Deutsche erwarten Jobverlust durch Digitalisierung

Einfluss der Digitalisierung auf Denken und Arbeiten

Eine aktuelle Studie zeigt die Einschätzungen und Erwartungen der Deutschen zu den Folgen der Digitalisierung. Demnach wird eine deutlich spürbare Veränderung der Arbeitswelt mit weitreichenden Auswirkungen erwartet.

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.
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Über die Folgen der digitalen Transformation auf Arbeit und Führung in Banken und Sparkassen gab es hier im Bank Blog eine große Artikelserie mit Beiträgen namhafter Experten aus der Finanzbranche. Inzwischen erscheinen immer mehr Analysen zu diesem spannenden Thema. So hat vor kurzem das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu dem Thema „Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft“ u.a. eine repräsentative Befragung durchgeführt. Demnach glauben drei Viertel der Deutschen, dass sich unsere Arbeitswelt bis zum Jahr 2030 spürbar verändern wird.

Jobverlust und Veränderung der Arbeitsinhalte erwartet

Die Umfrage macht deutlich, dass die Menschen in Deutschland mit gemischten Gefühlen auf die Zukunft der Arbeit blicken. So erwarten 58 Prozent der Befragten, dass durch Digitalisierung und Roboter werden mehr Jobs verloren gehen als geschaffen werden. 80 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass ein Großteil der Routine-Aufgaben im Jahr 2030 nicht mehr von Menschen, sondern von Maschinen oder Computerprogrammen erledigt wird. Aber auch kreative Aufgaben, so die Befürchtung von knapp über der Hälfte der Teilnehmer, könnten künftig zunehmend automatisiert werden.

Infografik: Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit

Deutsche erwarten weniger Jobs und andere Arbeitsinhalte als Folge der Digitalisierung
Quelle: Statista

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Gleichzeitig können sich 73 Prozent vorstellen, dass in Zukunft die Technik hilft, Menschen mit Beeinträchtigungen besser an der Arbeitswelt teilhaben zu lassen. Außerdem gewinnt das lebenslange Lernen für die Befragten an Bedeutung: Neun von zehn sehen es als unerlässlich für beruflichen Erfolg an, sich fortwährend weiterzubilden.

Arbeit wird mobil

Arbeit wird in den Augen der Deutschen außerdem zunehmend mobil: Laut der Umfrage rechnen 58 Prozent damit, dass der Großteil der arbeitenden Bevölkerung im Jahr 2030 von zu Hause oder einem anderen Ort aus ihrem Job nachgehen. 80 Prozent können sich vorstellen, dass ein Großteil der Routine-Aufgaben dann nicht mehr von Menschen, sondern von Maschinen und Programmen erledigt werden. Beim Einfluss der Digitalisierung auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Meinungen geteilter, 52 Prozent erwarten positive Effekte, 41 Prozent glauben nicht daran.
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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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