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Stehen Europas Banken vor einer Welle der Konsolidierung?

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Aktuelle Studie zu strategischen Herausforderungen im Finanzsektor

Studien und Research zu strategischen Trends und Entwicklungen in der Finanzdienstleistung

Zahlreiche Trends und Entwicklungen sind von übergeordneter strategischer Bedeutung für Banken und Sparkassen. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten strategischen Trends und Entwicklungen im Finanzbereich.
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Banken stehen unter dem zunehmenden Druck der Regulierung und damit verbundener Kosten. In der Folge kann dies zu einer Welle der Konsolidierung führen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Das BearingPoint Institut hat 156 europäische Banken untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass Schließungen von Geschäftsbereichen oder Übernahmen immer wahrscheinlicher werden.

Vier zentrale Entwicklungen gefährden Europas Banken

Vier zentrale Gefahren für europäische Banken

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Europas Banken bauen Aktiva ab

Vor allem Basel III führt vielfach dazu, dass Banken ihre Aktiva und somit auch die Bilanzsummen abbauen und damit auch den Spielraum für attraktive Geschäftsmöglichkeiten einschränken.

Denn mit der Verringerung der Bilanzen und Risikoaktiva geht keine analoge Kostenreduktion einher, was für viele Banken schrumpfende Erträge zur Folge hatte.

Der Untersuchung zufolge reduzierten europaweit betrachtet Banken seit 2011 ihr Gesamtvermögen durchschnittlich um 11,2 Prozent und damit schneller als ihre Risikoaktiva. In der Folge halten deshalb Finanzinstitute einen immer größer werdenden prozentualen Anteil an Risikoaktiva, was als kontraproduktive Entwicklung bezeichnet werden kann.

Weniger Spielraum, um Wettbewerber abzuwehren

Im Gesamtbild bedeute dies eine geringere Vermögensbasis, wodurch die betroffenen Banken weniger Möglichkeiten hätten, Erträge zu generieren und Bedrohungen durch Wettbewerber wie „Digital-first“-Akteure oder konzerneigene Banken abzuwehren.

Inzwischen haben viele Unternehmen eigene Banken etabliert, um ihren Kunden Finanzierungsmodelle anzubieten, darunter Autohersteller wie VW, BMW, Daimler und Toyota, aber auch andere Marktteilnehmer wie zum Beispiel das Hochtechnologieunternehmen Trumpf.

Steigende Betriebskosten

Erträge sind jedoch nur die eine Seite. Eine zunehmende Verschlankung sollte die Profitabilität steigern, der Studie zufolge aber steigen die Betriebskosten in Relation zu den Risikoaktiva, vor allem wohl wegen der hohen Personalaufwendungen.

Zwischen 2010 und 2013 reduzierten Großbanken ihre Personalausgaben im Durchschnitt um 5,2 Prozent, kleine Banken um 1,6 Prozent und mittelgroße um 2 Prozent. Steigende Allgemein- und Verwaltungskosten verschärfen die Lage. Für mittelgroße Banken stiegen diese zwischen 2010 und 2013 um 9,5 Prozent und für Großbanken um fünf Prozent im selben Zeitraum; nur für kleine Banken blieb das Niveau der Allgemein- und Verwaltungskosten unverändert.

Einer der Gründe dafür liegt laut der Studie darin, dass eine Veräußerung von Kreditportfolios schnell durchgeführt werden kann, während eine Senkung der damit verbundenen Kosten zeitaufwendiger ist.

Banken sollten schnell handeln

Banken sollten ihre Prozesse noch stärker automatisieren, Kooperationen zwischen den Abteilungen ausbauen, Betriebskosten senken und ihre Geschäftsmodelle modernisieren. Bankvorstände sollten den Fokus zudem nicht nur auf Compliance-Anforderungen legen, sondern zusätzlich neue Ertragsquellen erschließen.

Die Studie beschreibt drei typische Szenarien, in denen sich Banken befanden und zeigt Maßnahmen auf, die unter vergleichbaren Umständen angebracht sind. Zudem bietet sie eine Checkliste mit Fragen, die ein konzeptionelles Herangehen an die spezifische Situation eines Instituts unterstützt.

Zur Bezugsmöglichkeit der Studie gelangen Sie über Laterpay.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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