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Test der Beratungsqualität in den Filialen von Banken und Sparkassen

Die Generation der Zukunft in der digitalen Welt von heute

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Digitales Verhalten von Kindern und Jugendlichen

Aktuelle Trends, Studien und Research zur Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft ist davon betroffen. Die Geschäftsmodelle ganzer Branchen werden dadurch – teilweise dramatisch – verändert. Auch Banken und Sparkassen können sich diesem Trend nicht entziehen. Studien zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in diesem Bereich finden Sie im Bank Blog.
© Shutterstock

Banken und Sparkassen sollten sich bereits heute Gedanken machen, wie sie die Kunden von morgen am besten erreichen. Zwei Grundlagenstudien zeigen, dass Kinder und Jugendliche sich längst in einer anderen digitalen Realität bewegen als die meisten Finanzinstitute.

Wie gehen Kinder und Jugendliche mit den heutigen digitalen Möglichkeiten um? Zwei Grundlagenstudien des SINUS-Instituts Heidelberg im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) haben dies untersucht und geben Antworten.

Kinder bewegen sich selbständig in der digitalen Welt

Dürfen Kinder (unbeaufsichtigt) ins Internet? Was machen Kinder eigentlich dort? Sollen Eltern ihre Kinder überhaupt ins Internet lassen oder sie gar dort hinführen? Wenn ja, ab wann und für wie lange? Für die Studie wurden Kinder der Altersgruppe zwischen 3 und 8 Jahren sowie Eltern, Erzieher und Lehrer befragt. Heraus kamen spannende Erkenntnisse.

Generell lässt sich festhalten, dass bei fast allen Kindern ein grundsätzliches Interesse an digitalen Medien besteht. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Kinder bewegen sich bereits autark in der digitalen Welt. Rund 1,2 Millionen 3- bis 8-Jährige sind regelmäßig online. Auch Kinder, die noch nicht lesen und schreiben können, erkennen entsprechende Symbole, die ihnen den Aufruf von Internet-Angeboten ermöglichen.

Der Zugang zum Internet und die Ausstattung mit Geräten sind interessanterweise weitgehend unabhängig vom sozialen Status der Eltern. Einkommensunterschiede haben keinen Einfluss darauf, ob Kinder Spielekonsolen, Smartphones und Computer bzw. Laptops nutzen. Allerdings spielt die technische Ausstattung für die tatsächlichen Startvoraussetzungen in eine Zukunft, in der Vieles nicht ohne Digitales gehen wird, keine entscheidende Rolle.

Die Vermittlung von digitaler Kompetenz, als zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe, hängt vielmehr stark ab vom Bildungsgrad der Eltern und ebenso wie der digitalen Lebenswelt, in der die Kinder sozialisiert werden. Für Kinder aus Familien mit geringerer formaler Bildung ist das Internet vor allem ein Freizeitmedium. Kinder bildungsnaher Eltern nutzen die vielfältigen digitalen Möglichkeiten deutlich breiter, z.B. auch für Informationssuche und Lernzwecke.

Fast 100 Prozent der Jugendlichen sind online

Die zweite Studie widmet sich dem Verhalten der Jugendlichen in der digitalen Welt.◾98 Prozent der 14- bis 24-Jährigen nutzen demnach das Internet (Gesamtbevölkerung: 81 Prozent). Das Smartphone ist für Jugendliche der Begleiter für alle Lebenslagen. Damit oder auch zusätzlich mit dem Tablet ist man ständig verfügbar, kann permanent auf diverse Nutzungs-/Kommunikationsmöglichkeiten zugreifen. Es wird kaum noch zwischen On- und Offline-Zeiten unterschieden. Ein Leben ohne Internet ist für die meisten nicht mehr vorstellbar.

Für Jugendliche und junge Erwachsenen ist die Kommunikation mit Freunden die wichtigste Facette der Internet-Nutzung geworden. Dabei unterscheiden die Befragten sehr deutlich zwischen Online-Freunden, persönlichen Bekannten und echten engen Freunden.

Zum Downloadlink zu den beiden Studien gelangen Sie über Laterpay.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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