Wird Private Banking zukünftig von Robotern übernommen?

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Digitale Innovationen im Vermögensmanagement

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Private Banking und Wealth Management

Das Geschäft mit den Reichen und Superreichen, das Private Banking oder Wealth Management galt lange Zeit nicht nur als die Königsdisziplin des Bankgeschäftes sondern auch als sicherer Ertragsbringer. Inzwischen hat die Digitalisierung auch diesen Bereich erfasst und stellt die Banken vor neue Herausforderungen. Wie diesen begegnet werden kann und welches die aktuellen Trends und Entwicklungen sind, können Sie in den im Bank Blog vorgestellten Studien nachlesen.
© Shutterstock

Das Aufkommen von automatisierten digitalen Lösungen (Robo Advice) für eine strukturierte Geldanlage stellt für die traditionelle Vermögensverwaltungsbranche eine ernsthafte Bedrohung dar. Eine umfassende Studie stellt den neuen Trend ausführlich vor.

Robo Advisory bringt alle Voraussetzungen mit, sich zu einer der größten Herausforderung für Finanzdienstleister im Bereich Vermögensanlage und −verwaltung seit dem Aufkommen des Online Brokerage Mitte der 90er Jahre zu entwickeln.

Gute Voraussetzungen für Robo Advisory

Die Kombination von zuverlässigen digitalen Wealth-Management-Lösungen, das Bedürfnis der Millennials nach Do-it-Yourself-Banking sowie die anstehende Übertragung von Milliarden Euro von Reichtum zwingt die Marktteilnehmer im Bereich Wealth-Management ihre Produkt- und Vertriebsstrategien neu zu bewerten.

Der anhaltende Zufluss privaten Kapitals in das digitale Wealth Management zusammen mit dem strategischen Interesse etablierter Finanzanbieter (wie die Übernahme von FutureAdvisor durch Barclays zeigt) weisen auf einen zunehmend aktiven Markt hin.

Innovationen im Wealth Management

Die aktuelle 137-seitige Studie von FT Partners gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Trends der Branche und zeigt, wie die Branche auf Innovationen im Wealth-Management, wie Robo Advice und andere Entwicklungen reagiert.

Wichtige Inhalte sind unter anderem:

  • Vorstellung von verschiedenen automatisierten digitalen Wealth Management-Plattformen und der dahinter liegenden Geschäftsmodelle.
  • Antworten etablierter Unternehmen im Bereich der Vermögensverwaltung Raum, einschließlich Innovationen, Partnerschaften und Akquisitionen.
  • Interviews mit acht CEOs führender Digital-Wealth-Pioniere einschließlich Betterment, Link-Pacific Advisors, MyVest, NextCapital, Muskat, Riskalyze, sigfig und Vanare.
  • Ein detaillierter Überblick zu 28 aktuellen Anbietern von digitalen Lösungen für Vermögensanlage und –verwaltung sowie anderen innovativen Angeboten.

Zum Downloadlink zur Studie (engl.) gelangen Sie über Laterpay.

Ein Service des Bank Blogs

Der Bank Blog prüft für Sie jede Woche eine Vielzahl von Studien und stellt die für Sie relevanten hier vor. Als besonderer Service wird Ihnen die Suche nach Bezugs- und Downloadmöglichkeiten abgenommen und Sie werden direkt zur Anbieterseite weitergeleitet. Mit der Unterstützung dieses Serviceangebots unterstützen Sie auch die Berichterstattung im Bank Blog.

Viel günstiger als der Einzelkauf:

Alternativ zum Einzelkauf besteht die Möglichkeit, einen Zeitpass zu erwerben. Dieser ist wesentlich günstiger als ein Einzelkauf. Mit dem „Zeitpass Studien“ bekommen Sie vollen Zugang zu allen kostenpflichtigen Inhalten der Studienrubrik.

Für weitere Informationen und Hintergründe lesen Sie bitte den ausführlichen Beitrag zu Laterpay.

Bei Fragen und Problemen zu/mit LaterPay hilft der Laterpay-Kundendienst, viele Fragen werden auch im Help Center beantwortet.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

2 Kommentare

  1. Höchst interessant. Bei meiner Diplomarbeit zum zertifizierten „Banker“ (Swiss Banking School, später: s:f:i) habe ich genau diese Frage behandelt: «Sind Digital Natives das Ende des klassischen Private Bankings?»

    Das Resultat – die Chance ist unter 1% gemäss vielschichtiger Analyse. Vielerlei Aspekte fliessen mit rein, so haben infolge Ausbildung und Familiengründung, Hausbau/-kauf oder Firmengründung viele junge Erwachsene keine Mittel, überhaupt ins Private Banking Segment vorzustossen.

    Wenn das Kapital dann angeäufnet werden kann, rücken jedoch andere Präferenzen ins Zentrum, weg von Effizienz: Gespräche, Austausch, sozialer Kontakt.

    Zudem bilden sich die verwalteten Vermögen einer Privatbank in der Regel aus Vermögen von Privaten, Firmen, aber auch aus PK-Geldern und Vermögen, die durch externe Vermögensverwalter gemanaged werden. Dies wiederum senkt das unmittelbare Risiko, dass Privatbanken obsolet werden.

    Mit besten Grüssen

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