Hoffnungen und Ängste in der Arbeitswelt

Corona-Pandemie und die Zukunft der Arbeit

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Was bringt die Zukunft? Eine aktuelle Studie offenbart, wie gespalten die Menschen auf diese Frage antworten: Die Hälfte von ihnen zeigt sich zuversichtlich, die andere sorgt sich. In Deutschland ist man ein wenig optimistischer als in anderen Ländern.

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50 Prozent der arbeitsfähigen Menschen weltweit blicken positiv in die Zukunft. In Indien und China stellte man besonders hohe Werte fest: 75 und 73 Prozent der Befragten sind nach eigener Angabe zuversichtlich. In Saudi-Arabien sind es immerhin 65. Die Deutschen sind mit 54 Prozent ein wenig optimistischer als der Durchschnitt. Schlusslicht ist Japan mit 26 Prozent.

Das fand die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in ihrer neuen Arbeitsmarktstudie heraus. Mehr als 32.500 Personen aus 19 Ländern nahmen dafür an einer Befragung teil.

Das Homeoffice hat sich etabliert

Die Untersuchung offenbart zudem interessante Einblicke in die Arbeitswelt während der Corona-Krise. Demnach hat sich das „Homeoffice“ etabliert: 45 Prozent der Befragten erledigen die Arbeit während der Pandemie von Zuhause aus.

Der Mehrheit gefällt das gut: 72 Prozent der Befragten würden gerne weiterhin teilweise von daheim und teilweise vor Ort arbeiten. 19 Prozent möchten am liebsten gar nicht mehr ins Büro. Neun Prozent wünschen sich nach der Krise eine dauerhafte Rückkehr an den alten Arbeitsplatz.

44 Prozent der Befragten würden ihren Unternehmen zudem erlauben, die eigene Arbeit mit Sensoren zu überwachen, 31 Prozent sind dagegen. Persönliche Daten und Social-Media-Profile würden 35 Prozent mit ihrem Arbeitgeber teilen.

Herausforderungen des digitalen Wandels

Das Coronavirus hat die Arbeitswelt also verändert. Vertrauen sei jetzt, schreiben die Studienautoren, eine wichtige Währung: Wer auf das vertraue, was die Zukunft bringt, gestalte sie aktiv und innovativ mit. Denn es stehe bereits fest, dass die Arbeitswelt auch zukünftig eine andere sein werde.

Dabei sei die richtige Balance zwischen digitalem und analogem Arbeiten wichtig, denn auch komplett digitale Arbeitsweise bringe Probleme wie Vereinsamung oder psychische Probleme mit sich. Einige Menschen kommen zudem mit der derzeitigen Situation, in der alles digital abläuft, nur schwer zurecht, wünschen sich eine Rückkehr in das analoge Arbeiten. Die richtige Balance aus persönlichen und virtuellen Begegnungen könnte diese Nebenwirkungen einer „Homeoffice-Kultur“ vermeiden helfen.

Fairness und Vielfalt als Erfolgsfaktoren

Eine weitere interessante Erkenntnis aus der Befragung: Die Hälfte der Teilnehmer gab an, mindestens einmal wegen Vorurteilen bei Beförderungen oder Fortbildungen übergangen worden zu sein. 22 Prozent meinen, dies habe an ihrem Alter gelegen. 14 Prozent vermuten ihr Geschlecht, je 13 Prozent ihre ethnische und soziale Herkunft als den Grund dafür.

Dabei seien Fairness und Vielfalt sind wichtige Erfolgsfaktoren, schreiben die Studienautoren. Teams mit differenzierteren Perspektiven würden zudem kreativer denken und  offener zusammenarbeiten. Das führe zu besseren Ergebnissen, von denen die Unternehmen und die von ihnen beschäftigten Menschen gleichermaßen profitieren.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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