Zwei Drittel der Konsumenten zweifeln an Mobile Payment – Infografik

Sicherheit im Fokus

Viele Banken und Sparkassen wollen mobiles Bezahlen fördern und immer mehr Mobile Payment Anwendungen sind auf dem Markt verfügbar. Dennoch misstrauen einer aktuellen Umfrage zufolge zwei Drittel der Nutzer dem Bezahlen per Smartphone.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Mobile Payment

Mobile Payment, das Bezahlen via Smartphone steckt hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die Anforderungen sind vielfältig. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu dieser neuen Entwicklung, die insbesondere für Banken und Sparkassen eine Bedrohung darstellt.

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Immer mehr Geschäfte bieten das Bezahlen per Mobile Payment, also mit dem Smartphone – an. Mobile Bezahldienste wie Apple Pay, Google Pay oder spezielle Apps drängen verstärkt auf den deutschen Markt. Auch zahlreiche Banken werben auf Ihren Webseiten mit dieser neuen Bezahlform über das Smartphone.

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Dennoch steckt das Thema Mobile Payment bei uns noch in den Kinderschuhen und zwei Drittel der Anwender misstrauen den neuen Bezahlmöglichkeiten mit dem Smartphone. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage unter 1.000 Internetnutzern des europäischen IT-Security-Hersteller ESET.

Verbraucher zweifeln an Sicherheit von Mobile Payment

Nur jeder Dritte Anwender hält Mobile Payment für sicher. Dabei wird deutlich: Je älter die Befragten, desto größer das Misstrauen. Während bei den 18- bis 29-Jährigen die Seiten noch ausgeglichen sind, geht es bei zunehmendem Alter immer mehr in Richtung Skepsis. Bei den Anwendern ab 60 Jahren halten Drei von Vier mobiles Bezahlen für unsicher.

Beim Bezahlvorgang mit Google oder Apple Pay werden keine sensiblen Informationen wie die Kartennummer übertragen, sondern lediglich Tokens, die die Transaktion legitimieren. Obwohl die neuen Systeme damit teilweise sogar sicherer sind als klassische Payment-Methoden, bleiben die Kunden skeptisch.

Umfrgae Kreditprozesse der Zukunft

Berichte über verlorengegangene Nutzerdaten oder gefälschte Banking-Apps schaffen jedoch kein Vertrauen bei Anwendern. Das führt auch zu Bedenken die Daten ihrer Kredit- oder EC-Karte einer Payment-App anzuvertrauen.

Zunehmende Verbreitung lockt Cyberkriminelle an

Nach Einschätzung der Experten werden neue Anbieter mittelfristig stärker in den Fokus von Cyberkriminellen rücken, als es bisher der Fall war. Mit wachsender Verbreitung werden auch die neuen Anbieter für Angreifer interessanter. Nutzer sollten daher bereits heute Maßnahmen zum Schutz ihrer Smartphones ergreifen und entsprechende Sicherheits-Apps einsetzen.

Die Methoden, die Banking-Malware nutzen, lassen sich in vielen Fällen auch für Mobile Payment adaptieren. Banking-Malware war denn laut den ESET Sicherheitsexperten bereits 2018 eine der beliebtesten Schadprogramme bei mobilen Betriebssystemen. Betrügerische Banking-Apps geben sich als legitime Onlinebanking-Anwendungen aus und versuchen, Anmeldeinformationen zu sammeln.

Infografik: Sicherheit von Mobile Payment aus Verbrauchersicht

Die folgende Infografik zeigt die Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung von Mobile Payment sowie zur Einschätzung der Sicherheit aus Verbrauchersicht:

Infografik: Sicherheit von Mobile Payment aus Verbrauchersicht

Zur Sicherheit von Mobile Payment und des Bezahlverhaltens aus Verbrauchersicht.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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2 Kommentare

  1. Avatar

    Lieber Herr Leichsenring, warum veräppeln sie die Nutzer mit Vorsatz und immer weiter. Google nimmt alle Zahl Daten mit und Apple verlangt für die Nutzung der NFC Schnittstelle ein Wahnsinnsgeld. Kein Nutzer versteht das er mit Google oder Apple Pay eben kein Zahlungsmittel von diesen Unternehmen nutzt. Es wird die Standard Kreditkarte genutzt, die den Handel sehr sehr viel Geld kostet. Können wir hier mal wirklich Aufklärung betreiben und nicht nur Nebelbomben zünden, das wäre toll.

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