Wie Banken und Asset Manager ihren digitalen Innovationsgrad erhöhen

Möglichkeiten und Hürden von Kooperationen mit FinTechs

Banken haben die Notwendigkeit erheblicher Investitionen in die Digitalisierung erkannt. Zahlreiche Finanzinstitute sehen einen Schlüssel zu mehr Innovation in der Zusammenarbeit mit FinTechs. Hierbei sind allerdings auch Hürden zu überwinden.

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Gerade Banken tun sich nicht immer einfach mit Innovationen. Dabei müssen gerade sie sich etwas einfallen lassen, angesichts weitgehend homogener Produkte und Leistungen. Im Bank Blog finden Sie aktuelle Studien rund um die Themen Innovation und Innovationsmanagement.
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Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung und dem Aufkommen neuer Technologien zeigen Banken und Asset Manager vermehrt Interesse an der Zusammenarbeit mit FinTech-Startups. Das ergab eine Untersuchung der internationalen Kanzlei Simmons & Simmons über Hemmnisse für eine schnelle Entwicklung und Umsetzung von Innovationen in der Finanzdienstleistung. Für die Studie wurden 200 Top-Manager (davon 30 Prozent auf Vorstandsebene) von Organisationen mit Umsätzen bzw. Assets under Management größer als 500 Millionen US-Dollar in den weltweit wichtigsten Finanzzentren befragt.

Chancen mit FinTech nutzen

Die Notwendigkeit von Investitionen in die Digitalisierung ist in der Branche erkannt. Allerdings unterscheiden sich die Strategien der Institute. M&A ist dabei ein wichtiges Instrument. 31 Prozent der befragten Finanzunternehmen wollen innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate ein FinTech akquirieren, um ihre digitale Innovationskraft zu verbessern. Es bestehen jedoch deutliche regionale Unterschiede. Während der Finanzstandort New York mit 39 Prozent die größte Akquisitionsneigung aufweist, planen lediglich 21 Prozent der Banken und Asset Manager in Hongkong eine FinTech-Übernahme. Am Finanzstandort Frankfurt setzt rund ein Viertel (24 Prozent) der Marktteilnehmer auf entsprechende Maßnahmen. Insbesondere in reiferen Märkten dürften in den kommenden Jahren weit mehr Übernahmeziele und Transaktionen in Erscheinung treten.

Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit FinTechs

Die Befragung zeigt aber auch, dass die Entscheider Schwierigkeiten sehen, die bei der Integration kleiner Start-ups in große Konzernstrukturen entstehen können. 71 Prozent der weltweit wichtigsten Banken und Asset Manager werten Cybersicherheit als die größte Gefahr für die eigene Organisation bei der Zusammenarbeit mit FinTech-Start-ups. 47 Prozent der Organisationen geben an, dass insbesondere regulatorische Risiken sie von entsprechenden Aktivitäten abhalten.

Das Teilen von Daten mit Partnern sei zwingende Voraussetzung für bessere Serviceangebote an die Kunden und damit die Basis für digitales Wachstum, so die Studie. Zugleich wachse damit aber auch das Risiko. Finanzdienstleister müssen den Partnern, mit denen sie sensible Informationen teilen, daher blind vertrauen können. Für den falschen Umgang mit Daten oder Missbrauch haften sie nicht nur rechtlich, sondern müssen auch mit ihrer Reputation geradestehen. 53 Prozent der befragten Organisationen glauben aber, dass sich die Zusammenarbeit zwischen beiden Lagern durch höhere Transparenz mit Blick auf Datenschutz-Compliance künftig verbessert.

Sechs Schritte für schnellere digitale Innovationen

Die Innovationsführer in der Studie zeigen, wie Kooperationen besser gelingen können. 79 Prozent berichten von einem Umsatzwachstum innerhalb der vergangenen 12 Monate. 80 Prozent von ihnen führen dies auf ihre digitalen Produkte zurück.

Die Studie definiert folgende sechs Schritte, mit denen digitale Innovationen beschleunigt werden können:

  • Den eigenen Barrieren entkommen.
  • Das On-Boarding von FinTechs verbessern.
  • Pragmatisch an Innovations-Partnerschaften herangehen.
  • Die Strategie der digitalen Innovation zentralisieren.
  • Partner besser kennenlernen.
  • Das richtige Investmentmodell wählen.

Zum Downloadlink zur Studie (engl.) gelangen Sie über Laterpay.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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