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PSD2 und Open Banking: Chancen für Banken im digitalen Finanzökosystem

Sechs Maßnahmen für mehr Wachstum – Infografik

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Herausforderungen für die Finanzbranche

Brexit, zunehmende Regulierung und Herausforderungen durch die Digitalisierung halten die Finanzbranche in Atem. Eine Studie hat die Ausgangssituation analysiert und skizziert sechs Maßnahmen für mehr Wachstum.

Studien und Research zu strategischen Trends und Entwicklungen in der Finanzdienstleistung

Zahlreiche Trends und Entwicklungen sind von übergeordneter strategischer Bedeutung für Banken und Sparkassen. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten strategischen Trends und Entwicklungen im Finanzbereich.
© Shutterstock

FIS, ein Anbieter von Finanztechnologie-Lösungen hat in einer Studie weltweit über 1.000 Führungskräfte von Finanzdienstleistern (Handels- und Investmentbanken, Broker-Dealer, Asset-Manager, Fondsverwalter, Versicherungsgesellschaften und Rentenfonds) zu Strategie, Wachstumszielen, Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken befragt und anhand von regionalen Einflussfaktoren und sechs ausgewählten Parametern bewertet.

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Untersucht wurden dabei:

  • Automatisierungsgrad,
  • Datenmanagement,
  • Neue Technologien,
  • Digitale Innovation,
  • Customer Experience (Kundenerlebnis) und
  • Experten Know-how.

Die Wachstumsziele der Europäer

Wachstum steht für Unternehmen weltweit im Fokus – insbesondere die Neukundengewinnung wird international als besonders relevant bewertet. In europa will man vor allem bei der Umsatzrendite und im Neukundengeschäft am stärksten wachsen. Innovationsfähigkeit und Customer Experience spielen eine entscheidende Rolle, werden aber noch durch fehlende Fachkräfte, Cyberkriminalität und veraltete bzw. ungeeignete IT-Lösungen gebremst. Die wichtigste Chance ist für 43 Prozent der Befragten in Europa die positive ökonomische Entwicklung in den für sie wichtigen Zielmärkten.

Was die Zuversicht zur Erreichung der gesteckten Wachstumsziele angeht, ist man in Europa derzeit tendenziell verhalten: Während 64 Prozent der befragten nordamerikanischen Firmen überzeugt sind, die für die nächsten 12 Monate definierten Wachstumsziele zu erreichen, gehen in Europa aktuell nur 51 Prozent davon aus.

Gefahren für das Wachstum

Regionale Gegebenheiten und gesetzliche Vorgaben haben einen starken Einfluss auf europäische Unternehmen und deren Wachstumsprognosen. 62 Prozent sehen regulatorische Anforderungen als erhebliche Hürde für ihre Wachstumspläne der nächsten 12 Monate. In Nordamerika teilen nur 53 Prozent diese Befürchtung – wahrscheinlich als Reaktion auf die angekündigte Deregulierung in den USA.

Auch der bevorstehende Brexit wird in Europa signifikant deutlicher als Risiko eingestuft. Während er nur für 22 Prozent der befragten nordamerikanischen Experten eine potentielle Gefahr für den Geschäftserfolg darstellt, sehen in Europa 41 Prozent der Unternehmen den Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union als Risiko. Bemerkenswert ist auch, dass ebenso 41 Prozent der europäischen Unternehmen den Brexit als Chance für das eigene Geschäft bewerten.

Neue Marktteilnehmer – also „FinTech“ Vertreter, die mit individuellen, technologisch innovativen Produkt- und Servicekonzepten um Kunden werben – werden ebenfalls von 32 Prozent der Befragten als mögliche Gefahr für die eigenen Wachstumsziele erachtet.

Infografik: Sechs Schritte für mehr Wachstum

Die folgende Infografik zeigt die wichtigsten Ergebnisse für europäische Finanzinstitute und stelt die sechs Handlungsfelder vor, auf die sich Banken und Finanzdienstleister für erfolgreiches Wachstum konzentrieren sollten:

Infografik: Sechs Schritte für mehr Wachstum

Für mehr Erfolg sollten sich Banken auf sechs Felder fokussieren

Sechs Ansatzpunkte für mögliches Wachstumspotenzial

Die befragten Führungskräfte haben Stärken und Schwächen ihrer Unternehmen auf Basis der oben genannten Schlüsselfaktoren für künftiges Wachstum bewertet.

Der Automatisierungsgrad ist im Handelsbereich demnach heute schon stark ausgeprägt. Die stärksten Veränderungen in Bezug auf Automatisierung werden im Middle- und Back-Office erwartet.

Bei den neuen Technologien steht die künstliche Intelligenz – Artificial Intelligence (AI) – hoch im Kurs und soll künftig vor allem im Risikomanagement sowie generell für den weiteren Ausbau der Automatisierung genutzt werden. 16 Prozent der nordamerikanischen Unternehmen setzen bereits AI basierte Lösungen ein – in Europa sind es erst 9 Prozent. Auf der F&E Ebene punktet Europa aber stärker. 59 Prozent der europäischen Unternehmen entwickeln oder testen derzeit AI-Lösungen – in Nordamerika liegt der Anteil bei nur 44 Prozent.

Neue Wettbewerber mit starkem Technik-Fokus und einem innovativen, digitalen Angebotsprofil drängen auf den Markt. Auch etablierte Marktteilnehmer geraten hierdurch unter Zugzwang, innovativere Produkte und Services anzubieten, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Hohe Kundenanforderungen und gesetzliche Vorgaben der EU zur Cyber-Kriminalität erschweren dieses Vorhaben aber derzeit merklich. 26 Prozent der befragten europäischen Unternehmen nannten Risiken im Bereich Cyber-Security und komplexe, veraltete IT als größte Hürde, wenn es um die Umsetzung digitaler Innovationen geht.

Um den Anforderungen der Kunden besser nachkommen zu können, spielt das Thema „Customer Experience“ eine immer größere Rolle – und hierbei die Fähigkeit, kundenspezifische Produkte und Leistungen zu bieten. Nur 23 Prozent der europäischen Unternehmen empfinden sich derzeit als effektiv in Bezug auf die Bereitstellung kundenspezifischer Produkte – in Nordamerika sind es 32 Prozent. Als Gründe für die noch ausbaufähige Effektivität im Bereich „Customer Experience“ nennen europäische Unternehmen vor allem veraltete IT bzw. das Fehlen geeigneter Technologielösungen und den Mangel an Fachkräften mit entsprechendem Experten-Know-how.

Das Recruiting von „digital Talents“ ist daher auch ein zentrales Thema, das in Europa stark vorangetrieben wird: 32 Prozent der Unternehmen gaben an, in den vergangenen 12 Monaten intensiv am Ausbau ihres Fachpersonals im Bereich Digitalisierung gearbeitet zu haben. 38 Prozent planen den weiteren Ausbau für die kommenden 12 Monate.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.

Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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