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Was brauchen Unternehmen wirklich für die digitale Transformation?

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Digitale Kompetenz wird zum Wettbewerbsfaktor

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.
© Shutterstock

Die deutsche Wirtschaft steht an der Schwelle der digitalen Transformation. Doch was benötigt man, um diese erfolgreich zu meistern? Eine aktuelle Studie zeigt, wie die Unternehmen aufgestellt sind und welches die kritischen Ressourcen sind.

Die Sicherung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist das Primärziel der digitalen Transformation. Was aber denken die einzelnen Unternehmensbereiche (Unternehmensleitung, Marketing, IT, Personal, Vertrieb und Unternehmenskommunikation) in Puncto Digitalisierung? Wer sind die Treiber und wer die Getriebenen?

In einer bereichs- und branchenübergreifenden Studie von neuwaerts und doubleYUU werden die Einschätzungen von über 1.000 Unternehmen aus Mittelstand und Konzernen im Hinblick auf die digitale Transformation untersucht. Die Studie analysiert dabei Status, Bedarfe und Einschätzungen aus den Perspektiven unterschiedlicher Unternehmensbereiche (Unternehmensleitung, Marketing, IT, Personal, Vertrieb, Unternehmenskommunikation und restlicher) und stellt die unterschiedlichen Einschätzungen aller Beteiligten einander gegenüber.

Ergänzt wird die Untersuchung um 12 Leitgedanken führender Köpfe der Deutschen Transformationsindustrie sowie Praxis-Statements der für die Digitalisierung verantwortlichen Führungskräfte.

Digitale Kompetenz wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor

Einigkeit besteht in der Einschätzung, dass die digitale Kompetenz der Mitarbeiter der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist. Quer durch alle Unternehmensbereiche bewerten 80 Prozent aller Befragten diesen Aspekt als „wichtig“ oder „sehr wichtig“.

Kritische Ressourcen bei der digitalen Transformation

Wichtigkeit und Bedeutung kritischer Ressourcen für die digitale Transformation

Fragt man die Unternehmen, was für die digitale Transformation am wichtigsten ist, wird bereichsübergreifend „Wissen/Knowhow“ (86 Prozent) mit klarem Abstand vor „Personalressourcen“ (80 Prozent) genannt. Fragt man nach den konkreten, zusätzlichen Ressourcenbedarf zum aktuellen Zeitpunkt, liegt der Mehrbedarf an Zeit (71 Prozent) an zweiter Stelle, noch vor den relevanteren Ressourcen Technologie (69 Prozent) und Personal (67 Prozent).

Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung

Anders sieht es allerdings aus, wenn die einzelnen Bereiche in Bezug auf ihre tatsächlich vorhandene digitale Kompetenz bewertet werden. Hier klaffen zum Teil deutliche Lücken zwischen der Selbsteinschätzung und der Fremdeinschätzung durch andere Bereiche.

Die Unternehmensführung schätzt sich und die eigene digitale Kompetenz zu 44 Prozent als „hoch oder sehr hoch“ ein. Diese Kompetenzzuschreibung für das Management teilen aber nur 14 Prozent aller Mitarbeiter. Die Unternehmensführung sieht sich also selbst als primär zuständig an, besitzt aber aus Sicht der Mitarbeiter ein deutliches Kompetenzdefizit.

Deutschland schöpft sein Potenzial in Sachen Digitalisierung nicht aus

Im Ranking der Digitalisierung führen die USA die Tabelle an, gefolgt von Kanada und Australien. Auf dem vierten Platz rangiert Großbritannien, dahinter Deutschland, Israel, Frankreich, Japan, Tschechien und Südkorea. Die Schlusslichter bilden Ägypten, Guatemala und Nicaragua.

Deutschland ist in Sachen Digitalisierung demnach zwar gut aufgestellt, schöpft sein Potenzial aber nicht voll aus.

Auch innerhalb der Unternehmen in Deutschland hakt die digitale Transformation vielfach. Jede zweite Firma könne laut der Studie keine digitale Strategie vorweisen. Das liege am mangelnden Wissen, sagen 76 Prozent der Befragten, 71 Prozent nennen zudem die fehlende Zeit als Faktor.

Zur Bezugsmöglichkeit der Studie gelangen Sie über Laterpay.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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