50 Argumente gegen den Wandel – Cartoon

Fünf Prinzipien für erfolgreiche Veränderung

Abonnieren Sie den kostenlosen Bank Blog Newsletter

Wenn Veränderung die wichtigste Konstante im Leben ist, dann kommt knapp dahinter der Widerstand gegen den Wandel. Und je mehr Dinge sich ändern, desto konstanter sind die Einwände gegen Neuerungen.

Cartoon: Das Organigramm des Widerstands

Das Organigramm des Widerstands – Cartoon
Das Organigramm des Widerstands
© Tom Fishburne

Partner des Bank Blogs

YouGov ist Partner des Bank Blogs

Die folgenden 50 Argumente haben sich seit Jahrzehnten „bewährt“, um Banken und Sparkassen (aber auch andere Unternehmen) von Veränderungen zu verschonen:

  1. Das haben wir noch nie gemacht.
  2. Das hat noch niemand jemals getan.
  3. Das wurde noch nie versucht.
  4. Wir haben es schon einmal versucht.
  5. Das hat schon mal eine andere Firma / Person zuvor versucht.
  6. Das machen wir seit 25 Jahren so.
  7. In einer kleinen Bank/Sparkasse funktioniert das
  8. In einer großen Bank/Sparkasse funktioniert das nicht.
  9. In unserer Bank/Sparkasse wird das nicht funktionieren.
  10. Warum sollten wir das ändern. Es funktioniert doch alles bestens.
  11. Der Vorstandsvorsitzende wird das niemals mitmachen.
  12. Dazu bedarf es weiterer Analysen.
  13. Unsere Wettbewerber machen das auch nicht.
  14. Das zu ändern, kostet zu viel Mühe.
  15. Unsere Bank/Sparkasse ist anders.
  16. Das Marketing sagt, dass dies nicht möglich ist.
  17. Der Vertrieb sagt, dass dies nicht möglich ist.
  18. Die vom Kundenservice werden es nicht mögen.
  19. Der Hausmeister sagt, das geht so nicht.
  20. Das kann man so nicht machen.
  21. Wir haben nicht die notwendigen Mittel.
  22. Wir haben dafür kein Personal.
  23. Das geht nicht mit unserer IT.
  24. Der Betriebsrat/Personalrat macht das nicht mit.
  25. Das ist zu visionär.
  26. Sie können einem alten Hund doch keine neuen Tricks beibringen.
  27. Die Veränderung ist zu radikal.
  28. Das liegt außerhalb meiner Verantwortung.
  29. Das ist nicht mein Job.
  30. Wir haben dafür keine Zeit.
  31. Damit funktionieren unsere Prozesse nicht mehr.
  32. Unsere Kunden wollen das nicht.
  33. Das widerspricht unserer Strategie.
  34. Dies erhöht den Overhead.
  35. Die Mitarbeiter wollen das nicht.
  36. Das ist nicht unser Problem.
  37. Ich mag es nicht.
  38. Du hast recht, aber …
  39. Wir sind noch nicht bereit dafür.
  40. Darüber sollten wir nochmal gründlich nachdenken.
  41. Die Führungskräfte werden es nicht akzeptieren.
  42. Das Risiko ist zu hoch.
  43. Wir würden damit Geld verlieren.
  44. Die Zeit bis sich das rechnet, dauert zu lange.
  45. Wir machen alles richtig so wie es ist.
  46. Wir sollten einen Arbeitskreis einsetzen.
  47. Die Aufsicht wird das nicht akzeptieren.
  48. Die zeit ist noch nicht reif dafür..
  49. In dieser Abteilung wird das nicht funktionieren.
  50. Das ist unmöglich.

Fünf Prinzipien für erfolgreiche Veränderung

Um wirklichen Wandel zu erreichen sollten die folgenden fünf Prinzipien des erfolgreichen Wandels beachtet werden:

  1. Damit Führungskräfte ihre Organisation und ihre Probleme so sehen können, als hätten sie sie noch nie zuvor gesehen, müssen sie mit neuem Blick einen eigenen Standpunkt entwickeln, wie sie gelöst werden können.
  2. Brechen Sie aus der Vergangenheit, ohne sie zu verleugnen. Die Essenz der Kreativität, besteht darin, herauszufinden, wie man das, was man bereits weiß, nutzen kann, um über das hinauszugehen, was man bereits denkt.
  3. Fortschritt ist eine mathematische Formel. Er geschieht nur, wenn die Kosten des Status Quo höher sind als das Risiko einer Änderung. Für Veränderung müssen Sie eine Unzufriedenheit mit dem Status Quo bewirken und zeigen, Business as usual das größere Risiko ist.
  4. Sie brauchen genug Ehrgeiz, um große Probleme anzugehen, aber zugleich genug Demut, um zu wissen, dass Sie nicht auf alles eine Antwort haben.
  5. Wenn Sie tiefgreifende Veränderungen vornehmen möchten, müssen Ihre Prioritäten und Praktiken in guten wie in schlechten Zeiten konsistent bleiben. Mittelmäßigkeit resultiert nicht aus Unwilligkeit, sich zu ändern sondern aus der chronischen Inkonsequenz bei der Umsetzung der Veränderung.

Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

Bitte bewerten Sie den Artikel mit Hilfe der Sternchen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Bewertung: 5,00 Stern(e) - 14 Bewertung(en)

Vielen Dank fürs Teilen und Weiterempfehlen


Mit dem kostenlosen Bank Blog Newsletter immer informiert bleiben:

Anzeige

Kommentare sind geschlossen

Bank Blog Newsletter abonnieren

Bank Blog Newsletter abonnieren