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Payments im New Normal

Langfristige Folgen der Corona-Pandemie

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Eine aktuelle Studie befasst sich mit unmittelbaren und langfristigen Folgen der Corona-Pandemie auf den Payment-Bereich und bietet strategische Anregungen für Führungskräfte, die sich auf die neue Normalität vorbereiten wollen.

Aktuelle Trends, Studien und Research zu Mobile Payment

Mobile Payment, das Bezahlen via Smartphone steckt hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die Anforderungen sind vielfältig. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien zu dieser neuen Entwicklung, die insbesondere für Banken und Sparkassen eine Bedrohung darstellt.

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Die Corona-Pandemie zwingt nicht nur jeden Einzelnen, sondern vor allem Unternehmen und daher auch Finanzdienstleister zum Umdenken. Um die aktuelle Krise zu bewältigen, aber auch um im „New Normal“ erfolgreich zu bestehen, ist die Digitalisierung von Dienstleistungen, Produkten und operativem Geschäft ein unerlässlicher Schritt.

Worldline hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die sich mit den unmittelbaren und langfristigen Folgen der Pandemie auf den Payment-Bereich befasst. Die Studie soll eine Hilfestellung bieten, um sich für die Zukunft nach der Pandemie zu rüsten.

Kernthesen für die neue Normalität bei Payments

Einige der Kernthesen der Studie lauten:

  • Um die ökonomischen Herausforderungen durch COVID-19 zu überstehen, ist die Digitalisierung von Produkten, Services und internen Prozessen unabdingbar.
  • Durch den Handel zieht sich eine tiefe Kluft: Während einige Unternehmen dramatische Umsatzeinbrüche erleben, stehen andere vor großen logistischen Herausforderungen durch enormes Wachstum (beispielsweise im Bereich Lebensmittellieferungen).
  • Die Gesellschaft wird nach einer neuen Balance zwischen Wirtschaftswachstum und Auswirkungen auf die Umwelt suchen. Gleichzeitig gewöhnen sich die Menschen zunehmend an virtuelle Transaktionen. Dies wiederum verschärft die Ausgrenzung einer analogen Minderheit und somit den Digital Divide.
  • Unternehmen, die sich schon jetzt an die neue Normalität anpassen, werden nach der Pandemie einen besseren Start haben. Wem diese Anpassung nicht zeitgerecht gelingt, der muss eventuell ums Überleben kämpfen.

Handelsunternehmen haben in neue Bezahlprozesse investiert

Eine Studie des EHI zeigt, dass bereits 80 Prozent der Handelsunternehmen in diesem Jahr ihren Bezahlprozess für mobile Endgeräte optimiert haben, während die übrigen 20 Prozent gerade daran arbeiten. Durch den Handel zieht sich eine tiefe Kluft: Während einige Unternehmen dramatische Umsatzeinbrüche erleben, stehen andere vor großen logistischen Herausforderungen durch enormes Wachstum, beispielsweise im Bereich Lebensmittellieferungen.

Unternehmen aller Branchen, Banken und Geldinstitute inklusive, die sich schon jetzt an die neue Normalität anpassen, werden nach der Pandemie einen besseren Start haben. Wem diese Anpassung nicht zeitgerecht gelingt, der muss eventuell ums Überleben kämpfen. Im Rahmen der EHI-Studie konnte infolge der Corona-Zeit im E-Commerce eine Änderung des Zahlungsverhaltens festgestellt werden, wie Caroline Coelsch, Zahlungsexpertin und Projektleiterin Online- und Mobile-Payment beim EHI ein Ergebnis der qualitativen Befragung „Online-Payment 2020“ erklärt. Demnach wurde der Online-Bezahldient PayPal verstärkt genutzt.

Unmittelbare Auswirkungen von COVID19 auf das Zahlverhalten

Im Falle weiterer Lockdowns müssen Unternehmen mit genügend Homeoffice-Arbeitsplätzen ausgestattet sein und die nötige Infrastruktur besitzen, um ihren Mitarbeitern eine reibungslose Durchführung ihrer Arbeit zu ermöglichen. Viele Unternehmen nutzen bereits existierende Kommunikationstools, wie beispielsweise Skype, WhatsApp, Zoom oder Microsoft Teams. In der Zukunft braucht es jedoch weitere Technologien, die während und nach der Krise adaptiert werden und das kontaktlose Arbeiten erleichtern können.

So stellen digitale Währungen eine Alternative zu Bargeld dar und können die Effizienz von Finanzdienstleistungen steigern, während es durch digitale Verträge den Vertragspartnern erleichtert wird, vertragliche Übereinkünfte kontaktlos und trotzdem gemäß der eIDAS-Verordnung zu treffen.

Vor dem Hintergrund, dass mobile Lösungen für jeden Einzelnen, aber auch für Unternehmen wichtiger denn je sein werden, darf deren Sicherheit nicht vernachlässigt werden. Hochentwickelte Verschlüsselungstechniken stellen sicher, dass Datendiebstahl oder Online-Betrug nicht mit dem Ausbau der Digitalisierung einhergehen. Außerdem müssen bestehende Kommunikationstools weiter ausgebaut werden, um eine sichere Kommunikation sowohl mit Kunden, als auch innerhalb des Unternehmens zu garantieren.

Handlungsfelder für Banken

Um den staatlichen Corona-Maßnahmen gerecht zu werden und auch in der Normalität nach der Krise zu bestehen, müssen Banken ihren Kunden und den Händlern innovative und vermehrt kontaktlose, digitale Bezahlprozesse anbieten.

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Anzahl der bargeldbasierten Transaktionen deutlich gesunken ist. In den meisten Ländern wurde der Maximalwert für kontaktloses Bezahlen erhöht und MasterCard hat einen globalen Anstieg von 40 Prozent in der kontaktlosen Nutzung innerhalb des ersten Quartals von 2020 verzeichnet. Dabei handelte es sich bei 80 Prozent der kontaktlosen Zahlungen um Beträge von weniger als 25 Euro, welche vor der Pandemie normalerweise in bar gezahlt wurden.

Es lässt sich also erkennen, dass sowohl Kunden, als auch Händler die Vorteile des bargeldlosen Zahlens erkennen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach der Krise weiterhin nutzen werden. Die wenigsten Menschen stehen digitalen Lösungen ausschließlich kritisch gegenüber oder lehnen diese sogar ab, dennoch sollten die Bedenken dieser Gruppe nicht ignoriert werden. Denn es wird immer noch eine beträchtliche Anzahl an Menschen geben, die aus Unkenntnis oder Geldmangel keinen Zugang zu digitalen Lösungen haben (wollen).

Um einen möglichen Digital Divide zu überbrücken, dürfen die Bedürfnisse aller Verbraucher im voranschreitenden Digitalisierungsprozess nicht übergangen werden. Vielmehr werden also auch altbekannte Methoden, wie Call-Center ausgebaut werden müssen, oder Voice- und Chatbots eingerichtet werden, um auch weniger digital-affine Kunden und Händler weiterhin mit dem bestmöglichen Service zu erreichen.

Zum Downloadlink zur Studie (engl.) gelangen Sie über Laterpay.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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