Anzeige

Zukunftssichere Zahlungslösungen durch SIX Payment Services

Künstliche Intelligenz: Chance oder Bedrohung?

0

Von Science Fiction zur Realität: 100 Jahre Forschung

Ist Künstliche Intelligenz in erster Linie eine Bedrohung oder überwiegen die Chancen? Forscher der Stanford University haben eine umfassende Untersuchung gestartet, die sich mit den Herausforderungen dieser spannenden Technologie befasst.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Technologie und IT

Technologie ist nicht erst seit der Digitalisierung ein wichtiger Faktor für Finanzdienstleister. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten Trends und Entwicklungen.
© Shutterstock

Im Rahmen der digitalen Transformation wird dem Bereich Künstliche Intelligenz eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Nicht zuletzt die Schnittstelle zwischen Banken und ihren Kunden wird sich durch die damit verbundenen technologischen Möglichkeiten massiv verändern.

Forscher der renommierten Stanford Universität haben eine Langzeitstudie gestartet, die sich mit den Chancen, aber auch den möglichen Bedrohungen beschäftigen soll. Das Projekt soll mit einem 100-Jahreszeitraum die die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz untersuchen und dabei Szenarien entwickeln, wie Menschen in Zukunft leben und arbeiten werden. Die ersten Ergebnisse sind nun in einem Bericht über das Leben und Arbeiten im Jahr 2030 vorgestellt worden.

Abonnieren Sie den kostenlosen Bank Blog Newsletter

Künstliche Intelligenz als Chance begreifen

Obwohl in der Vergangenheit viele Erwartungen an Künstlichen Intelligenz (KI) enttäuscht wurden, gibt es ständige Fortschritte zu vermelden. Allerdings sind die wenigsten davon so spektakulär, dass sie öffentliches Aufsehen erregen.

Beispiele für öffentlichkeitswirksame Erfolge sind der Sieg von IBMs Watson in einem US-amerikanischen Fernsehquiz oder jüngst der Sieg der von Google entwickelten Software AlphaGo im Brettspiel Go gegen den 18-fachen Weltmeister aus Korea.

Andrew McAfee, Professor am MIT, hat vor kurzem gesagt, dass es auf absehbare Zeit keine allumfassende KI geben wird, die alles das in sich vereint, was der Mensch kann. Dennoch hat KI schon jetzt gewaltigen Einfluss auf Gesellschaft und Unternehmen und in naher Zukunft werden revolutionäre Veränderungen erwartet.

Der Bericht der Stanford University stellt heraus, dass seien bisher keine Maschinen mit selbstständigen Langzeitzielen oder Absichten entwickelt worden seien und dies in der nahen Zukunft auch so bleiben werde.

Herausforderungen gibt es dennoch zahlreiche. So geht es zum Beispiel darum, wie KI den Arbeitsmarkt verändern wird und wie man die wirtschaftlichen Vorteile der neuen Technologien für die Gesellschaft nutzen kann.

Acht zentrale Forschungsbereiche Künstlicher Intelligenz

Die Forscher haben ihre Ergebnisse in acht zentrale Forschungsbereiche Künstlicher Intelligenz unterteilt dargestellt:

  1. Verkehrswesen,
  2. Haushalts- und Service-Roboter,
  3. Gesundheitswesen,
  4. Bildung,
  5. Gemeinschaften mit geringen Ressourcen;
  6. Öffentliche Sicherheit,
  7. Arbeit und Beschäftigung und
  8. Unterhaltung.

Für jeden Bereich untersuchen sie Chancen und Risiken. Einige wichtige Ergebnisse der Studie wurden vor kurzem vom Spiegel zusammengefasst:

Das Verkehrswesen wird der erste Bereich sein, der durch KI nachhaltig verändert wird. Das bekannteste Stichwort in diesem Zusammenhang lautet „autonomes Fahren“. In Kombination mit E-Mobility und Car-Sharing ergeben sich vielfältige Auswirkungen nicht nur auf die Automobilindustrie sondern auch auf die Städte- und Verkehrsplanung.

Im Haushalts- und Bürobereich halten Smart-Home-Technologien und Roboter Einzug, die über natürliche Sprache und vielfältigste Sensoren untereinander und mit Menschen kommunizieren werden. Auslieferung von Post, Putzen von Wohnungen und Büros sowie Sicherheitsdienste werden zu ihren Standardleistungen zählen.

Im Gesundheitswesen halten die Forscher große Veränderungen für möglich. So könnten wissensbasierte Algorithmen u.a. die Anamnese der Patienten übernehmen, also den Abgleich von Symptomen mit Krankheitsbildern und Ärzte so bei der Diagnose unterstützen. Weitere Ansätze, die sich z.T. bereits im Einsatz oder der klinischen Erprobung befinden sind Gesundheitsüberwachung mittels mobiler Apps oder die Nutzung von Operationsrobotern.

Bei der Herstellung der öffentlichen Sicherheit können verbesserte Kameras und Drohnen zur Überwachung eingesetzt werden. Spezielle Algorithmen könnten frühzeitig Finanzbetrügereien aufdecken und Predictive-Policing-Tools könnten anhand verschiedener Daten die Wahrscheinlichkeit für Straftaten in bestimmten Gegenden voraussagen.

Auch die Arbeitswelt wird sich massiv verändern. Allerdings erscheint es derzeit nur schwer absehbar, ob die Folgen überwiegend positiv oder negativ sein werden. Klar erscheint, dass Maschinen eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen werden und ganze Berufsgruppen in ihrer Existenz bedroht sind. Dabei reicht die Palette von LKW-Fahrern über Radiologen bis hin zu Rechtsanwälten.

Es stehe zu befürchten, dass viele Menschen ihren Lebensunterhalt nicht mehr durch ihre Arbeit werden bestreiten können. Dies wirft zahlreiche Fragen auf, deren Antworten weniger wirtschaftlicher als vielmehr politischer Natur sind, wie etwa ein staatlich gewährtes Grundeinkommen.

Der nächste Bericht erscheint in 2021

Ob die Prognosen der Forscher eintreten werden, bleibt, wie bei allen Prognosen, offen. Die Vergangenheit von Künstlicher Intelligenz hat mehr als einmal gezeigt, dass die Veränderungen eher sprunghafter denn kontinuierlich vorhersagbarer Art sind. In fünf Jahren soll daher ein neuer Bericht zum dann aktuellen Stand der Forschung erscheinen.

Zum Downloadlink zur 52 Seiten umfassenden Studie (engl.) gelangen Sie über Laterpay.

Ein Service des Bank Blogs

Der Bank Blog prüft für Sie jede Woche eine Vielzahl von Studien und stellt die für Sie relevanten hier vor. Als besonderer Service wird Ihnen die Suche nach Bezugs- und Downloadmöglichkeiten abgenommen und Sie werden direkt zur Anbieterseite weitergeleitet. Mit der Unterstützung dieses Serviceangebots unterstützen Sie auch die Berichterstattung im Bank Blog.

Viel günstiger als der Einzelkauf:

Alternativ zum Einzelkauf besteht die Möglichkeit, einen Zeitpass zu erwerben. Dieser ist wesentlich günstiger als ein Einzelkauf. Mit dem „Zeitpass Studien“ bekommen Sie vollen Zugang zu allen kostenpflichtigen Inhalten der Studienrubrik.

Für weitere Informationen und Hintergründe lesen Sie bitte den ausführlichen Beitrag zu Laterpay.

Bei Fragen und Problemen zu/mit LaterPay hilft der Laterpay-Kundendienst, viele Fragen werden auch im Help Center beantwortet.

Jetzt kaufen für 1,49EUR

Jahrespass

1 Jahr Zugriff auf alle bezahlpflichtigen Inhalte im Studienbereich des Bank Blogs.

Zurück

Gültigkeit1 Jahr
Zugriff aufAlle Inhalte in Kategorie Studien
Verlängert sich Keine automatische Verlängerung
Preis98,75 EUR

Monatspass

1 Monat Zugriff auf alle bezahlpflichtigen Inhalte im Studienbereich des Bank Blogs.

Zurück

Gültigkeit1 Monat
Zugriff aufAlle Inhalte in Kategorie Studien
Verlängert sichNach 1 Monat
Preis9,75 EUR
Kündigung Jederzeit kündbar

Code

Einlösen

Gutschein einlösen >

Informiert bleiben mit dem kostenlosen Bank Blog Newsletter:


Bitte bewerten Sie den Artikel mit Hilfe der Sternchen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Bewertung: 4,25 Stern(e) - 4 Bewertung(en)

Danke fürs Teilen

Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

Anzeige

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Anzeige

Mit Amazon Echo die intelligente Sprachsteuerung von Alexa nutzen