Der hybriden Wertpapierberatung gehört die Zukunft

Das wünschen sich Privatanleger von ihren Finanzberatern

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Eine aktuelle Studie zeigt, dass Kunden im Wertpapiergeschäft Wert auf Beratung legen. Allerdings spielt die Digitalisierung dabei eine immer größere Rolle. Hybride Beratungsmodelle könnten die Zukunft der Finanzberatung sein.

Aktuelle Trends, Studien und Research über Retail Banking

Das klassische Retail Banking, also das Geschäft mit der Mehrzahl der privaten Kunden, befindet sich in einem tiefgreifenden Prozess der Veränderung. Verändertes Kundenverhalten, intensiver Wettbewerb, die Digitalisierung und andere Faktoren führen zu einer stetigen Verengung der Margen und stellen Banken und Sparkassen zunehmend vor neue Herausforderungen. Studien zu den neuesten Trends und Entwicklungen und wie darauf reagiert werden kann finden Sie im Bank Blog.

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Viele Privatanleger lassen sich im Aktienhandel beraten. Das legt eine Umfrage der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners nahe. Demnach gaben 49 Prozent der konsultierten Kleinanleger an, dass sie „gelegentlich bis regelmäßig“ Beratung in Anspruch nähmen. 24 Prozent der Befragten ziehen in Erwägung, sich beraten zu lassen – insbesondere Kunden im Alter von unter 30 Jahren.

Dennoch, betonen die Autoren der Studie, gäbe es noch Potenzial sowohl beim Service der Beratung als auch beim Einsatz digitaler Werkzeuge.

Mehr Leidenschaft, bitte!

Beginnen wir beim ersten Punkt, dem Service: Die Hälfte der Privatanleger, die Beratung in Anspruch nehmen, gab zu Protokoll, dass sie die große Auswahl an Anlage-Optionen zögern ließe. Ein Zeichen dafür, dass die Beratung nicht ausreichend Orientierung bietet. Dazu passt, dass sich 65 Prozent der Kleinanleger, die sich beraten lassen, eine aktivere Beratung im Wertpapierhandel wünschen.

Zudem erwarten zwei Drittel aller Umfrage-Teilnehmer, dass Empfehlungen nachvollziehbarer erklärt werden – rund die Hälfte fordert, dass die Finanzberater auf ihre Vorlieben im Aktienkauf näher eingehen.

Kleinanleger wünschen sich digitale Tools

Jetzt zum zweiten Punkt: Der Digitalisierung der Finanzberatung im Aktienhandel. Laut der Umfrage wünschen sich 45 Prozent jener Privatanleger, die sich beraten lassen und 64 Prozent jener, die das nicht tun, „hybride Beratungsansätze, bei denen bestehende Beratungsprozesse in einem kundenfreundlichen Front-End digitalisiert werden und kanalübergreifend einsetzbar sind“.

Auf gut Deutsch: Der Privatanleger wünscht sich mehr und bessere digitale Beratung. Ein Drittel der Befragten, die sich beraten lassen, würden dafür sogar einen Aufpreis zahlen.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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