Mobiles Bezahlen im Fokus

Lesenswertes über Banking KW 26-2018

Mobiles Bezahlen ist ein großes Thema, aber offensichtlich eines, das Zeit braucht. Das gilt im Besonderen für den Bereich der digitalen Brieftaschen, den sogenannten Mobile Wallets. So richtig will deren Durchbruch nicht gelingen.

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Beim Thema Mobile Payment tut sich einiges, wie die aktuellen Ankündigungen von Google Pay sowie Sparkassen und Genossenschaftsbanken zeigen. Mobile Wallets, digitale Brieftaschen, wurden vor wenigen Jahren in vielen Vorträgen und Diskussionen als wichtiger Zukunftstrend beim mobilen Bezahlen gesehen. So richtig passiert ist jedoch wenig, nicht nur bei uns.

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Aktuelle Entwicklungen bei Mobile Payment und Mobile Wallets

Der heutige Rückblick auf die wöchentlichen internationalen Top Trends aus der Finanzszene nimmt das mobile Bezahlen unter die Lupe. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den digitalen Brieftaschen (Mobile Wallets).

Warum sich bei digitalen Brieftaschen nichts tut

Was bei uns das Bargeld ist, sind woanders Kreditkarten. Konsumenten verändern ihr gewohntes Bezahlverhalten nicht so schnell. Sie sehen schlicht keinen Nutzen durch eine Verhaltensänderung. Hinzu kommt mangelndes Vertrauen. Und materielle Anreize, die Kunden zu einer Verhaltensänderung bewegen könnten, werden zu selten angeboten.

Mehr dazu hier: Why Mobile Wallets Are Struggling

Wie die Verbreitung von Mobile Wallets gefördert werden kann

Um digitale Bezahllösungen stärker in das Bewusstsein der Kunden zu bringen, entwickeln Banken und Kreditkartenunternehmen eine Vielzahl von Lösungen und mobilen Apps. Wichtiger Bestandteil dabei sind Marketingaktionen, die eine Nutzung dieser Angebote fördern. Zwölf Beispiele zeigen, wie dies konkret gelingen soll.

Mehr dazu hier: 12 Ways to Get to the Top of the Digital Wallet

Bezahlen geht jetzt auch bei Instagram

Und noch eine neue Bezahllösung: Der zu Facebook gehörende Onlinedienst Instagram bei dem man Fotos und Videos mit Freunden teilen kann, hat nun auch einen Bezahlfunktion integriert. Man kann bei Instagram bestimmte Bildbereiche kennzeichnen („taggen“). Sofern es sich dabei um Produkte handelt, soll es zukünftig möglich sein, diese direkt zu kaufen und über eine in-App-Lösung auch gleich zu bezahlen.

Mehr dazu hier: Picture this: Instagram Payments

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Weitere interessante Themen der Finanzwoche

Es gab aber noch weitere interessante Beiträge:

Die Suche nach der Bank der Zukunft

Wie sieht das Geschäftsmodell einer erfolgreichen Bank der Zukunft aus, wenn große Technologieunternehmen den Banken Teile der Marge streitig machen, selbst wenn sie nicht direkt ins Bankgeschäft einsteigen.

Mehr dazu hier: What does the future bank look like?

Banken sollten mehr Inhalte auf ihren Webseiten bieten

Qualitativ hochwertige Inhalte sind der wichtigste Faktor für Finanzinstitute, die ihre Suchmaschinen-Rankings verbessern möchten. Hier tun andere mehr als die Banken. Google hat umfassende Richtlinien dafür erarbeitet und ist unzufrieden mit den Angeboten auf den Webseiten der Kreditinstitute. Fünf Möglichkeiten zeigen, wie Banken bessere Inhalte generieren und mehr Web-Zugriffe aus der Google-Suche erzielen können.

Mehr dazu hier: Google Says Financial Institutions Need Better Content on Their Websites

Verlieren die Banken den Wettlauf um Daten?

Amazon, Google, Facebook; alle haben Geschäftsmodelle, deren zentraler Stützpfeiler die intelligente Nutzung von Kundendaten ist. Banken haben zwar seit jeher umfassende Informationen über die Zahlungsströme ihrer Kunden, doch scheint ihnen die zielorientierte Nutzung dieser Informationen nicht zu gelingen.

Mehr dazu hier: Banks are losing the data war

Was Blockchain nicht kann

Technologien aus dem Bereich Blockchain und Distributed Ledger haben vielfältiges Potential für unterschiedlichste Anwendungen. Um jedoch erfolgreiche Geschäftsmodelle auf Basis der Blockchain zu entwickeln, erscheint es sinnvoll, auch darauf zu achten, was die Technologie nicht kann.

Mehr dazu hier: What Blockchain Can’t Do

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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