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Maßgeschneiderte Angebote dank schlanker Prozesse

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Arbeit 4.0 und die Beratung für Firmenkunden von morgen

Zunehmende Digitalisierung der Arbeit

Die Digitalisierung der Arbeit macht auch vor Banken und Sparkassen nicht halt
© Shutterstock

Die Deutsche Bank setzt beim Ausbau ihres Firmenkundengeschäfts stark auf den digitalen Wandel. So entstehen neue, individualisierbare Angebote für eine größere Bandbreite an Kunden. Die Arbeit der Berater verändert sich dadurch erheblich.

Wenn von der Digitalisierung des Bankgeschäfts die Rede ist, denken viele zuerst an neue Apps für Privatkunden oder die Bezahlung per Smartphone. Doch auch das Geschäft mit Firmenkunden ändert sich durch neue Technik gerade rasant. Zwar ging es bei der Deutschen Bank im Firmenkundengeschäft schon immer um mehr als Kredite. Die Berater der Deutschen Bank sind vielmehr als strategische Berater und Partner des Unternehmers gefragt und gefordert. Doch die Digitalisierung verändert gerade das gesamte Arbeitsumfeld, die Beziehung zu den Kunden und unser Dienstleistungsspektrum. Wir sehen darin keine Bedrohung – sondern eine große Chance.

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Erklärtes Ziel der Deutschen Bank ist es, das Bankgeschäft mit Firmenkunden weiter auszubauen. Die Digitalisierung ist dabei ein zentraler Hebel. Der unmittelbare Vorteil liegt auf der Hand: Mit automatisierten Prozesse können wir deutlich effizienter werden. Effizienz alleine ist jedoch kein Erfolgsgarant. Der digitale Wandel ermöglicht auch mehr Service und bessere Beratung – und darauf wollen wir uns besonders konzentrieren.

Nah am Kunden

Banken werden künftig noch stärker auf die Belange und Bedürfnisse des einzelnen Kunden eingehen. Zum einen werden Kundenberater dank schlanker Prozesse weniger Zeit mit internen Abläufen verbringen müssen. Dadurch können sie sich viel mehr darauf konzentrieren, was ihre Kunden brauchen. Zum anderen eröffnet die Digitalisierung neue Kommunikationswege. Videoberatung, synchronisierte Bildschirme, per Tablet vor Ort beim Kunden auf alle relevanten Daten zugreifen können: All dies wird die Beratung verändern. Außerdem werden wir noch mehr Angebote passgenau entwickeln können. Ein aktuelles Beispiel ist das neue Heilberufe-Portal der Deutschen Bank, das seit Oktober für Kunden verfügbar ist. Es ergänzt die persönliche Beratung und bietet Medizinern viele exklusive Leistungen. Dazu gehören neben hilfreichen Informationen auch praktische Analyse-Instrumente, die Ärzte bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen unterstützen. Ein „Dashboard“ ermöglicht den schnellen Zugriff auf relevante Daten und nützliche Arbeitshilfen.

Führung und Zusammenarbeit wächst

Der digitale Wandel verändert allerdings nicht nur die Beziehung zu unseren Kunden und unsere Angebote, sondern auch den Arbeitsalltag der Firmenkundenberater. Anstelle der klassischen Vertriebssteuerung im Quartalsrhythmus wird die einzelne Kundenbeziehung noch viel stärker in den Mittelpunkt rücken. So hat der Kundenbetreuer neben den Standardkundendaten nun die technischen Mittel an der Hand, um jederzeit auf Branchendaten und Entwicklungstrends zuzugreifen, die im Arbeitsalltag seines Kunden relevant sind. Auf diese Weise kann der Berater noch schneller und zielgenauer auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden eingehen. Und auch die Zusammenarbeit im Firmenkundengeschäft wird sich wandeln. Ein Berater muss nicht nur mit neuen Kommunikationskanälen, Endgeräten und Techniken umgehen können – für die junge Generation meist ohnehin alltäglich – sondern sich noch stärker als bisher auch innerhalb der Organisation vernetzten. Anforderungen von Kunden werden schneller und flexibler zu adressieren sein. Der Mensch wird dabei nicht weniger wichtig. Ganz im Gegenteil schafft die Deutsche Bank im Rahmen des Umbaus ihrer Privat- und Firmenkundenbank Stellen für 100 zusätzliche Firmenkundenberater.

Zunehmende Bandbreite an Kunden

Derzeit betreut die Deutsche Bank über 90 Prozent der großen Familienunternehmen und Weltmarktführer in Deutschland. Und auch in Zukunft wird das mittelständische Firmenkundengeschäft für uns eine wichtige Rolle spielen. Haben wir uns bislang jedoch stark auf die klassischen Zielgruppen fokussiert, werden sich unsere Berater in Zukunft um ganz unterschiedliche Kunden kümmern. Dafür haben wir bereits viel getan. So zählen wir in Deutschland schon heute mehr als 4.000 Start-ups zu unseren Klienten, Tendenz steigend. Ziel ist es, bis 2020 bundesweit einen Marktanteil von 50 Prozent bei der Finanzberatung von Gründern zu erreichen. Diese jungen Unternehmer profitieren in vielerlei Hinsicht von unseren Stärken: Als etablierte Unternehmerbank sind wir global vertreten und sind nahe am Puls des Kapitalmarkts. Die Deutsche Bank-Experten unterstützen Start-ups etwa bei Liquiditätssteuerung, Zahlungsverkehr, Risikomanagement oder kapitalmarktnahen Transaktionen.

Brücken bauen für Start-ups

Wir sehen uns aber auch als aktiver Brückenbauer zwischen etablierten Mittelständlern und jungen Start-ups. Schließlich verlangt der Umbau der deutschen Wirtschaft zur „Industrie 4.0“ neue Formen der Zusammenarbeit auf einer ganz praktischen Ebene. So können beispielsweise Unternehmen ohne eigene Forschungs- und Entwicklungsteams vom produktiven Austausch mit digitalen Entrepreneuren profitieren. Um diese Zusammenarbeit zu fördern, kooperieren wir beispielsweise mit der Innovations-Community „Factory Berlin“, Betreiber von Deutschlands größten Start-up-Campus.

Initiativen wie diese unterstützen die Digitalisierungsstrategie der Deutschen Bank. Sie zeigen, dass wir beim Ausbau des Firmenkundengeschäfts ganz klar auf den digitalen Wandel setzen. Diese drückt sich auch in Zahlen aus: Bis zum Jahr 2020 wird die Deutsche Bank insgesamt rund 750 Millionen Euro in die Digitalisierung des Geschäfts mit Privat-, Vermögens- und Firmenkunden investieren. Und wir sind entschlossen, sowohl unsere Kunden als auch unsere Mitarbeiter für die Chancen der Digitalisierung zu begeistern.


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Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeit und Führung in Banken und Sparkassen

 


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Über den Autor

Stefan Bender

Stefan Bender ist seit 1997 bei der Deutschen Bank. Bis zur Übernahme seiner neuen Funktion war Bender in Deutschland Leiter des Bereichs Global Transaction Banking (GTB; Aushandelsfinanzierung und Zahlungsverkehr) und Co-Leiter Corporate Finance. Auch in seiner Rolle als Leiter Firmenkunden Deutschland bleibt er weiterhin Leiter von GTB in Deutschland; er soll so die enge Verbindung des Bereichs GTB mit dem Mittelstandsgeschäft der Bank weiter stärken.

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