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Deutsche arbeiten nur drei Viertel der Arbeitszeit – Infografik

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Wie Arbeitnehmer ihren Arbeitsalltag verbringen

Kaffee und Süßigkeiten gehören zum Büroalltag

Kaffee und Süßigkeiten gehören für viele zum Büroalltag dazu
© Shutterstock

Der durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer verbringt (statistisch gesehen) nur drei Viertel seiner Arbeitszeit wirklich mit Arbeit. In der restlichen Zeit geht er einer Vielzahl anderer Beschäftigungen nach, wie eine Echtzeit-Infografik zeigt.

Die 42,8 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 3.527 € brutto. Das Arbeitsjahr hat 50 Arbeitswochen à 5 Tage, also rund 250 Arbeitstage. Nur 205 Tage davon werden jedoch tatsächlich beim Arbeitsgeber verbracht. 30 entfallen durch Urlaub, die restlichen durch Krankheit. Nicht wenige Arbeitnehmer verspäten sich in den verbleibenden 41 Arbeitswochen mindestens einmal, kommen allerdings auch auf knapp 3 Überstunden pro Woche.

Drei Viertel der Arbeitszeit ohne Arbeit

Von jedem durchschnittlichen 8-Stunden-Arbeitstag wird jedoch nur an drei Vierteln der Zeit auch gearbeitet. Der Rest wird mit Dingen wie privaten Gesprächen, Social Media oder Zigarettenpausen verschwendet. Arbeitgeber kostet diese Trödelei ihrer Angestellten jährlich einige Milliarden Euro. Den größten Kostenfaktor ist dabei die private Internetnutzung: Arbeitnehmer bestellen bei Amazon, posten bei Facebook oder stöbern in Online-Magazinen. Eine Stunde geht im Schnitt jeden Tag für die verschiedensten Online-Aktivitäten drauf.

Sechs Stunden pro Woche verbringt jeder Arbeitnehmer zudem damit, in Meetings zu sitzen. Mindestens zwei Stunden von diesen sind jedoch reine Zeitverschwendung.

Und auch ohne Kaffee wäre der deutsche Büroalltag wohl kaum vorstellbar. Kein Wunder also, dass jede Sekunde über 420 Tassen davon getrunken werden. Darauf folgen weit über 1.000 gedrückte Toilettenspülungen pro Sekunde.

Und auch mehr als 480 Kilogramm Süßigkeiten werden pro Minute in deutschen Büros verzehrt.

Infografik Arbeitszeit

Was genau ganz aktuell in deutschen Büros so passiert, hat Auxmoney in der folgenden interessanten Echtzeit-Infografik zusammengestellt.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

4 Kommentare

  1. „Der Rest wird mit Dingen wie privaten Gesprächen, Social Media oder Zigarettenpausen verschwendet. “

    Der Autor vergisst anscheinend, dass es sich hierbei um Menschen handelt. Der Mensch ist keine Maschine und es ist wissenschaftlich bewiesen, dass der Mensch keine acht Stunden am Stück arbeiten kann. Zwar könnte man ihn dazu zwingen, dies wäre sicher aber nicht im Sinne des Unternehmens, da hierdurch seine Arbeitsqualität merklich sinken würde.
    Ich bin froh, dass meine Mitarbeiter sich auch während der Arbeitszeit unterhalten und sich über privates austauschen. Dies fördert den Zusammenhalt und macht die Beziehung zu den Kollegen menschlich. Wie traurig es doch sein muss, wenn man sein Leben nur unter dem Gesichtspunkt der Optimierung sieht.

  2. Hallo –
    vielen Dank für den Blog Post. Die Überschrift finde ich jedoch sehr irreführend und zu allgemein. Ich habe die vergangenen +10 Jahre in der Online / cloud / eCommerce Branche gearbeitet und für diese Branche stimmen Ihre Berechnungen m.E. nicht.
    Egal ob Arbeitszeit oder Meetingkultur, das ist aus meiner Erfahrung sehr branchenabhängig. Der Blick aufs Smartphone übrigens gilt in meiner Welt sehr oft keinem Privatvergnügen, sondern ist beruflich. Genauso der Blick in Social Media, um sich zu informieren, nicht wo die Freunde gerade Urlaub machen, sondern, was passiert auf der Welt.
    Ihre Tabelle ist sehr schön animiert – netter Gimick :-)
    Schöne Grüsse
    Katja Speck

    • Dr. Hansjörg Leichsenring

      Hallo Frau Speck

      Danke für Ihre Hinweise. Klar sind allgemeine Statistiken immer auch ein Stück weit irreführend. Zum Glück hat der Bank Blog intelligente Leser, die differenzieren und sich eine eigene Meinung darüber bilden können.

      Letztlich geht es dabei ja auch um ein Stück weit „Anstoss zum Nachdenken vermitteln“

      VG

      Hansjörg Leichsenring

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