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Künstliche Intelligenz in der Finanzbranche

Was würden deutsche Bankkunden zu dieser Werbung sagen?

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Finanzaufklärung im Schockmodus

Ist Schockwerbung ein probates Mittel der Aufklärung rund um das Thema Finanzdienstleistung?

Schockwerbung ist ein beliebtes Mittel, um Aufmerksamkeit zu erreichen.

Mitten in der Londoner Innenstadt werden Menschen von Zombies attackiert. Dahinter steckt kein neuer Horrorfilm sondern eine Werbung aus dem Bereich Finanzdienstleistung. Wie würden deutsche Kunden darauf reagieren?

Was ist eigentlich Schockwerbung?

Schock-Werbung ist eine Werbeform, die potentielle Kunden absichtlich schockieren soll, um dadurch Aufmerksamkeit zu erregen. Laut Wikipedia bestätigt die Lernpsychologie empirisch, dass sich ein Thema, also z.B. auch ein Produkt- oder Markenname, besser in das Gedächtnis einprägt, wenn es in einem emotional erregenden Kontext kennengelernt wird. Solche Emotionen können z.B. durch Anspielungen auf Sex, Angst, Ekel oder Wut hervorrufen werden.

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Ein recht bekanntes Beispiel ist der folgende Film eines Getränkeunternehmens, der nach Kundenbeschwerden beim deutschen Werberat jedoch wieder eingestellt wurde.

Weitere bekannte Beispiele sind neben der früheren Benetton Werbung, vor allem Antiwerbekampagnen, z.B. für den Tierschutz und gegen das Tragen von Pelzen oder die Greenpeace Kampagne gegen KitKat. Auch die (gesetzlich vorgegebene) abschreckende Verpackung von Tabakwaren kann man in diese Kategorie einordnen.

Wer sich etwas tiefer mit dem Thema befassen möchte, dem sei die Zusammenfassung „Schock-Werbung – Wirkungen, Nutzen und Risiken“ empfohlen.

Schockwerbung für bessere Zinsen

Über Twitter bin ich von @wiseclerk auf folgendes Video aufmerksam gemacht worden:

Dahinter steht keine Bank sondern ein Internetvergleichsportal, dass Sparer darauf aufmerksam machen möchte, dass sie ihr Geld verschenken, wenn sie Gelder auf niedrig verzinslichen Spar- oder Tagesgeldkonten anlegen. Weil die Zinsen unter der Inflationsrate liegen belaufen sich die so verursachten Einbußen der Sparer weltweit auf über hundert Milliarden Euro und auch deutsche Sparer verlieren so jedes Jahr rund 14 Milliarden Euro.

Also ist das Thema relevant. Ob deutsche Banken oder Sparkassen auch mal mit Zombies werben sollten? Was meinen Sie?

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.

Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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2 Kommentare

  1. Cooler Beitrag, unterhaltsam und weckt auf.
    Das Problem ist nur, dass Zinsen auf den Sparbüchern, egal, ob 1%,2% oder 3% Dich nicht reich machen.

    Im Bericht steht, dass der Schaden bei 14 Mrd. liegt, nur weil die Menschen auf solche „Details“ nicht achten. Ich meine der Schaden liegt bei über 1,4 Bio. nur weil die Menschen keine Strategie haben.

    Sparen macht arm. Sparen heisst Entbehrung! Es ist verständlich, dass die Menschen nicht sparen wollen.

    Ich sage nicht, dass es richtig ist, aber es ist verständlich. Risiko heisst „NICHT WISSEN“. Daher ist:

    „(Finanz-)Wissen die Währung wahren Wohlstands“

    Gutes Video, es regt zum Nachdenken an.

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