Wie eine Bank zu Katzenwerbung kam – Cartoon

Die Grenzen von Crowdsourcing im Marketing

Die Weisheit der Vielen durch Crowdsourcing einzusammeln ist auch im Marketing zum Trend geworden. Doch mitunter stößt die kollektive Intelligenz an ihre Grenzen, wie der heutige Wochenendcartoon verdeutlicht.

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Soziale Medien sind längst fester Bestandteil modernen Marketings geworden. Nicht nur, dass Marketing in sozialen Netzwerken Einzug hält, diese werden auch zur Entwicklung von neuen Marketing- und Werbekampagnen genutzt. In den USA ist Social Media Marketing längst zum Trend geworden. So hatte fast die Hälfte der 2017 gezeigten Werbespots beim Super Bowl Einflüsse durch Social Media.

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Das Stichwort in diesem Zusammenhang lautet „Crowdsourcing“. Unter Nutzung von vermeintlicher Schwarmintelligenz werden „Nutzer“ (Kunden und Nichtkunden) in die Entwicklung von Werbekampagnen und –konzepten einbezogen. Dies geschieht vor allem über soziale Medien.

Herausforderung Marketing-Crowdsourcing

Die Idee beim Marketing-Crowdsourcing besteht zum einen darin, Fans durch deren Einbezug zu begeisterten Markenbotschaftern zu machen und zum anderen die Akzeptanz und Aufmerksamkeit von Kampagnen zu erhöhen. Zudem können Kosten gespart werden.

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Die Herausforderung für Unternehmen besteht vor allem darin, ausreichend Kontrolle über den Entstehungsprozess und das Ergebnis zu haben, ohne die Akzeptanz dafür negativ zu beeinflussen.

Grenzen beim Marketing-Crowdsourcing

Zweifelsfrei gibt es so etwas wie Schwarm-Intelligenz, wenngleich umstritten ist, wie und wann diese am besten zur Geltung kommt. Einfach nur auf die Massen zu hören, kann schnell beim kleinsten gemeinsamen Nenner enden, wie der folgende Cartoon zeigt:

Crowdsourcing im Marketing

Der Gedanke, Marketingkampagnen mittels Crowdsourcing zu entwickeln, kann schnell an Grenzen stoßen.
© Tom Fishburne

Letztendlich kommt es auf die Verbindung an, die Marken mit ihrem Publikum haben. Crowdsourcing, das gut funktioniert, kann diese Verbindung kanalisieren und verstärken. Crowdsourcing, das schlecht durchgeführt wird, zeigt am Ende nur, wie schwach diese Verbindung wirklich ist.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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