Weltweite Vermögen und Schulden auf Rekordstand

Wohlstand steigt, Lücke zwischen Arm und Reich wächst

Eine aktuelle Analyse der weltweiten Vermögen und Verbindlichkeiten zeigt ein deutliches Wachstum. Auch die Anlagepräferenzen haben sich in den letzten Jahren deutlich geändert.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Private Banking und Wealth Management

Das Geschäft mit den Reichen und Superreichen, das Private Banking oder Wealth Management galt lange Zeit nicht nur als die Königsdisziplin des Bankgeschäftes sondern auch als sicherer Ertragsbringer. Inzwischen hat die Digitalisierung auch diesen Bereich erfasst und stellt die Banken vor neue Herausforderungen. Wie diesen begegnet werden kann und welches die aktuellen Trends und Entwicklungen sind, können Sie in den im Bank Blog vorgestellten Studien nachlesen.

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Die Allianz hat zum neunten Mal in Folge eine Analyse der Geldvermögen und Verschuldung privater Haushalte in über 50 Ländern vorgelegt. Demnach hat sich –wie noch nie zuvor in der Geschichte – der materielle Wohlstand vieler Menschen in den letzten zwei Jahrzehnten radikal verbessert. 2,5 Milliarden Menschen würden, so die Studie, nach Abzug der Schulden über ein Geldvermögen von mindestens EUR 3.000 verfügen.

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In den letzten Jahren stiegen jedoch nicht nur die Guthaben, sondern auch die Verbindlichkeiten weiter an. Die Untersuchung zeigt demzufolge auch, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in vielen Industrieländern größer geworden ist.

2017 war ein außergewöhnliches Jahr

Trotz zunehmender politischer Spannungen war 2017 für Anleger ein sehr erfolgreiches Jahr. Die wirtschaftliche Erholung nach der Finanzkrise fand ihren Höhepunkt in einem synchronen Aufschwung der Weltwirtschaft und die Finanzmärkte zeigten eine starke Entwicklung. Vor allem die gute Entwicklung an den Aktienmärkten hat die privaten Geldvermögen deutlich steigen lassen. Laut Studie wuchs das weltweite Bruttogeldvermögen um 7,7 Prozent auf 168,3 Billionen Euro. Das war der stärkste Anstieg seit 2014.

Allerding stiegen auch die privaten Schulden um sechs Prozent und damit so stark wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Insgesamt lagen die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte 2017 bei knapp 40 Billionen Euro.

Entwicklung von Vermögen und Schulden weltweit - 2007-2017

Die Entwicklung von weltweitem Vermögen und Schulden.

Wende im Anlageverhalten

Im Anlageverhalten kam es 2017 zu einer Wende: Nachdem die Sparer Aktien und Investmentfonds in den Nachkrisenjahren seit 2010 unterm Strich weitgehend ignorierten, flossen im vergangenen Jahr erstmals wieder frische Gelder im nennenswerten Umfang in diese Vermögensklasse.

Mit knapp einem Fünftel lag ihr Anteil an der Neuanlage sogar höher als in den Vorkrisenjahren. Im Kontext der boomenden Börsen führte dies dazu, dass Wertpapiere 2017 das mit Abstand stärkste Wachstum aller Vermögensklassen zeigten:

  • Insgesamt legten sie um 12,2 Prozent zu;
  • ihr Anteil an den gesamten weltweiten Ersparnissen stieg auf 42 Prozent.

An zweiter Stelle folgen Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionen mit einem Anteil von 29 Prozent am Vermögensportfolio und einem Zuwachs von 5,2 Prozent im letzten Jahr.

Spiegelbildlich zur Wiederentdeckung der Kapitalmärkte verloren Bankeinlagen rund um den Globus in der Gunst der Haushalte: Zwar wurden noch 42 Prozent der Neuanlage zu den Banken gelenkt; im Jahr zuvor lag dieser Wert aber noch bei 63 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutete dies einen Rückgang von über EUR 390 Mrd.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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