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PSD2 und Open Banking: Chancen für Banken im digitalen Finanzökosystem

Erfolgreiche Nutzung des Internet der Dinge

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IoT im internationalen Vergleich

Dem Internet der Dinge wird ein hohes ökonomisches Potential zugeschrieben. Eine Studie zeigt, welche Branchen in Europa und den USA besonders optimistisch sind und digitale Innovationen im Bereich IoT implementieren wollen.

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© Shutterstock

Technologieanbieter in den USA haben das im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) schlummernde Potenzial längst für sich entdeckt. Und auch in europäischen Unternehmen herrscht große Begeisterung. Auch für Banken ergeben sich daraus eine Vielzahl spannender Perspektiven.

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Die Unternehmensberatung Bain hat im Rahmen einer Studie insgesamt 500 Entscheidungsträger aus allen Branchen in Europa und den USA zum Thema Internet der Dinge befragt. Demnach zeigen sich europäische Führungskräfte in einigen Branchen sogar ehrgeiziger und optimistischer als ihre US-amerikanischen Kollegen und wollen – im Vergleich zu anderen Regionen – in den nächsten Jahren deutlich mehr digitale Innovationen implementieren.

IoT-Budgets nach Branchen

Auch der Finanzsektor will die Budgets für das Internet der Dinge bis 2020 kräftig ausbauen.

Schwerpunkte der IoT-Investitionen im Vergleich.

Während in Europa 27 Prozent der Führungskräfte angaben, IoT-Anwendungen zu implementieren oder es bereits umgesetzt haben, lag der Anteil in den USA bei lediglich 18 Prozent.

Europäer setzen beim Internet der Dinge allerdings andere Schwerpunkte als ihre US-amerikanischen Kollegen, wie die folgenden Ergebnisse zeigen.

Qualitätsverbesserung bei Produkten

Zwei Drittel der europäischen Führungskräfte lassen sich von einer möglichen Qualitätsverbesserung ihrer Produkte auf der Basis von IoT-Technologien und Advanced Analytics begeistern. In den USA sind solche Qualitätsverbesserungen nur für ungefähr ein Drittel der Führungskräfte eine Priorität.

Kostensenkung durch das Internet der Dinge

Drei Viertel der US-amerikanischen Führungskräfte erwarten, dass sich ihre Kosten durch das Internet der Dinge und die entsprechenden Analysemöglichkeiten reduzieren werden. Bei den Europäern wird dieser Vorteil nur von 35 Prozent genannt.

Sicherheitsbedenken beim Internet der Dinge

Die Studie zeigt, dass die Sicherheitsbedenken bei europäischen Führungskräften ausgeprägter sind als bei ihren US-amerikanischen Pendants. Auf Nachfrage bewerteten 39 Prozent der Kunden in Europa, aber nur 27 Prozent der US-Kunden Sicherheitsprobleme als eine große Hürde für dessen Verbreitung.

Compliance und das Internet der Dinge

Während 22 Prozent der europäischen Befragten aufsichtsrechtliche Hürden und Compliance als großes Problem betrachten, finden dies nur acht Prozent der US-amerikanischen Führungskräfte. Dieses Bewusstsein könnte sich für europäische Unternehmen in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln, nämlich in der Entwicklung von kosteneffektiven, rechtskonformen Lösungen, mit denen sich Sicherheits- und Datenschutzanfragen durchdacht angehen lassen.

IT-Budget für das Internet der Dinge

Die Studie ergab auch, dass in Europa in einigen Branchen ein größerer Teil des IT-Budgets für das Internet der Dinge ausgegeben wird als in den USA. So verwenden beispielsweise europäische Führungskräfte aus dem Automobilsektor 24 Prozent ihres IT-Budgets darauf, ihre US-amerikanischen Kollegen jedoch nur 19 %.

Erzielung von Wettbewerbsvorteilen durch IoT

Europäische Anbieter wissen sehr genau, wie sie ihre Produkte und Dienstleistungen mithilfe des Internets der Dinge noch besser machen können.“
Michael Schertler, Bain & Company

Europäische Führungskräfte sollten zügig und entschlossen vorgehen, um sich Wettbewerbsvorteile aus dem Internet der Dinge zunutze zu machen. Anbieter von IoT-Technologie müssen nicht nur an ihrer Fähigkeit arbeiten, entsprechende Lösungen zu entwickeln und zu implementieren, sondern auch daran, ihre Kunden und deren Geschäft besser zu verstehen.

Zum Downloadlink zur Studie (engl.) gelangen Sie über Laterpay.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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