen Firmen in den letzten zwölf Monaten Einbußen im Umsatz oder Gewinn erfahren und erwarten im Verlauf des Jahres keine Verbesserung.

19 Prozent der befragten Firmen gaben an, vor der Pandemie eine starke finanzielle Leistungsfähigkeit gehabt zu haben, nun aber mit negativem Umsatz- oder Gewinnwachstum für das kommende Jahr zu rechnen. Nur 32 Prozent der Unternehmen erwarten in den nächsten zwölf Monaten ein profitables Wachstum.

Der Studie zufolge bevorzugen 45 Prozent der Unternehmen Investitionen, die sowohl die digitale Transformation als auch Nachhaltigkeit betreffen. Konkret planen 40 Prozent der Befragten in Europa große Investitionen in künstliche Intelligenz, 37 Prozent wollen verstärkt in die Cloud investieren und 31 Prozent richten ihren Kapitaleinsatz neu aus, um sich stärker auf nachhaltige Geschäftsmodelle zu konzentrieren.

Unsicherheit über Wachstumsziele für 2021

Weniger als die Hälfte der europäischen Unternehmen (45 Prozent) rechnet damit, ihre Wachstumsziele für 2021 zu realisieren. Die Befragten in Großbritannien, Frankreich und Deutschland gehören zu den optimistischsten: 59 Prozent, 52 Prozent und 51 Prozent der Befragten in diesen Ländern erwarten, ihre Ziele für 2021 zu erreichen. Die Befragten in Italien und Spanien gehören zu den pessimistischsten: Nur 34 Prozent bzw. 31 Prozent von ihnen erwarten, ihre Wachstumsziele für 2021 zu verwirklichen.

Drei strategische Ansätze für Unternehmen

Unternehmen stünden vor der Herausforderung der klaren Definition eines tragfähigen Geschäftsmodells rund um nachhaltige Verfahren und Produkte, die Freisetzung von Ressourcen, um die Organisation besser zu mobilisieren, und des schnellen Übergangs von Pilot- und Silo-Projekten zu groß angelegten und unternehmensweiten Transformations-Initiativen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, werden im Rahmen der Studie drei strategische Ansätze vorgeschlagen:

  • Die Förderung von ökosystem-basierten Geschäftsmodellen, die von Nachhaltigkeit angetrieben und durch Technologie ermöglicht werden: Führende Unternehmen würden bereits mehr als 10 Prozent ihres Umsatzes auf diese Weise generieren.
  • Die Kombination von Ressourcen, um Technologie-Anwendungen für nachhaltige Verfahren zu skalieren: Führende Unternehmen im Bereich der Zwillingstransformation investieren insgesamt stärker in Innovation und geben mehr als zehn Prozent ihres Jahresumsatzes für Forschung und Entwicklung aus. Sie betrachten Nachhaltigkeit und Technologie nicht als getrennte Prioritäten.
  • Die Anleitung, Stärkung und Förderung von Talenten: Führungskräfte sollen Verantwortung für die kontinuierliche Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter übernehmen. Der Aufbau und die Förderung von Talenten sind essentiell, um aus der Transformation messbaren Mehrwert für das Unternehmen zu ziehen.

Europäische Unternehmen sollten Mehrwerte ausschöpfen, die in der Verbindung von innovativer Technologie und Europas traditionellen Stärken wie Nachhaltigkeit, Solidarität und Sinnhaftigkeit liegen. Nur so könnten sie sich einen klaren Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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