Arbeitnehmer stehen Künstlicher Intelligenz ambivalent gegenüber

Ängste und Sorgen gegenüber Nutzung neuer Technologien

Arbeitnehmer stehen einer Verbreitung Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz überwiegend optimistisch gegenüber. Allerdings bestehen auch erhebliche Sorgen über Privatsphäre, Arbeitsplatzsicherheit und wirtschaftliche Gleichheit.

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Einem Einsatz von Technologien aus dem Bereich Künstliche Intelligenz werden weitreichende Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft vorausgesagt. Insbesondere die Auswirkungen dieser vierten industriellen Revolution auf den Arbeitsmarkt ist umstritten.

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BCG GAMMA, eine Tochterfirma der Boston Consulting Group (BCG), und das Meinungsforschungsinstitut Ipsos haben über 7.000 Beschäftigten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, den USA, Kanada und China zu ihrer Einstellung gegenüber einem Einsatz Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz befragt. Demnach erleben die Arbeitnehmer – auch in Deutschland – künstliche Intelligenz (KI) sehr unterschiedlich.

China ist international Vorreiter bei Künstlicher Intelligenz

internationaler Vorreiter beim Einsatz von KI ist China. 31 Prozent der Beschäftigten nutzen bereits heute entsprechende Anwendungen und weitere 47 Prozent gehen davon aus, dass dies innerhalb von zwei Jahren der Fall sein wird.

Zum Vergleich: In Deutschland geben lediglich 15 Prozent der Befragten an, KI bereits zu nutzen. Bei weiteren 30 Prozent wird der Einsatz vorbereitet oder ist für die kommenden zwei Jahre geplant.

Einstellung deutscher Arbeitnehmer zu KI am Arbeitsplatz

Arbeitnehmer erleben künstliche Intelligenz sehr unterschiedlich und verbinden sowohl positive als auch negative Gefühle damit. Im internationalen Vergleich sehen deutsche Arbeitnehmer die neuen Technologien etwas kritischer als ihre Kollegen weltweit.

Einstellungen zu Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz

Deutsche Arbeitnehmer stehen einem Einsatz Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz ambivalent gegenüber.

Zwei Drittel der befragten deutschen Arbeitnehmer rechnen damit, dass die Entwicklung von KI zu Jobverlusten führen wird. Lediglich 37 Prozent erwarten die Schaffung neuer Jobs. Zum Vergleich: In China erwarten rund 90 Prozent positive Auswirkungen auf die Anzahl Arbeitsplätze, im weltweiten Durschnitt rund die Hälfte.

Erfahrungen mit KI stimmen positiver

Über alle Länder hinweg sind diejenigen, die KI bereits an ihrem Arbeitsplatz im Einsatz erleben, im Hinblick auf die damit verbundenen Potenziale für die Zukunft besonders optimistisch. So gehen 84 Prozent dieser Gruppe davon aus, dass KI innerhalb der kommenden fünf Jahre das Wachstum des eigenen Unternehmens positiv beeinflussen wird. Bei den Beschäftigten, die KI derzeit nicht nutzen, sind es mit 68 Prozent deutlich weniger.

Während 65 Prozent der Nutzer es für realistisch halten, dass der Einsatz von KI ihr eigenes Gehalt innerhalb der nächsten fünf Jahre positiv beeinflusst, erwartet die Mehrheit der Nicht-Nutzer hier negative Auswirkungen.

Umgang mit KI ist wichtig

Es komme, so die Autoren insbesondere darauf an, Berührungsängste zu Künstlicher Intelligenz abzubauen. Jedes Unternehmen kann durch den sinnvollen Einsatz von KI die eigenen Prozesse und die Qualität seiner Produkte und Leistungen verbessern. Damit steigere es nicht nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit sondern verbessere zugleich die Perspektiven der eigenen Beschäftigten. Dies müsse auch in der Wahrnehmung deutlicher werden.
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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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