Mit Immobiliendaten neue Einnahmequellen erschließen

So heben sich Banken zukünftig von Wettbewerbern ab

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Banken stehen unter hohem Wettbewerbsdruck. Daher ist Differenzierung durch digitale Services geboten. Attraktive Möglichkeiten entstehen in diesem Kontext durch die Nutzung von Immobiliendaten.

Wettbewerbsvorteile für Banken durch Immobiliendaten

Banken können sich Wettbewerbsvorteile verschaffen, indem sie Immobilien-Insights für ihre Kundschaft bereitstellen.

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Durchdachte Finanzprodukte reichen für Banken nicht mehr aus, um am Markt erfolgreich zu bleiben. Wichtiger ist es mittlerweile, Kundenbedürfnisse ins Zentrum zu rücken und erkennbaren Mehrwert zu bieten. Möglichkeiten bietet hierbei vor allem der digitale Sektor. Tech-Champions wie Apple, Amazon und Google machen es vor: Sie stellen ihrer Kundschaft nicht nur komfortable, intuitive und innovative Anwendungen zur Verfügung. Sie nutzen auch vorhandene Daten, um einen Zusatznutzen und völlig neue Insights zu generieren.

Verständliche Echtzeit-Dateneinblicke und personalisierte Inhalte werden aufgrund dieser Entwicklung zusehends zur Norm. Dies hat auch Auswirkungen auf den Bankensektor. Denn gerade die jüngere Generation erwartet von Finanzinstituten mittlerweile ähnliche Mehrwertdienste, wie sie dies aus anderen Bereichen bereits kennt.

Neben digitalen Erlebnissen bewegt ein weiteres Top-Thema die Branche: Nachhaltigkeit. Das Investitionsverhalten von Kunden hat sich in diesem Zusammenhang deutlich verändert. Anlageentscheidungen werden nicht nur mehr aufgrund von Renditeaspekten, sondern auch in Abhängigkeit von Nachhaltigkeitsgesichtspunkten getroffen. Zudem haben ESG-Kriterien höchste Relevanz im Immobilienbereich erlangt.

Datentransparenz und Nachhaltigkeit als Eckpfeiler einer neuen Strategie

Das Zwischenfazit: Innovative digitale Services und Nachhaltigkeit (Stichwort ESG) sind die beiden Bereiche, in denen Finanzinstitute bei ihrer Kundschaft derzeit besonders punkten können. Doch was bedeutet das nun für die Justierung der Strategie? Konkret gibt es zwei Ansätze, die Banken dabei helfen können, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern:

  1. Vermögenstransparenz und neue Asset-Einblicke schaffen;
  2. Kunden helfen, nachhaltiger zu agieren.

1. Vermögenstransparenz und neue Asset-Einblicke schaffen

Bankkunden verfügen häufig über verschiedene Vermögenswerte – darunter Guthaben auf Tagesgeldkonten, Festgelder, Aktien, Fonds, ETFs und auch Immobilien. Zwar lassen sich die Daten vieler Anlagen auf Banking-Plattformen im Normalfall abfragen, eine Rundum-Ansicht, die einen Gesamtüberblick bietet, existiert meist jedoch nicht. So kann beispielsweise der Wert eines Aktiendepots mit wenigen Klicks in Echtzeit abgerufen werden. Wie es um den Wert der eigenen Immobilie(n) steht, beantworten die Online-Portale hingegen nicht. Vielmehr müssen Immobilienbesitzende auf Gutachter:innen oder Makler:innen zurückgreifen, um aussagekräftiges Zahlenmaterial zu erhalten. Dabei liegt die Datenbasis durchaus vor. Sie müsste lediglich erschlossen und für Kunden in leicht verdaulicher Form aufbereitet werden. Vorstellbar wäre etwa ein Portal, das eine qualitativ hochwertige, umfassende Sicht auf den Wert eines Assets bietet – inklusive Echtzeit-Updates und Einblicken zu Optimierungspotenzialen. Eine Lösung dieser Art wäre ein klarer Differenzierungsfaktor auf dem Markt.

Immobilien sind im Übrigen nicht nur mit Blick auf Datentransparenz interessant. Sie sind auch eine ganz besondere Anlageklasse, die Kunden oft lebenslang begleitet und mit vielen Emotionen verbunden ist. Insofern stellen sie einen hervorragenden Touchpoint dar, über den Banken immer wieder mit ihrer Kundschaft in Kontakt treten können. Regelmäßige Infos zur Wertentwicklung sind ein guter Anlass, sich in Erinnerung zu rufen und zusätzliche, thematisch passende Produkte zu platzieren.

2. Kunden helfen, nachhaltiger zu agieren

Vielen Bankkunden wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger. Einerseits, weil immer mehr Menschen einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten möchten. Andererseits, weil hohe Energiekosten und die jüngsten gesetzlichen Änderungen einen gewissen Handlungsdruck erzeugen. Der Wille, die eigene Immobilie energieeffizienter zu gestalten, ist somit bei vielen Bankkunden vorhanden. Allerdings ist ihnen oft nicht klar, wo sie ansetzen sollen.

Banken können diese Lücke schließen und sich als ESG-Expert:innen rund um Immobilien platzieren. Auch hier spielt das Thema der Daten wieder eine zentrale Rolle. Wie groß ist das Sanierungspotenzial? Welche Maßnahmen können die Energieeffizienz wirklich steigern? Wann rechnen sich solche Maßnahmen? Und wie wirken sie sich konkret auf die Wertentwicklung der Immobilie aus? Wer in der Lage ist, solch drängende Fragen seiner Kunden auf Basis belastbarer Daten zu beantworten, schafft Sicherheit in Zeiten der Verunsicherung. Dies wiederum wäre ein großer Schritt in Richtung Kundenzentrierung und somit ein signifikanter Mehrwert. Lösungen existieren hierfür im Übrigen bereits. Ein Beispiel ist der Renovation Advisor von PriceHubble. Es handelt sich dabei um einen Sanierungsrechner, den Banken ihrer Kundschaft online zur Verfügung stellen können. Die Lösung liefert einen initialen Überblick über Sanierungsmaßnahmen und -kosten im energetischen Bereich.

Fazit: Einbindung von Immobiliendaten hat enormes Potenzial

Finanzprodukte sind heute in hohem Maße vergleichbar. Eine Differenzierung erreichen Banken daher vor allem im Bereich des Kundenerlebnisses. Die Einbindung von Immobiliendaten in die Customer Journey ist dabei in mehrerlei Hinsicht ein attraktiver Hebel. Zunächst profitiert die Kundschaft  von einer weitaus höheren Datentransparenz. Ein spürbarer Pluspunkt, der für Kundenbindung sorgt. Weiterhin sind Wertanalysen ein guter Anknüpfungspunkt, um Beziehungen zu festigen und Cross- oder Upselling-Potenziale zu nutzen. Nicht zuletzt sind Immobiliendaten eine hervorragende Basis für den Aufbau neuer Services rund um die ESG-Beratung inklusive der Finanzierung entsprechender Maßnahmen. Hinzu kommt, dass das gesamte Themenfeld „Embedded Real Estate“ von der Branche noch kaum bespielt wird. Wer frühzeitig einsteigt, sichert sich somit einen Vorsprung.


Mehr Informationen finden Sie hierWeitere Informationen zum Thema finden Interessierte auf der PriceHubble-Website.


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Über den Autor

Christian Crain

Christian Crain ist Regional Director DACH und CEE bei PriceHubble und treibt die Expansion der innovativen Lösungen des B2B-Unternehmens in der Region voran. Zuvor war er u.a. Chief Operating Officer bei der MoneyPark AG und davor bei der Interhyp AG tätig, wo er am Aufbau der Niederlassung in Berlin beteiligt und Leiter des Privatkundengeschäfts war.

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