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Fünf wichtige digitale Marketing Trends

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Den Menschen in den Mittelpunkt stellen

Fünf digitale Marketing Trends für 2016

Fünf wichtige digitale Marketing Trends für das Jahr 2016
© Shutterstock

Neue digitale Technologien, Wearables, Big Data und das „Internet der Dinge“ sind wichtige Trends für die kommenden Jahre, die auch das Marketing beeinflussen. Auf fünf Punkte kommt es dabei besonders an.

Schöne neue Produkte und Leistungen nützen wenig, wenn man die dahinter liegenden grundlegenden Techniken und Werkzeuge nicht perfektioniert werden. Die folgenden fünf digitalen Marketing-Trends können einen echten Mehrwert liefern.

Personalisierung von Marketingbotschaften

Kunden und ihre Bedarfe sind verschieden. Sie wollen nicht im 08/15-Stil auf ein-und-dieselbe Art und Weise behandelt werden. Nutzen Sie daher die vielfältigen Möglichkeiten, der modernen digitalen Unterstützung.

Es ist viel mehr möglich als man denkt, oder hätten Sie gewusst, dass Marketingbotschaften sogar in Anhängigkeit vom aktuellen Wetter individualisiert werden können.

Automatisierung von Marketing-Kampagnen

Bei der Automatisierung von Marketingkaskaden kommt es darauf an, Kunden an jeder Station einer Customer Journey zu erreichen und dabei zugleich persönlich und individuell anzusprechen. Es beginnt beim Interessenten, geht über eine Abklärung der Zufriedenheit bis hin zum Wiederholungskauf.

Dabei kommt es auch auf das Nachverfolgen von automatisierten Kampagnen und deren Auswertung an, um Schwachspuren im Verlauf der Kundenbeziehung aufdecken und beseitigen zu können.

Optimierung der Kundenansprache nach genutztem Device

Mobile wird immer mehr zum primären Vertriebs- und Kommunikationskanal. Damit wird die Optimierung von Marketingkampagnen für Smartphones und Tablets zur Pflichtaufgabe. Für den Erfolg ist der User Experience besondere Beachtung zu schenken.

Vergessen sollte man insbesondere Wearables nicht, die immer größere Verbreitung finden, jedoch vollkommen andere Herausforderungen stellen. Ansätze sind hier geo-spezifische und sehr zugespitzte Kampagnen, z.B. in Form eines Gutscheins, der an ein entsprechendes Device eines Kunden gesendet wird, wenn dieser ein bestimmtes Geschäft betritt.

Kontextbezogene Marketing-Inhalte

Kontextbezogene Inhalte gehen weit über personalisierte und mobile Inhalte hinaus. Kontextbezogen bedeutet, direkt auf eine aktuelle Kundensituation und das damit einhergehendes Verhalten zu reagieren. Dazu muss man die Online-Gewohnheiten, die sozialen Präferenzen und den aktuellen Standort der Kunden kennen, um digitale Echtzeit-Marketing-Aktivitäten zu ermöglichen, auf die Kunden auch tatsächlich reagieren. Mit Kanonen auf Spatzen schießen, in der Hoffnung, ein Kunde wird schon reagieren, ist unangebracht und sinnlos.

Nutzung von Social Media

E-Mail-Marketing wird direkt an den Kunden geliefert, während Social-Media-Plattformen überzeugende Inhalte zur Verfügung stellen müssen, um Kunden zu gewinnen. Sofern beides in Synergie und koordiniert erfolgt, können die Ergebnisse äußerst effektiv sein. Kunden haben oft individuell bevorzugte Kanäle für das Erhalten bestimmter Informationen. Daher macht es Sinn, nicht nur eine E-Mail-Adressen zu pflegen sondern ihnen auch einen Anreiz zu bieten, Social-Media-Kanäle zu nutzen, um eine ganzheitliche Beziehung zu stärken.

Kunden sind Menschen

Unabhängig von neuen digitalen Technologien sollte man nie vergessen, dass Kunden Menschen sind und auch als solche behandelt werden wollen. Daher ist sicherstellen, dass eine Marketing-Strategie stets darauf ausgerichtet ist, auch eine persönliche Note zu vermitteln.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

2 Kommentare

  1. Vielen Dankf für den Artikel.
    Ich erlaube mir zum Punkt Kontextbasierte Inhalte einen imho immens wesentlichen Punkt anzusprechen, der nicht von den genannten drei (Online-Gewohnheiten, die sozialen Präferenzen und den aktuellen Standort) abgedeckt wird, im Bankingbereich aber aus welchem Grund auch immer vollkommen unbeacktert ist.

    Es ist der Kontext zum Finanzverhalten des Kunden. Irgendwie ist es doch verblüffend, dass Onlineshops aufgrund meines Kaufverhaltens mit teilweise erschreickender Genauigkeit ableiten, welche Zusatz- oder Folgeprodukte ich brauchen könnte, Banken aber sich im Vergleich dazu aber offensichtlich niemals die Frage stellen „was macht der mit seinem Geld eigentlich“.
    Nur ein paar wahllose Beispiele:
    Wer regelmäßig einen fetten Auto-Leasingvertrag bedient, wird mit großer Wahrscheinlichkeit eher nicht für die aktuelle „verschulde Dich für ein tolles Haus“ begeistern lassen, aber eher für Angebote zum Thema Autoversicherung zu begeistern sein.
    Wer seine Kreditkarte von einem Genussrestaurant zum anderen trägt, ist sicher für ähnliche Angebote zu begeistern als jemand, der eine Mindestpension bekommt.
    Zusammenfassung:
    Die Bank wird wohl oder übel versuchen müssen, meine Wünsche ergründen zu versuchen und den Kontext zu den eigenen Finanzprodukten herstellen oder noch besser, den Konsumenten eine Plattform zu bieten, wo er freiwillig seine Wünsche preisgibt.
    Ganz wie früher, wo man dem Filialberater anvertraut hat, dass man für eine Wohnung spart, etc…

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