Banken wollen weiter an Gebührenschraube drehen

Positive Geschäftserwartungen des deutschen Finanzsektors

Banken und Sparkassen suchen nach Möglichkeiten der Ertragssteigerung. Wichtigstes Instrument ist dabei die Preispolitik. Doch starker Wettbewerb könnte diese Strategie begrenzen.

Studien und Research zu strategischen Trends und Entwicklungen in der Finanzdienstleistung

Zahlreiche Trends und Entwicklungen sind von übergeordneter strategischer Bedeutung für Banken und Sparkassen. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten strategischen Trends und Entwicklungen im Finanzbereich.
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Als Folge der niedrigen Zinsen und der – auch durch die Regulierung – gestiegenen Kosten suchen deutsche Finanzinstitute nach neuen Einnahmequellen. Neben einer Ausweitung des Geschäftsvolumens setzen die Banken auf höhere Einnahmen aus Gebühren und Zinsen. Gemäß einer aktuellen Studie von EY wollen sie dazu vor allem bestehende Leistungen verteuern, beurteilen aber auch die Geschäftsaussichten positiv.

Höhere Preise für Privat- und Firmenkunden

84 Prozent der Bankmanager prognostizieren eine positive Entwicklung im Privatkundengeschäft. Vor allem bei Immobilien- und Konsumentenkrediten rechnen sie mit einer weiter steigenden Nachfrage.

Rund ein Drittel der Institute will noch in diesem Jahr die Gebühren für Privatkunden erhöhen. Im Fokus steht dabei das Girokonto, das bei 27 Prozent der Banken teurer wird. Knapp jede fünfte Bank erhöht Gebühren für Überweisungen, bei jeweils etwa jeder sechsten Bank werden Kreditkarten und Abhebungen teurer.

Preiserhöhungen im deutsche Retail Banking 2017

Ein Drittel der deutschen Kreditinstitute hat 2017 bereits die Preise für Privatkunden erhöht oder plant eine Preiserhöhung

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Fintech-Revolution Konferenz für Finanztechnologie 2019

Vier von zehn Banken werden auch die Konditionen für Firmenkundenkredite anziehen. Nur sechs Prozent rechnen mit günstigeren Konditionen für die Kunden.

Sparkurs geht weiter

Gleichzeitig wollen die deutschen Geldinstitute ihren Sparkurs fortsetzen. Kostensenkungsmaßnahmen stehen bei 74 Prozent der Banken ganz oben auf der Agenda. 43 Prozent der Institute planen, Stellen zu streichen, nur zehn Prozent wollen neue Arbeitsplätze schaffen.

Vor allem die Automatisierung vieler Arbeiten bietet dazu gutes Potential, machen doch Personalausgaben in der Branche gut die Hälfte der operativen Kosten aus. Ziel sei es, sowohl den Kundenkontakt als auch Verwaltungstätigkeiten immer stärker auf digitalem Weg ablaufen zu lassen.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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