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Test der Beratungsqualität in den Filialen von Banken und Sparkassen

Werteorientierung und Verlässlichkeit als Markenkern

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Die Differenzierungsstrategie der Volksbank Stuttgart

Erfolgreiche Ansätze für eine Differenzierung bei Banken und Sparkassen

Was müssen Banken und Sparkassen tun, um sich erfolgreich im Wettbewerb zu differenzieren?
© Shutterstock

Gewinnmaximierungsstrategien haben zur Finanzkrise und einem Vertrauensproblem der Finanzbranche geführt. Die Volksbank Stuttgart stellt daher Werteorientierung und Verlässlichkeit in den Mittelpunkt ihrer Strategie wie ihr Vorstandvorsitzender Rudolf Zeisl in seinem Gastbeitrag erläutert.

Finanzkrise führt zu grundsätzlichem Vertrauensproblem

Nicht erst seit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise haben viele Finanzinstitute mit einem grundsätzlichen Vertrauensproblem zu kämpfen. Das gewinnmaximierte Denken und Handeln verschiedener Bankhäuser hat in der Tat zu Verwerfungen geführt, die das Image der Branche auf einen Tiefpunkt haben sinken lassen. Allerdings wissen die Kunden zwischenzeitlich sehr wohl zu differenzieren. Sie haben erkannt, dass nicht alle Kreditinstitute über einen Kamm zu scheren sind. Denn eine der Lehren aus der Finanzmarktkrise lautet: Bank ist nicht gleich Bank. Das haben viele Kunden am eigenen Leib zu spüren bekommen. Während manch internationales Institut, das sich zuvor mit Kampfkonditionen in den Markt gedrängt hatte, infolge der Krise sehr schnell den Regenschirm wieder eingezogen hat, haben regional verwurzelte Institute wie die Volksbank Stuttgart eG einen längeren Atem bewiesen und ihren Kunden – wie mehrfach in den letzten 150 Jahren – auch durch schwierige Zeiten begleitet.

Hans Rudolf Zeisl, Vorsitzender des Vorstands der Volksbank Stuttgart.

Hans Rudolf Zeisl ist Vorsitzender des Vorstands der Volksbank Stuttgart.

Werte und Nachhaltigkeit als Fundament

Das ist einer der Punkte, welcher eine Genossenschaftsbank wie die Volksbank Stuttgart eG von anderen Instituten grundsätzlich unterscheidet. Volksbanken und Raiffeisenbanken setzen nicht auf eine kurzfristig orientierte Gewinnmaximierung, sondern verbinden auf einzigartige Weise gesellschaftliche und soziale Verantwortung mit dem Erreichen wirtschaftlicher Ziele. Werte wie Vertrauen, Partnerschaftlichkeit, Fairness, Nachhaltigkeit, oder die sprichwörtliche Hilfe zur Selbsthilfe gehören zu unserer Unternehmens-DNA. Schließlich kennen und beraten wir einen Großteil unserer Kunden im privaten und gewerblichen Bereich bereits über Generationen hinweg. Dass eine solche Ausrichtung von den Kunden spätestens seit der Finanzmarktkrise überaus geschätzt wird, zeigen die Marktanteilsgewinne, welche die genossenschaftliche Bankengruppe nach der Lehmann-Pleite im Firmenkundengeschäft gewinnen konnten.

Demokratische Struktur als Grundlage der Identifikation

Ein weiterer elementarer Kern von Genossenschaftsbanken ist ihre demokratische Aufbaustruktur. So wird die Volksbank Stuttgart eG durch die breite Basis von rund 150.000 Mitgliedern getragen, die als Miteigentümer über die Vertreterversammlung auf die Geschäftspolitik ihrer Bank Einfluss nehmen können. Auf diese Weise identifizieren sich die Mitglieder mit ihrem Institut auf eine Art und Weise, wie sie in der deutschen Kreditwirtschaft ihresgleichen sucht. Natürlich kommen die Mitglieder dem Fördergedanken entsprechend in den Genuss einer jährlichen Dividende sowie einer weiteren Reihe von Vorteilen – wie etwa einem speziellen Bonus-Sparbuch oder einem gebührenfreien Girokonto für Mitglieder, das bei einem bundesweiten Vergleich von Konten mit Filial- und Online-Zugang von Focus Money vor kurzem zum Testsieger in der Region Stuttgart gekürt wurde.

Der Region eng verbunden

Der Region seit 1865 eng verbunden, betrachtet sich die Volksbank Stuttgart eG als Teil der Gesellschaft, für die es Verantwortung zu übernehmen gilt. So unterstützen wir zahlreiche schulische, sportliche, kulturelle und soziale Projekte in unserem Geschäftsgebiet mit jährlich mehr als einer Million Euro. Wesentlich ist uns dabei stets die Nachhaltigkeit der Förderung, weshalb unser Fokus auf langfristigen Partnerschaften mit Vereinen und Institutionen liegt.

Symbiose von Tradition und Moderne

Wie nun ein großes genossenschaftliches Institut nach zahlreichen Fusionen in der Fläche weiter Präsenz zeigen kann, dafür liefert die heutige Struktur der Volksbank Stuttgart eG eine Blaupause. Die größte genossenschaftliche Bank in Baden-Württemberg gliedert sich in acht Regionaldirektionen, womit die Präsenz handlungsfähiger Entscheider vor Ort sichergestellt ist. Wie ernst wir die Bedeutung der Regionaldirektionen nehmen, zeigt sich auch in dem Umstand, dass man bei uns nicht nur in der Stuttgarter Zentrale Karriere machen kann. Die Volksbank Stuttgart eG muss vor Ort immer Gesicht zeigen, der Kontakt von Mensch zu Mensch, das persönliche Gespräch, bleibt entscheidend. Es wäre für eine Filialbank töricht, die persönlichen Gesprächspartner und damit die Beratungskompetenz vor Ort aufzugeben. Selbstverständlich achtet die Bank darauf, das Filialnetz an die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden anzupassen; etwa bei Fragen nach den Öffnungszeiten oder der technischen Ausstattung von Filialen mit SB-Terminals. Parallel sind wir dabei, unser Institut dem geänderten Konsumentenverhalten anzupassen – indem wir mehr Online-Angebote schaffen, in den Sozialen Medien präsent sind sowie Routinevorgänge über das Internet abwickeln. Damit schaffen wir eine Symbiose, die das Beste aus zwei Welten, Tradition und Moderne, vereint – und damit auch künftig unverwechselbar bleibt.


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Über den Autor

Hans Rudolf Zeisl

Hans Rudolf Zeisl ist Vorsitzender des Vorstands der Volksbank Stuttgart. Er verfügt über nahezu vier Jahrzehnte Erfahrung im genossenschaftlichen Bankwesen. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann sowie begleitenden Studiengängen an den genossenschaftlichen Akademien und Lehrinstituten, zeichnete er unter anderem als Prokurist für das Firmenkundengeschäft der Volksbank Backnang verantwortlich. Nach der Berufung in den Vorstand der Volksbank Schwäbisch Gmünd wechselte er 1998 in den Vorstand der Volksbank seiner Geburtsstadt Waiblingen, einem der drei Vorgängerinstitute der Volksbank Rems eG. Als Vorstandssprecher der Volksbank Rems formte er 2010 den Zusammenschluss zur Volksbank Stuttgart eG als größte Volksbank in Baden-Württemberg entscheidend mit.

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