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Digitale Transformation: Ja, aber zögerlich – Infografik

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Status Quo der Digitalisierung in deutschen Unternehmen

Eine Mehrheit der deutschen Unternehmen beschäftigt sich inzwischen mit der digitalen Transformation und geht diese meist auch strategisch an. Die konkrete Umsetzung erfolgt aber eher zögerlich, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.
© Shutterstock

Eine große Mehrheit der deutschen Unternehmen hat die Digitalisierung als strategischen Auftrag erkannt und befasst sich intensiv mit der digitalen Transformation. Eine umfassende Umsetzung sucht man allerdings in den meisten Fällen noch vergebens. Ursächlich sind vor allem typische IT-Probleme, wie eine aktuelle Untersuchung von Arithnea zum Status quo der Digitalen Transformation in Deutschland zeigt. Dazu wurden mehr als 50 Geschäftsführer deutscher Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern telefonisch befragt sowie ergänzend qualifizierte Interviews mit Fachexperten und Digitalisierungs-Verantwortlichen in Unternehmen geführt.

Digitale Transformation als Herausforderung akzeptiert

Demnach befassen sich alle befragten Unternehmen in irgendeiner Form mit der digitalen Transformation. Die meisten gehen das Thema auch mit der gebotenen Entschlossenheit an. So sagten 58 Prozent der Befragten, dass man sich in ihrem Unternehmen „strategisch“ mit der Digitalisierung beschäftigen würde. Weitere 31 Prozent bezeichneten die Beschäftigung mit der Digitalen Transformation als „ernsthaft“. Nur 11 Prozent gaben an, ihr Unternehmen setze sich lediglich „lose“ mit dem Thema auseinandersetzen.

Als die beiden Top-Treiber für die Beschäftigung mit der Digitalen Transformation nannten die Befragten die neuen Möglichkeiten, die das Internet der Dinge bietet und die Notwendigkeit, die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu steigern. Weitere Argumente seien die steigende Erwartungshaltung der Kunden sowie die Tatsache, dass die eigene IT ohnehin grundlegend verbessert werden muss. Lediglich 40 Prozent gaben an, sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen, weil sie akuten Marktdruck verspürten.

Zögerliche Umsetzung der digitalen Transformation

Die Umsetzung der digitalen Transformation erfolgt bislang allerdings noch eher zögerlich. Lediglich 40 Prozent der deutschen Unternehmen haben bereits erste Projekte realisiert. Der Rest der Befragten sagte unter anderem, ihr Unternehmen habe mit der Umsetzung der Digitalisierung begonnen, erste Projekte geplant, befinde sich derzeit noch in ersten Gesprächen oder habe immerhin bereits die grobe Marschroute oder die Strategie vorliegen.

Zwei Haupthindernissen für Digitalisierung

Die beiden Haupthindernisse für die Digitalisierung sind altbekannte Probleme aus dem IT-Bereich, nämlich mangelnde Personalressourcen und ein zu hoher Budgetbedarf. Viele Befragte gaben darüber hinaus an, das Thema sei zu umfangreich und kaum zu organisieren und dass sie nicht über genügend internes Know-how verfügen. Ein relativ großer Teil musste außerdem eingestehen, dass die eigene Organisation zu starr ist, das Unternehmen keine Änderungskultur habe und ihre IT nicht flexibel genug ist.

Infografik Status Quo der digitalen Transformation in deutschen Unternehmen

Die folgende Infografik zeigt die Ergebnisse der Studie im Überblick und damit zum Status Quo der digitalen Transformation in deutschen Unternehmen:

Infografik: Digitale Transformation in deutschen Unternehmen

Status Quo der digitalen Transformation in deutschen Unternehmen


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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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