Finanzbranche setzt auf grüne Geldanlagen

Nachhaltigkeit liegt im Trend

Die Berücksichtigung von Umwelt- und Nachhaltigkeit ist Ausdruck eines tiefgreifenden Wandels unserer Gesellschaft. Grüne Geldanlagen machen da keine Ausnahme und werden sich als dauerhafter Trend etablieren.

Studien und Research zu strategischen Trends und Entwicklungen in der Finanzdienstleistung

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Strengere Umweltrichtlinien und ein Fokus auf ethische Unternehmensentscheidungen prägen zunehmend nicht nur den Standort Deutschland. Verantwortlich dafür sind neue Auflagen der Regulierer genauso wie Veränderungen in den Erwartungen der Konsumenten. ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) rücken bei Anlegern immer mehr in den Fokus. Und die aktuelle Nachrichtenlage über Klimaveränderungen und Umweltbewegungen schärfen das Bewusstsein dafür zusätzlich.

Noch gehören grüne Geldanlagen zu den Nischenprodukten. Nachhaltige Fonds und Mandate erreichten 2018 einen Marktanteil von gerade einmal 4,5 Prozent. Aber nach einer aktuellen Studie von VÖB-Service und Cofinpro sind 87 Prozent der befragten Banken und Finanzdienstleister davon überzeugt, dass nachhaltige Geldanlagen an Bedeutung gewinnen werden. Zudem möchten 74 Prozent der Bundesbürger, dass die Banken Druck auf Unternehmen ausüben, um nachhaltig zu wirtschaften.

Finanzbranche beschäftigt sich mit Umwelt- und Governance-Themen

In der Finanzbranche ist die Überzeugung, einen positiven Beitrag leisten zu können, stark ausgeprägt. 90 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass die Finanzwirtschaft gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und nachhaltiges Handeln in der Wirtschaft vorantreiben kann. 67 Prozent bestätigen, dass sie sich bereits mit nachhaltigen Investments beschäftigen, um Verantwortung für einen entsprechenden Wandel zu übernehmen. Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben ist dagegen nur für jeden Dritten ausschlaggebend.

Nachhaltigkeit und Rendite bilden keine Gegensätze

Zwei Drittel der Befragten sehen keinen Zielkonflikt zwischen Nachhaltigkeit und Rendite. Das Identifizieren und Klassifizieren von nachhaltigen Investments bleibt für die Bankenbranche jedoch eine Herausforderung: 85 Prozent der Finanzexperten gibt an, dass für nachhaltige Investments die Produktauswahl schwieriger ist und 72 Prozent glauben, dass umfangreichere Informationen benötigt werden. Der Mehraufwand für nachhaltige Produkte schlägt sich in höheren Kosten nieder, und belastet die Gesamtrendite.

Eine Möglichkeit, nachhaltige Investments schnell und sicher zu klassifizieren, stellen grüne Gütesiegel dar. Diese haben sich jedoch noch nicht durchgesetzt: Nur 22 Prozent der Profis nutzen diese Möglichkeit.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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