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PSD2 und Open Banking: Chancen für Banken im digitalen Finanzökosystem

Social Media Finance und Innovation

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Freikarten für das 5. Finance Future Forum zu gewinnen

Finance Future Forum zu Innovation und Social Media in Banken und Sparkassen

Social Media Finance

Wer sich für innovative Geschäftsmodelle aus dem Bank- und Finanzbereich interessiert sowie über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben möchte, der sollte sich Freikarten für das 5. Finance Future Forum sichern.

Hintergrund

Das Finance Future Forum ist ein Treffpunkt für die Voraus- und Querdenker der Finanzwirtschaft. Der Anspruch der Veranstalter ist es, visionäre Standpunkte zu fördern, diese mit der Praxis zu verbinden und mögliche Veränderungspotenziale aufzuzeigen. In den Veranstaltungen des Finance Future Forum werden gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Entwicklungslinien diskutiert und daraus Impulse für die Finanzbranche gewonnen. Gepflegt wird ein offener und interdisziplinärer Austausch der Meinungen.

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Das Event

Mit den Erfahrungen und der positiven Teilnehmerund Presse-Resonanz auf die vier Veranstaltungen in 2011, soll dieser Anspruch der visionären Standpunkte in 2012 erneut unter Beweis gestellt werden. Die Auftaktveranstaltung am 30. Januar 2012 in den repräsentativen Räumen der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main steht ganz im Zeichen innovativer Geschäftsmodelle & -ideen, Entwicklungen und Technologien im Social Media Umfeld des Finanzsektors. Das Programm ist vielfältig und interessant:

  • In einem ersten Teil werden junge innovative Unternehmen vorgestellt. U.a. darf ich hier selbst die Firma Meniga mit ihrem tollen Tool zum Persönlichen Finanz Management vorstellen.
  • Im zweiten Veranstaltungsteil lenken verschiedene Case Studies die Aufmerksamkeit auf Entwicklungen im europäischen Ausland und benachbarten Branchen.
  • Einen vertiefenden Blick in die aktuelle Position der Branche können Sie auch durch eine Podiumsdiskussion mit führenden Vertretern der Finanzindustrie gewinnen.

Social Media live

Schon während der Veranstaltung können Sie als Teilnehmer Ihre Meinung, ihre Bewertungen und Standpunkte über Twitter (#FinFut2012) direkt in die Diskussion einbringen. Ich freue mich, auch dieses Mal wieder die Moderation des Twitterstroms übernehmen zu dürfen.

Wertvolle Freikarten zu gewinnen

Hier im Bank-Blog können Sie Freikarten für diese tolle Veranstaltung gewinnen.

Schreiben Sie in einem Kommentar zu diesem Artikel, was aus Ihrer Sicht die drei größten/wichtigsten Hindernissen/Hemmnisse bei der Einführung/Umsetzung von Innovationen in Banken sind.

Aber Sie müssen sich beeilen: Teilnahmeschluss ist der 15. Januar 2012.

Geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse im vorgesehenen Feld an. Die Freikarten gehen den Gewinnern per E-Mail direkt durch den Veranstalter zu.

 

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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6 Kommentare

  1. Lieber Blog
    Innovation hat vor allem ein großes Hemmnis in der Finanzindustrie:
    Die Qualifikation/Prägung und darauf basierende Motivation von Entscheidungsträgern.

    Wer heute in der Finanzindustrie eine entscheidende Rolle hat, der hat seine wichtigsten Erfahrungen und Lernprozesse in Zeiten verschiedener Krisen gemacht. Hier wurden Verhaltensmuster geprägt, die im wesentlichen auf die defensive Erhaltung von Bestehendem und die Effizienz vermeintlich etablierter Prozesse ausgerichtet waren/sind.
    Den größten Mangel an Innovation gibt es daher vor allem in der Offensive = dem Vertrieb und der Positionierung der Finanzhäuser.
    Mir liegt immer wieder der Vergleich zum Versandhaus Quelle auf der Seele. Dort wurde bis zum letzten Tag Effizienz gepaukt. Dabei hatte man bereits lange vor dem Finale wichtige gesellschaftliche Trends verpennt (und sich zum Beispiel lange geweigert die Bedeutung des Web zu honorieren).
    In der Situation wie Quelle ist die Finanzindustrie heute. Image und Prozesse passen ebenso wenig zum Verhalten zukünftiger Kunden wie die Kommunikation.

    „Social Media ist eine schwere Last, die uns noch alle im Vertrieb von Finanzprodukten an unsere Grenzen führt“ hatte dazu vor kurzem ein Topmanager im Vertrieb einer Großbank vor seinesgleichen zu sagen. Der Mann hatte noch immer keine eigenen Erfahrungen in den sozialen Netzwerken.

  2. Hallo Herr Dr. Leichsenring,

    das Thema Social Media bzw. Web 2.0 Innovationen bei Finanzdienstleistern beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit. Während meiner über 5 jährigen Tätigkeit für einen Finanzdienstleister habe ich mich immer gewundert wieso die Geschäftsmodelle in diesem Bereich größtenteils auf einem Stand von vor ca. 10 Jahren stehengeblieben sind. Meiner Meinung nach gibt es hierfür verschiedene Gründe:

    -Ein verstärkter Einsatz von Social Media in der Finanzbranche würde zu einer vermehrten Kommunikation zwischen den Kunden führen und somit auch zu mehr Transparenz. Ein Zustand der von vielen Dienstleistern wie z.B. Banken, Vermittlern, Beratern usw. nicht gerade gewünscht wird. Denn welcher Berater gibt schon gerne bekannt wie sich die Kosten in einem Finanzprodukt zusammensetzen und welche Bestandsprovisionen bzw. Kickbacks er für die Vermittlung dieses Produkts erhält. Oder wenn die Kunden anfangen sich online über die erzielte Performance in ihren Kundendepots auszutauschen… Aus Kundensicht ist eine größere Transparenz natürlich wünschenswert und langfristig wird den Finanzdienstleistern auch nichts übrig bleiben als hier nachzulegen.

    -Ein weiterer Grund ist, dass viele Finanzdienstleister in der Vergangenheit sehr gut verdient haben ohne dass ihr Geschäftsmodell von außen bedroht wurde oder, dass sie es ändern bzw. anpassen mussten. Anders sieht hier z.B. die Situation des Buchhändlers um die Ecke aus. Dieser hat in den letzten Jahren mit großer Sicherheit die Konkurrenz von Amazon zu spüren bekommen und musste sich an die neuen Bedingungen anpassen, z.B. mit der Flucht in ein Nischensegment. Dank den Gebührenmodellen (Provision, prozentualer Anteil am verwalteten Vermögen usw…) war es für Finanzdienstleister möglich Geld zu verdienen trotz fallender Märkte und schlechter Performance oder Beratung. Da Geld bekanntlich sehr träge ist und es mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist sein Konto zu wechseln oder einen anderen Finanzdienstleister in Anspruch zu nehmen, schrecken viele Kunden vor diesem Schritt zurück und bleiben trotz der schlechten Erfahrung häufig in der alten Geschäftsbeziehung. Solange sich hier nicht etwas ändert sehen viele Finanzdienstleister einfach nicht die Notwendigkeit für Innovationen, welche ja auch mit Kosten verbunden sind. Doch Gott sein Dank tut sich da ja schon langsam etwas wie z.B. Ihr Beispiel der Kiwibank zeigt.

    -Und zu guter Letzt herrscht bei vielen Finanzdienstleistern immer noch die Meinung, dass ein Social Media Konzept von den Kunden nicht angenommen bzw. nachgefragt wird. Es kann zwar durchaus noch sein, dass ein großer Teil des heutigen Klientel aufgrund des hohen Alters nicht besonders webaffin ist, aber in absehbarer Zukunft kommt eine immer größere, jüngere Generation von vermögenden Interessenten und vielleicht auch Kunden nach für die der Umgang mit Social Media zum Alltag gehört. Auch die Meinung vieler Finanzdienstleister, dass vermögende Kunden diese Tools selten benutzen widerlegt ja schön Ihre Studie über Millionäre und Social Media.

    Vermutlich ist es noch ein langer Weg bis wir hier ein klares Umdenken bei der Mehrzahl von Finanzdienstleistern sehen, aber kleine und innovative Startups zeigen ja durchaus, dass es auch anders geht und man auch so erfolgreich sein kann…steter Tropfen höhlt den Stein ;-)

    Viele Grüße
    Michael

  3. Guten Tag,
    wenn wir hier einmal auf den Menschen als psycho-logisches Wesen fokussieren, könnte sich das Ganze folgendermaßen darstellen:
    Innovation bedeutet Veränderung. Das ist etwas, was wir Menschen eigentlich nicht so gerne mögen. Wir haben uns mit einer Situation arrangiert, wissen, was wie funktioniert und was nicht, wann man belohnt und wann bestraft wird, da passiert schon wieder etwas Neues. Neu heißt nicht nur ungewohnt, sondern vielleicht auch neue Regeln / Sanktionen und Unsicherheit. Wobei wir diese Unsicherheit noch nicht einmal quantifizieren können. Und das trifft alle: Entscheider in Banken wie auch Bankkunden.
    Sicherlich, es gibt Unterschiede: Hier den vorsichtigen Konservativen, dort den risikobereiten Abenteurer. Warum das so ist – Genetik oder Sozialisierung – spielt zunächst keine Rolle. Wichtig ist, dass es Unterschiede gibt, die zu entdecken sind. Manche Banken haben ihre Kundenbestände anhand psychographischer Merkmale strukturiert. Das funktioniert gut. Nicht nur von der Technik her, sondern auch in der Anwendung.
    Mit neuen Produkten oder Anwendungen lockt man den Konservativen oder bewahrenden Kunden nicht „hinter dem Ofen hervor“. Aber der für Neues aufgeschlossene, häufig jüngere Kunde mag das. Er fragt die Innovation vielleicht sogar aktiv nach. Und beendet die Geschäftsbeziehung (oder lässt sie ruhen), wenn er sie nicht bekommt. Dies bezieht sich übrigens auf Produkt- wie Technik-Innovationen gleichermaßen.
    Und so wie es Differenzierungen (nicht nur hinsichtlich Innovationen) bei Kunden gibt, so gibt es sie auch bei Bankentscheidern. Dort hängt es, neben der grundsätzlichen Einstellung, auch häufig von der Rolle des Entscheiders ab, wie er zu Innovationen steht. Der Vertriebler mag einer Innovation offener gegenüber stehen als ein Revisor oder Controller. Häufig gibt es hier natürlich hohe positive Korrelationen zwischen berufsbezogenen Persönlichkeitsmerkmalen (bspw. Gewissenhaftigkeit oder Analyseorientierung) und Funktionsanforderungen. Entscheidend ist das wahrgenommene Risiko – für die Bank, aber vor allem für sich selbst: Wenn es andere bereits erfolgreich gemacht haben – geringeres Risiko. Wenn ich es kontrollieren kann – geringeres Risiko. Wenn ich mich auf andere verlassen muss – höheres Risiko. Wenn ich andere für ein Scheitern verantwortlich machen kann – geringeres Risiko.
    Aus einer Vielzahl von Komponenten kommt der Entscheider dann zu einem Schluss. Aber nicht analytisch via Excel, sondern „aus dem Gefühl heraus“. Etwas einfacher ist es in Entscheidungsgremien, wo auch das wahrgenommene Risiko „diversifiziert“ wird. Die anderen saßen ja schließlich mit am Tisch.
    So, und was heißt das jetzt? Es kommt darauf an. Je konservativer die Kundschaft (oder je kleiner die Anzahl der aufgeschlossenen Kunden), desto später erfolgen Innovationen. Je konservativer die Entscheider, desto seltener erfolgen Innovationen.
    Ist das schlimm? Nein, nicht unbedingt. Schließlich geht auch so manche Innovation schief. Auch bei Banken.
    Viele Grüße aus Köln, Thomas Bittner

  4. Klaus Barkhofen am

    Hallo Banken-Blog!

    Drei Gründe sind einfach zu benennen:
    Verharren – Faktor Zeit – Unkenntnis/Angst vor Neuem

    Verharren:
    …oder das Kölsche Prinzip: „Et is noch ever jot jejange!“ So lange die Gefahr nicht wirklich vor einem liegt, ist man der Versuchung erlegen, so lange sein bestehendes (vielleicht erfolgreiches) Geschäftsmodell zu fahren, wie es einen positiven Effekt abwirft. Kann hier nur das Quelle-Beispiel von H. Dannheisig unterstreichen! ==> Betriebsblindheit! und dann ist´s zu spät!

    Faktor Zeit:
    … und hat man sich erst einmal „durchgerungen“, Innovationen oder einfach neue Ideen in die Tat umzusetzen, dann spielt einem unter ökonomischen Gesichtspunkten der Faktor Zeit nicht gerade in die Hand. Denn erfolgreich Neues umzusetzen erfordert auch den Einsatz von Zeit, die man oft nicht (mehr) hat (s. Quelle) oder sich auf Grund eines späten Starts nicht mehr genehmigen will! So oder so ein Teufelskreis. Aus Erfahrung benötigt das Umsetzen neuer Ideen zw. 6 Monaten und 2 Jahren der Umsetzung (Ausnahmen bestätigen die Regel!)! Ergo sollte man versuchen, frühzeitig Trends zu erkennen, wahrzunehmen und ggf. zügig umzusetzen!

    Unkenntnis/Angst vor Neuem:
    … bedeutet die unbequeme Situation sich zeitig zu tummeln, sich zu informieren, zu recherchieren, um neue Ideen zu entdecken und vor allem auch gewisse Risiken einzugehen. Das bedeutet aber vor allem für abhängig beschäftigte MitarbeiterInnen der Bank auch die vollständige Rückendeckung des Vorstandes/der GL für diese Themen. Auch und erst Recht im Falle eines Scheiterns. Niemand garantiert für den Erfolg einer neuen Idee! Wenn Innovation nur als notwendiges Übel wahrgenommen wird, erstickt die Motivation sehr schnell.

    Der letzte Punkt ist m.E. ein prima „Cliffhanger“ zur Veranstaltung FFF, weil man etwas Neues kennenlernt UND es jemand schon probiert hat und die Angst und das Risiko nicht mehr so groß sein muss ;-)). Ich bin sehr gespannt!

    I.d.S. bis bald!
    Ihr Klaus Barkhofen

    P.S. Erlauben Sie mir noch ein Zitat von Franz Alt: „Zukunft ist kein Schicksalsschlag, sondern die Folge der Entscheidungen, die wir heute treffen!“

  5. Ich sehe im Wesentlichen zwei Hindernisse:

    1) Angst vor Veränderung der Menschen

    Dies ist auch verständlich, denn erarbeitetes und eigenes Wissen geht bei Innovationen oft verloren und der Einzelne muss Neues lernen und sich neu beweisen. – Der individuelle Erfolg bleibt dabei ungewiss

    2) Falls die IT verändert werden muss (das ist sehr häufig so)

    Innovationen sind oft schwierig in die veralteten IT Landschaften der Finanzdienstleister einzubauen. Das sieht man z.B. daran wie lange es braucht eine Innovation zu implementieren und wie – unverhältnismäßig – teuer das oftmals ist

    Frank Schwab

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