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Wie misst man den Erfolg von Social Media?

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Wege zum erfolgreichen Social Media Einsatz (4)

Unterschiedliche Ansätze zur Messung des Erfolgs beim Einsatz sozialer Medien

Es gibt verschiedene Ansätze zur Bestimmung des Erfolg einer Social Media Strategie, nicht alle sind für jeden geeignet.
© Shutterstock

Soziale Medien gibt es nicht umsonst. Doch wie kann man der Erfolg des Einsatzes am besten messen? Dazu bestehen unterschiedliche Ansätze, bei denen teilweise eher weiche und teilweise eher härtere Kriterien dominieren.

In den ersten drei Beiträgen der der Serie über Wege zum erfolgreichen Social Media Einsatz ging es um Vorteile durch soziale Medien, die Erfolgsvoraussetzungen eines Social Media Einsatzes und die Vorgehensweise zur Findung der richtigen Strategie. Heute nun geht es um das wichtige Thema Erfolgsmessung.

Wege zur Erfolgsmessung

Auch für Social Media gibt es einen ROI und dieser lässt sich auch recht konkret berechnen. Ansätze hierfür gibt es einige, wie ein Blick auf die Ergebnisse einer aktuellen Befragung zeigt.

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89 Prozent der Befragten orientieren sich demnach an den erhalten Likes. Die Click-Through-Rate landet mit 87 Prozent knapp dahinter und Retweets belegen mit 81 Prozent den dritten Platz. Harte Kennzahlen wie der ROI und die Verkäufe wurden

Likes als Erfolgskriterium für den Social Media Einsatz

Die meisten Marketingverantwortlichen nutzen „Likes“ als Kriterium zum Messen des Social Media Erfolgs

Weiche Kriterien dominieren

Eine weitere Untersuchung bestätigte, dass diese Kennzahlen nicht nur für die Messung des Erfolgs geteilter Inhalte gelten, sondern in den meisten Fällen für die Beurteilung der Effektivität des gesamten Social Media Marketing herangezogen werden.

Weiche Kriterien überwiegen bei der Messung des Social Media Erfolgs

Die Anzahl von „Likes“, „Fans“ und „Followern“ wird häufig genutzt, um den Social Media Erfolg unter Beweis zu stellen.

Rund zwei Drittel der Marketingverantwortlichen richtet demnach das Augenmerk auf Likes und Shares, um den Nutzen von Content Marketing zu ermitteln. Conversions und Verkäufe kamen hingegen auf 42 Prozent.

Meine These lautet, dass gerade in Branchen, die noch nicht so erfahren im Einsatz sozialer Medien sind, die Nutzung von weichen Kriterien höher zu Buche schlägt. Auch auf Banken und Sparkassen dürfte dies mehrheitlich zutreffen.

Dabei können solche Zahlen mit einfachen Hilfsmittel beinahe beliebig nach oben getrieben werden, man denke nur an die allseits beliebten Gewinnspiele „Werde Fan und gewinne einen iPad“.

Social Media Erfolg erfordert Investitionen

Dies korrespondiert auch mit einem der häufigsten Missverständnisse die Social Media betreffen und vor allem von Agenturen immer wieder gerne gepflegt werden. Es ist dies die Behauptung, soziale Medien seien quasi gratis. Dabei ist nur die Nutzung von Facebook, Twitter und Co (im Prinzip) umsonst, der Erfolg will hart erarbeitet werden und dabei bedarf es selbstverständlich auch des Einsatzes von Ressourcen, die Geld kosten.

Umso wichtiger ist daher diese wohlüberlegt einzusetzen und ein klares Ziel- und Controllingsystem zu definieren. Nur so lassen sich die notwendigen Investitionen und Ressourcen auch begründen. Darum wird es im kommenden Teil der Serie gehen.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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