Top-20-Ranking der Kreditinstitute mit dem höchsten Ansehen

Wenig Lorbeeren für Genos und Sparkassen

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Kreditinstitute leben vom Glauben der Kunden, dass sie solide, sicher und zukunftsfähig sind – sonst würde man ihnen kein Geld anvertrauen. Wie groß dieser Glaube ist, spiegelt sich im Ansehen wider. Hier gibt es Enttäuschungen für Genos und für Sparkassen.

Ein hohes Ansehen ist wichtig für eine Bank

Solidität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit: Ein hohes Ansehen ist wichtig für eine Bank.

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Die regional verankerten Institute mit großer Nähe zum Kunden liegen in vielen Rankings gerne weit vorne. Ob es um Vertrauen, Kundenzufriedenheit oder Weiterempfehlungsbereitschaft geht, die Genossenschaftsbank oder Sparkasse um die Ecke genießt den Bonus der Vertrautheit. Das ist allerdings anders, wenn es um die Solidität des Hauses geht, die sich im Ansehen ausdrückt.

Die 20 Kreditinstitute mit dem höchsten Ansehen

Gemessen an der Leistungsfähigkeit bei Produkten und Services, der Attraktivität als Arbeitgeber, dem Beitrag zur Nachhaltigkeit, der Innovationsstärke, dem Management und der wirtschaftlichen Stärke sind die kleinen Institute an der Spitze des Rankings deutlich in der Minderheit.

Auf Platz 1 im Ranking liet die KfW, die mit Milliarden Euro an Fördermitteln mittlerweile zum essentiellen Bestandteil großer Veränderungen in Deutschland geworden ist: angefangen von der Pandemiebewältigung über den Bau dringend benötigten Wohnraums bis hin zur Energiewende. Entsprechend hoch ist ihr Ansehen in der Öffentlichkeit. Diesen Bonus einer bedeutenden Förderbank haben klassische Banken nicht. Auf dem zweiten und driten Platz folgen zwei Überraschungskandidaten: die Deutsche Bank und die UBS, also zwei „Institute vom alten Schlag“ mit hohem Geschäftsanteil in weltweiten Kapitalgeschäften, die über Jahrzehnte in der öffentlichen Meinung abgestraft wurden für Lehman & Co.

Hier die Liste der Top 20:

  1. KfW
  2. Deutsche Bank
  3. UBS
  4. P. Morgan
  5. Sparda-Bank München
  6. Aareal Bank
  7. Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank
  8. ING-DiBa
  9. Commerzbank
  10. BNP Paribas
  11. Santander Consumer Bank
  12. Berenberg Bank
  13. GLS Bank
  14. Baader Bank
  15. Bank
  16. Helaba
  17. Quirin Privatbank
  18. Credit Suisse
  19. LBBW – Landesbank Baden-Württemberg
  20. Nord/LB Norddeutsche Landesbank

Kleinere Institute fallen hinter den großen Playern zurück

Was hat zu diesem Meinungsumschwung geführt, der hier erstmals sichtbar wird? Die Großen der Branche werden zunehmend wieder als Lösung für Probleme gesehen. In der Nachaltigkeit. Im Zugang zu weltweiten Märkten. Und in der Bewältigung der konjunkturellen Krise.

Da können kleine Institute schlecht mithalten. Die Sparda-Bank München schafft es auf einen beachtlichen vierten Platz – und ist damit das einzige regionale Institut im Top-20-Ranking. Dominiert wird das Ranking eher von Förder-, Privat- und Direktbanken, also von Instituten, die sich tendenziell stärker fokussiert haben und mit dieser Stärke auch positiv wahrgenommen werden.

Über das Ranking

Das Ranking beruht auf einer Studie, die das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung für das F.A.Z.-Institut – einem Unternehmen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – durchgeführt hat. Untersucht wurden das Ansehen von 1.400 Kreditinstituten aufgrund von rund 1,7 Millionen Aussagen in digitalen Kanälen zu diesen Aspekten im Zeitraum vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022. Wer an der Studie interessiert ist, kann sie sich unter Info@IMWF.de gerne anfordern.

Über den Autor

Jörg Forthmann

Jörg Forthmann ist Geschäftsführender Gesellschafter der Kommunikationsberatung Faktenkontor. Das Faktenkontor hat sich auf die Unternehmens- und Vertriebskommunikation spezialisiert und betreut eine Reihe namhafter Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister. Auf Basis von fundierten Analysen entwickelt die Beratungsgesellschaft Handlungsempfehlungen für ihre Mandanten. Forthmann hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert und das journalistische Handwerk im Axel-Springer-Verlag erlernt. Bei der Nestlé Deutschland AG arbeitete er in der Unternehmenskommunikation. Nach einem Wechsel als Pressesprecher zur Unternehmensberatung Mummert Consulting gründete er die Pressestelle des Hauses als PR-Beratung aus. Aus dieser Ausgründung ist das heutige Faktenkontor mit 30 Mitarbeitern in Hamburg, Frankfurt und Berlin entstanden.

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