Asset Servicing bei der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG

Ziele und Hindernisse bei der Banking-Cloud

Spagat zwischen Anspruch und Umsetzung

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Eine aktuelle Studie zeigt, ob die Finanzbranche auf Cloud-Technologie setzt, was Banken mit der Technologie bezwecken möchten, was Institute abhält, die sich dagegen entscheiden ­– und welche Schwierigkeiten sich ergeben, wenn man doch auf die Cloud setzt.

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Wie steht es um die Cloud bei Banken und Sparkassen? Nutzen die Banker die Cloud überhaupt? Welche Ziele verfolgen sie mit der Technologie? Welche Schwierigkeiten gibt es? Die Unternehmensberatung Publicis Sapient hat die Antworten darauf in einer Studie zusammengefasst. Dafür befragte sie führende Bankenvertreter aus den Regionen EMEA, APAC und Nordamerika. Die Studie erfolgte in Zusammenarbeit mit Google.

Die Untersuchung ergab, dass 28 Prozent der befragten Banken mehr als 30 Prozent ihrer Anwendungen in die Cloud verlagert haben. Diese Gruppe nennen die Studienautoren „Cloud-Leaders“. Eine zweite Truppe bilden die „Cloud-Followers“: Sie machen 45 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer aus und haben zwischen elf und 30 Prozent ihrer Prozesse in die Cloud übertragen. Die „Cloud-Conservatives“ stellen 27 Prozent der befragten Bankenvertreter. Sie arbeiten mit höchstens zehn Prozent ihrer Anwendungen in der Cloud.

Setzen die Banken überhaupt auf die Cloud?

Offenbar strebt ein Großteil der befragten Banken an, bald schon zu den „Cloud-Leaders“ zu zählen: Mehr als zwei Drittel von ihnen planen, in den kommenden drei Jahren mindestens 30 Prozent ihrer Anwendungen und Daten in eine Cloud zu laden. Laut Studienautoren wäre das die dreifache Menge an Banken, die dies heute erreicht haben.

Für manchen vielleicht überraschend: Die nordamerikanischen Bankenvertreter zeigen am wenigsten Ehrgeiz, ihre Cloud auszuweiten: Lediglich 29 Prozent von ihnen wollen ihre kundenseitigen Anwendungen innerhalb von drei Jahren in die Cloud bringen.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Nicht immer stehen die Ambition und die Tat im Einklang, wie die Umfrage zeigt: Einerseits glauben 44 Prozent der Befragten, dass die Führungskräfte ihrer Bank die Möglichkeiten und Chancen erkennen, die mit der Cloud einhergingen. Andererseits gaben 22 Prozent der Bankenvertreter zu, dass sie mit ihren Cloud-Investitionen und Implementierungen nicht so schnell vorankommen, wie sie sollten.

Zudem würden viele Banken der Investition in cloud-native Anwendungen keine hohe Priorität einräumen, wie die Studienautoren schreiben.

Vorteile und Schwierigkeiten der Cloud

Die meisten Bankenvertreter (44 Prozent) gaben in der Umfrage an, dass der größte Nutzen einer Cloud sei, Prozesse zu automatisieren. Für 40 Prozent der Teilnehmer ist es die Fähigkeit, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.

Geht es um Hindernisse und Schwierigkeiten, die die Cloud aufbringt, führen 42 Prozent der Bankenvertreter Sicherheitsbedenken an. Fehlendes Know-How über die Cloud-Technologie (36 Prozent) liegt auf Platz zwei. 31 Prozent der Bankenvertreter nennen mangelndes Verständnis der Vorteile einer Cloud.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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