Ausgewählte Aspekte der Digitalisierung im Banking

Lesenswertes über Banking KW 48-2019

Im heutigen Rückblick auf interessante Beiträge aus der internationalen Finanzszene geht es um ausgewählte Einzelaspekte der Digitalisierung im Banking, darunter Wealth Management, Voice Banking sowie das Internet der Dinge.

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Die Digitalisierung im Banking hat vielfältige Facetten. Im Folgenden werden einige davon im Rahmen unseres Wochenrückblicks auf spannende internationale Trends näher beleuchtet.

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Digitalisierung im Wealth Management

Viele technologische Lösungen liefern innovative Ideen zur Verbesserung von Finanzdienstleistungen, neuen Geschäftsmodellen oder neuen Geschäften. Insbesondere im Bereich Vermögensgestaltung und Vermögensverwaltung bieten sich damit zahlreiche Chancen. Dabei befindet sich der Bereich erst am Beginn der Transformation.

Mehr dazu hier: How FinTech is shaping Assets and Wealth Management

Wealth- und Investment-Management-Unternehmen möchten digitale Technologien nutzen, um das Kundenerlebnis (Customer Experience, CX) über Kontaktpunkte hinweg zu verbessern und die Produktivität ihrer Berater zu steigern. Mit einem digitalisierten Finanzberater können sich Berater auf wertschöpfende statt auf administrative Aufgaben konzentrieren. Diejenigen, die ein umfassenderes digitales Front-End mit sich ergänzenden Funktionen wie einer einzigen Sicht auf den Kunden, Analysen sowie End-to-End-Funktionen und -Funktionen suchen, sollten die Landschaft digitaler Wealth-Management-Plattformen kennen.

Mehr dazu hier: Digital Wealth Management Platforms Improve CX And Financial Advisor Productivity

Die Evolution des Voice Bankings

Künstliche Intelligenz und Sprachtechnologie verändern unser persönliches Leben. Siri ist nur einen Knopfdruck davon entfernt, uns alles zu erzählen, was Google zu bieten hat und Alexa macht das Smart Home zugänglicher als je zuvor. Es scheint nur logisch, dass der nächste große Schritt sprachgesteuertes Banking ist.

Mehr dazu hier: The Evolution of Voice Banking in 2019

Das Internet der Dinge verändert die Finanzbranche

Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, dass es bis 2020 21 Milliarden vernetzte „Dinge“ auf der Welt geben wird. In den kommenden Jahren werden sich Finanzinstitute unweigerlich fragen müssen, wie diese Vielzahl von IoT-Geräten ihr Geschäft unterstützen kann, zumal es eine Vielzahl von IoT-Anwendungsfällen für Finanzdienstleistungen geben könnte.

Mehr dazu hier: Connected Finances: When the Internet of Things Goes to the Bank

Wie die Generation Z das Banking beeinflusst

Um für diese neue Kundengeneration relevant zu bleiben, müssen Banken die von veränderten Gewohnheiten und Erwartungen erkennen und sich anpassen. Im Digital Banking gibt es drei Bereiche, die von dieser neuen Kundengeneration mit hoher Wahrscheinlichkeit neu ausgerichtet werden:

Mehr dazu hier: How Generation Z Will Reshape Digital Banking

Berichte aus Banken und FinTechs

Auch in der vergangenen Woche gab es einige Berichte über Aktivitäten in der Finanzbranche sowie einzelner Institute, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Megadeal beim Online-Brokerage

Vor dem Hintergrund des sich verändernden Wettbewerbs übernimmt der Direct-Brokerage-Pionier Charles Schwab den konkurrierenden Discount-Broker TD Ameritrade für rund 26 Milliarden US-Dollar. Das neue Unternehmen betreut 24 Millionen Kundenkonten mit einem Kundenvermögen von mehr als 5 Billionen US-Dollar. Gemeinsam wolle man Privatanlegern und unabhängigen registrierten Anlageberatern das ultimative Kundenerlebnis bieten.

Mehr dazu hier: Charles Schwab to acquire TD Ameritrade for $26 billion

Australische Bank installiert Amazon-Paketstationen in Filialen

Hat die Haspa hier Pate für eine gute Idee gestanden? Die Commonwealth Bank of Australia installiert Schließfächer in mehreren Filialen in Sydney, in denen Kunden ihre Amazon-Pakete abholen können.

Mehr dazu hier: CBA puts Amazon lockers in branches

Kreditkarte belohnt Fitness

Die Idee, Banking mit Gesundheit zu kombinieren, ist nicht neu, aber immer noch wenig verbreitet. Nun hat sich American Express mit Vitality zusammengetan, um eine Kreditkarte auf den Markt zu bringen, mit der Briten für ihre körperliche Aktivität belohnt werden. Kunden verdienen bis zu einem Prozent Cash Back für ihre Ausgaben, können dies jedoch auf bis zu drei Prozent steigern, je nachdem, wie aktiv sie sind. Gemessen wird über ein App.

Mehr dazu hier: Amex issues card that rewards users for physical activity

Und zwei Bank Blog Berichte über ähnliche Aktionen finden Sie hier: Mehr Fitness bringt mehr Zinsen und hier: Ihre Bank kümmert sich um Ihre Gesundheit

Geldabheben ohne PIN

Kunden der Hang Seng Bank können in Kürze an 600 Geldautomaten in Hongkong Bargeld abheben, indem sie ihre Telefone über einen NFC-Leser oder einen QR-Code bewegen.

Mehr dazu hier: Hang Seng introduces mobile ATM withdrawals in Hong Kong

Britische Bank mit neuer Neobank

Bó, die digitale Challenger-Bank von NatWest, ist ab sofort mit einer leuchtend gelben Visa-Karte und einer mobilen App live. Bó wurde als digitale, cloudbasierte Bank mit eigener schneller Payment-Verbindung auf neuer Technologie aufgebaut. In 18 Monaten und mit 120 Mio. Euro hat NatWest die Erfolgsrezepte anderer Neobanken kopiert und will nun den Markt aufmischen.

Mehr dazu hier: NatWest launches digital challenger Bó

Robinhood will nun doch keine Banklizenz

Überraschung in den USA. Der Pionier für gebührenfreies Trading Robinhood hat seinen Antrag auf Erteilung einer Banklizenz zurückgezogen, nachdem bereits die ersten Schritte vor einem Jahr in einem PR-Desaster endeten.

Mehr dazu hier: Robinhood withdraws bank charter application

Bank pflanzt Bäume

Auch diese Idee ist nicht ganz neu: Die niederländische Mobilbank bunq lanciert eine Green Card in limitierter Auflage, mit der die Nutzer ihren CO2-Fußabdruck bei ihren Ausgaben ausgleichen können. Für jeweils 100 Euro Ausgaben will die Bank einen Baum pflanzen.

Mehr dazu hier: Bunq plants trees while customers spend on new Green Card

Ausbleibende SMS-Benachrichtungen können teuer warden

HSBC und Santander müssen Millionen an Kunden für Überziehungsgebühren zurückerstatten, nachdem sie gegen die Regeln für das Versenden von SMS-Benachrichtigungen an Kunden verstoßen hatten. Die Kunden hatten keine Warnung erhalten, dass sie in die roten Zahlen geraten würden. Die Textmeldungen sollten den Kunden Zeit geben, um Geld zu überweisen und so Bankgebühren zu vermeiden.

Mehr dazu hier: HSBC and Santander brought to book over text alert failure

Zu guter Letzt: Warum Black Friday wichtig ist

Black Friday ist nicht nur der umsatzstärkste Einkaufstag des Jahres sondern auch ein nützlicher Indikator für Branchentrends, die in den kommenden Monaten zu berücksichtigen sind.

Mehr dazu hier: Black Friday – why it matters and what to watch out for

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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