Datenbasierte Gesamtbanksteuerung in der Finanzbranche

Sieben wichtige Technologietrends für 2023

Unterstützung bei der Unternehmenstransformation

Die Bandbreite der verfügbaren Technologien wird von Jahr zu Jahr größer. Eine aktuelle Studie stellt sieben wichtige Technologietrends für das Jahr 2023 vor, die Führungskräfte bei der technologiebasierten Transformation ihres Unternehmens unterstützen sollen.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Technologie und IT

Technologie ist nicht erst seit der Digitalisierung ein wichtiger Faktor für Finanzdienstleister. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen.

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Technologie und Digitalisierung beeinflussen nahezu alle Geschäftsszenarien. Egal, ob es um Resilienz, Agilität, neue Wachstumsmöglichkeiten, Nachhaltigkeit oder Kostenvorteile geht, Technologie ist ein entscheidender Bestandteil der möglichen Lösung. Jedes Unternehmen muss daher heutzutage auch ein Technologieunternehmen sein.

Doch im Jahr 2023 ist die Bandbreite der verfügbaren Technologien überwältigender als je zuvor – von kreativer und generativer KI, Cloud, Edge Computing, dem Internet der Dinge, intelligenter Prozessautomatisierung und autonomen Systemen, bis hin zum Metaverse, Web3 oder sogar Biotechnologie und Quantencomputing.

Eine aktuelle Studie von Capgemini soll Führungskräften und Technologiefachleuten dabei unterstützen, Entscheidungen zur technologiebasierten Transformation ihres Unternehmens zu treffen und technologiegestützte Strategien und Transformationspläne zu entwickeln. Dabei wird sowohl die wirtschaftliche Perspektive, als auch Nachhaltigkeit und Ethik beleuchtet.

Technologien für eine positive gesellschaftliche Wirkung

Angesichts des zunehmenden Ressourcendrucks – bei Energie, Wasser, Rohstoffen, Chips, zuverlässigen Lieferketten, zinsgünstigem Geld oder auch qualifizierten Fachkräften sollen Technologielösungen und Innovationen nicht nur danach ausgewählt werden, ob sie den besten Beitrag zur Zukunft des Unternehmens leisten, sondern auch darauf geachtet werden, dass sie eine klare, positive gesellschaftliche Wirkung haben.

7 Technologietrends, die 2023 beachtet werden sollten

Vor diesem Hintergrund identifiziert die Studie die folgenden sieben wichtigen Technologietrends für das Jahr 2023:

  1. Internet der Zwillinge,
  2. Keine Hierarchien,
  3. Net-Ø-Daten,
  4. Kleine grüne App,
  5. Meine Branche, meine Cloud,
  6. Kreative Maschinen,
  7. Weniger tun, um Gutes zu tun.

1. Internet der Zwillinge

Die Simulation von unterschiedlichen Objekten, die miteinander kommunizieren – z.B. Autos, die im Verkehr interagieren – erfordert die Verbindung digitaler Zwillinge mit den richtigen unterstützenden Protokollen. So wird das Internet der Dinge (IoT) zu einem Internet der Zwillinge.

Dieses Zwillingsnetz ist der Schlüssel, um die Komplexität betrieblicher Herausforderungen zu verringern, Alternativen zu erproben und virtuelle und reale Erfahrungen zu verbinden.

2. Keine Hierarchien

In der Welt von Token-fähigen, fälschungssicheren globalen Einheiten, sogenannten DAOs (Dezentrale autonome Organisationen), ist die Machtverteilung kollektiv und gleichberechtigt: Zusammenarbeit ohne Unterordnung unter eine zentrale Führung, die sich ausschließlich darauf konzentriert, Wertschöpfung zu erzielen und gemeinsame Ziele zu erreichen.

DAOs führen zu schlanken und dennoch robusten Governance-Modellen mit einer Gruppe engagierter Mitwirkenden, die von gemeinsamen Werten angetrieben werden.

3. Net-Ø-Daten

Daten sind der Schlüssel, um Net-Zero-Ziele zu verwirklichen. Doch auch die Daten selbst müssen nachhaltig sein. Unternehmen müssen Kompetenzen, Instrumente und eine Kultur aufbauen, um ihre Emissionswerte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu messen, zu prognostizieren und entsprechend zu handeln.

Die Zusammenarbeit mit ihrem Supply-Chain-Ökosystem ist entscheidend für den Zugang zu zuverlässigen Daten, insbesondere zu Scope-3-Emissionen. Außerdem geht es darum, klüger zu entscheiden, welche Daten wirklich benötigt werden, Datenverschwendung zu vermeiden und zu erkennen, dass „große“ Datenmengen nicht automatisch „bessere“ Daten sind.

4. Kleine grüne App

Technische Anwendungen sollten weniger Ressourcen und Energie verbrauchen, aber auch eine bessere Leistung aufweisen. Von sich aus verbraucht Software weder Energie noch stößt sie schädliche Emissionen aus. Es kommt darauf an, wie die Software für den Einsatz entwickelt wird – und wie sie letztendlich genutzt wird.

5. Meine Branche, meine Cloud

Clouds, die auf eine bestimmte Branche, einen bestimmten Bereich oder sogar eine bestimmte Region zugeschnitten sind, unterstützen Unternehmen bei ihren branchenspezifischen Aktivitäten, in Form von gebrauchsfertigen, aber anpassbaren Lösungen.

Wenn sie schrittweise eingesetzt werden, bringen branchenspezifische Clouds Vorteile in Bezug auf eine schnellere Markteinführung, Kosten- und Ressourcenreduzierung, schnelleres Wachstum und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Zugleich erfassen sie die besten Praktiken der jeweiligen Branche besser und fördern die Zusammenarbeit zwischen Industriepartnern.

6. Kreative Maschinen

Der Durchbruch generativer KI-Modelle bietet überall dort zahlreiche Möglichkeiten, wo ein akuter Fachkräftemangel besteht, selbst bei wissensintensiver und kreativer Arbeit. Um diese KI-Verstärkung in vollem Umfang zu nutzen, müssen sich Entscheider erneut intensiv mit KI-Ethik befassen.

7. Weniger tun, um Gutes zu tun

Nicht alles, was technologisch möglich ist, ist auch gesellschaftlich wünschenswert. So verlockend einige technologische Geschäftsinitiativen erscheinen mögen: Viele von ihnen erfordern sehr viel Energie, Zeit und knappe natürliche Ressourcen. Entscheider sollten daher die gesamten sozialen, ethischen und ökologischen Auswirkungen von Initiativen berücksichtigen und gezielt in Technologien investieren, die eine positive Wirkung auf die Gesellschaft haben.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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