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PSD2 und Open Banking: Chancen für Banken im digitalen Finanzökosystem

17 Wege Ihre Bank zu ruinieren

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Nach unten geht es immer …

Ruiniere die Bank

Wie Sie Ihre Bank oder Sparkasse ganz sicher ruinieren können
© Shutterstock

Normalerweise schreibe ich über „Wege zum Erfolg“. Heute nehme ich mal die gegensätzliche Position ein und zeige Ihnen 17 Möglichkeiten auf, Ihre Bank oder Sparkasse mehr oder weniger schnell in den sicheren Ruin zu befördern.

Jason Mendelson war vor seiner Zeit als Venture Capitalist Schlagzeuger, Sofware Ingenieur und Rechtsanwalt. Im Rahmen einer Veranstaltung über Startup Finanzierungen hat er einen interessanten Vortrag gehalten und dabei 18 Wege, ein Unternehmen in den Ruin zu führen erläutert.

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Den Vortrag können Sie hier in voller Länge betrachten:

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17 Wege in den Ruin

17 von Mendelsons Möglichkeiten habe ich herausgepickt und leicht abgewandelt, damit sie auch für Banken und Sparkassen zutreffend sind. Hier sind sie:

  1. Sie stellen ein schlechtes Führungsteam zusammen.
  2. Sie verfolgen die falsche Strategie.
  3. Sie greifen auf schlechte Berater zurück.
  4. Sie sind arrogant.
  5. Sie verstehen Ihr eigenes Geschäftsmodell nicht.
  6. Sie verstehen nicht wer Ihre Wettbewerber sind.
  7. Sie haben zu hohe Kosten, insbesondere für Stäbe.
  8. Sie hinterfragen die Ihrer Strategie zugrundeliegenden Hypothesen nicht ausreichend und/oder nicht regelmäßig genug.
  9. Sie sind mit Ihrem Marketing und PR nicht auf der Höhe der Zeit.
  10. Sie versprechen zu viel und halten zu wenig.
  11. Sie achten zu wenig darauf, was Menschen wirklich antreibt.
  12. Sie haben Ihre Bilanz und GuV nicht im Griff.
  13. Sie haben Ihre Struktur und Ihre Prozesse nicht unter Kontrolle.
  14. Sie definieren die falschen Ziele und/oder wissen nicht, wie Sie Ihren Erfolg definieren sollen.
  15. Sie trennen sich nicht schnell genug von den falschen Mitarbeitern.
  16. Sie wissen nicht, was Sie kontrollieren können und was nicht.
  17. Sie fühlen sich nicht ausreichend selbst verantwortlich.

Was meinen Sie? Fehlt noch etwas Wichtiges?

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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4 Kommentare

  1. Ulrich Welzel
    Ulrich Welzel am

    Den ersten Punkten stimme ich zu.
    Hier noch einige Ergänzungen:
    Sie sprechen nicht die Sprache Ihrer Kunden!
    Sie kürzen seit Jahren das Ausbildungsbudget!

  2. D. Schröder am

    18. Sie sind zu sehr mit sich selbst/Ihrem Unternehmen beschäftigt und entfernen sich vom Kunden.

  3. K-H. Reiner am

    19. Sie arbeiten nicht mit eigenem Geld als Angestellter – ergo denken u handeln Sie nicht als Unternehmer.
    20. Dies verlangen Sie aber ohne strategischem Wissen u ohne Kaufmannsgespür von Ihren Firmenkunden.
    21. Sie führen ohne jegliche Konsequenz – ist ja nicht ihre Bank.
    22. Ihr einziges Ziel ist die eigene übertriebene u leistungslose Versorgung. Die können Sie beeinflussen.
    23. Diese Versorgung verstehen Sie. Ihr innovaivloses Geschäftsmodell verstehen sie nicht.
    24. Macht nichts. Ihr Aufsichtsrat weiß noch weniger im Vergleich zu Ihnen.
    25. …

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