Deutsche Unternehmen müssen bei KI aufholen

Mangelnder Reifegrad für Künstliche Intelligenz

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Besonders in Krisenzeiten stützt Künstliche Intelligenz die Resilienz von Unternehmen. Einer aktuellen Studie zufolge lassen sich mit jedem investierten Euro drei Euro erlösen. Trotzdem arbeiten die wenigsten intensiv mit der Technologie.

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Künstliche Intelligenz kann die Widerstands- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen verbessern. Zu diesem Schluss kommt das Meinungsforschungsinstitut Vanson Bourne, das im Auftrag von Avanade in einem Zeitraum von zwei Jahren 1.700 Entscheidungsträger aus den Bereichen Personal, operativer Geschäftsbetrieb, IT, Marketing, Service und Support und anderen Führungspositionen befragte. Die Untersuchung umfasst Unternehmen aus den Bereichen Produktion und Fertigung, Bank und Versicherungen, Konsumgüter und Einzelhandel aus der ganzen Welt.

Die Studie zeigt: Nur knapp zwei Prozent der befragten Unternehmen sind vollständig „KI-bereit“. Dabei hat sich KI zu einem starken Unterscheidungsmerkmal für kleinere, agile Unternehmen sowie größere Unternehmen entwickelt, die über genügend Kaufkraft für digitale Transformation verfügen. Mit jedem investierten Euro ließen sich drei Euro erlösen.

Sparen mit Künstlicher Intelligenz

Gelingt eine umfassende Integration von KI, steigert sich die Produktivität, verbessert sich die Prozesseffizienz, sinken die Betriebskosten. All das sorgt für die erwähnte Rendite von drei Euro für jeden investierten Euro in Künstliche Intelligenz. Im internationalen Schnitt liegt diese mit dem Faktor fünf sogar höher als hierzulande.

Unternehmen ringen mit sich

Die Untersuchung zeigt, dass die meisten Unternehmen zwar das Potenzial der KI für einen positiven Einfluss auf ihr Geschäft erkennen; viele Unternehmen haben aber nach wie vor Schwierigkeiten, die Technologie erfolgreich zu implementieren. Die meisten Unternehmen würden immer noch damit ringen, wie sie KI implementieren können, um sinnvolle und nachhaltige Geschäftsergebnisse zu erzielen. Folgende Ergebnisse zeigen dies.

KI-Strategie

95 Prozent aller Befragten (Deutschland: ebenfalls 95 Prozent) finden KI erfolgskritisch. Aber knapp ein Drittel (32 Prozent; Deutschland: 27 Prozent) nennt den Aufbau einer KI-Strategie als eine der drei größten Hürden. Ähnlich viele (35 Prozent, Deutschland: 34 Prozent) setzen auf externe Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Strategie.

Talent und Kultur

80 Prozent (Deutschland: 76 Prozent) der Befragten stimmen darin überein, dass die Unternehmenskultur und der Wandel die entscheidenden Faktoren für langfristigen Erfolg von KI sind.

Dem entgegengesetzt geben 54 Prozent (Deutschland: 39 Prozent) Schwierigkeiten zu, KI-Talente zu rekrutieren und/oder ihre Unternehmenskultur zu verändern. Mit zwölf Prozent (international: sieben Prozent) ist in Deutschland die Erwartung größer, dass Künstliche Intelligenz Arbeitsplätze kosten wird.

Digitale Ethik

96 Prozent weltweit (Deutschland: 91 Prozent) finden, dass die Gewährleistung einer digitalen, regelbasierten Ethik notwendig ist, um KI zu implementieren. 66 Prozent (Deutschland: 47 Prozent) sind dabei, entsprechende Vorgaben einzuführen.

Technologie und Prozesse

61 Prozent der weltweit Befragten (Deutschland: 64 Prozent) haben mit Automatisierung und fortgeschrittener Analytik erste Gehversuche unternommen, wobei 35 Prozent Befragten (Deutschland: 31 Prozent) „Computer Vision“ und 34 Prozent (Deutschland: 34 Prozent) virtuelle Agenten eingesetzt haben.

Daten

65 Prozent der Unternehmen weltweit (Deutschland: 82 Prozent) geben an, dass ihre Datenqualität optimiert werden muss, um den Anforderungen an das Management und die Governance der Daten gerecht zu werden.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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