Daten müssen monetarisiert werden

Daten müssen monetarisiert werden

Daten werden vielfach als das Gold der Digitalisierung bezeichnet. Die Kunst besteht darin, sie so zu nutzen, dass damit zusätzliche Erlöse verbunden sind. Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze.

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Daten gelten vielen als der zentrale Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Unternehmen, denen es gelingt, einen zusätzlichen Mehrwert aus ihren Datenbergen zu generieren, haben gute Chancen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Erträge zu steigern. Unternehmen suchen daher nach Wegen, wie sie ihre Daten für innovative Geschäftsideen nutzen können – in Form von Datenmonetarisierung.

Eine Studie von BARC und Tableau bietet Einblicke in den Umgang europäischer Unternehmen mit der Monetarisierung von Daten. Gemeint ist der Prozess, Daten direkt oder durch Services, Produkte und Geschäftsmodelle zu Geld zu machen. Direkte Monetarisierung bezieht sich auf den mehr oder weniger unveränderten Verkauf von Daten. Indirektes Monetarisieren von Daten bezieht sich auf das Angebot datenbasierter Services oder Produktverbesserungen.

Kern der Datenmonetarisierung

Den Kern der Datenmonetarisierung bilden demnach Datenprodukte (d.h. Produkte, die auf Rohdaten, veredelten oder analysierten Daten basieren). Diese Datenprodukte können in unterschiedlichen Formen wie Rohdaten, Analyseergebnissen und operativen Anwendungen, die Analyseergebnisse enthalten, vorliegen. Diese werden als Berichte, Erweiterungen bestehender Produkte, digitale Plattformen oder neue Geschäftsmodelle integriert bzw. angeboten.

Generell ist zwischen interner und externer Datenmonetarisierung zu unterscheiden. Die interne Monetarisierung zielt darauf ab, interne Prozesse wie Marketing und Kundenzufriedenheit oder die Wartung von Geräten zu verbessern. Die externe Monetarisierung beinhaltet die Verwendung von Daten, um das Produktangebot eines Unternehmens durch datengesteuerte Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu erweitern und auf diesem Weg neue Umsatzquellen zu erschließen.

Sieben Prozent der Unternehmen haben bereits Initiativen zur Datenmonetarisierung etabliert, 12 Prozent bauen derzeit Prototypen und weitere 10 Prozent befinden sich noch in der Konzeptionsphase. Große Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistungen, Finanzen und Banken sind hierbei richtungsweisend.

Datenmonetarisierung bietet zahlreiche Vorteile

Die Nutzung von Daten kann eine Vielzahl von Mehrwerten mit sich bringen. Gemäß der Umfrage ist der wichtigste die Erschließung neuer Einnahmequellen (69 Prozent). Die Bereitstellung neuer Dienstleistungen stellt für 66 Prozent einen Vorteil dar. Eine verbesserte Kundenbindung konnten 63 Prozent der Unternehmen erzielen. Für mehr als die Hälfte der Befragten (59 Prozent) ist die interne Bereitstellung von Ergebnissen der Datenanalyse eine Motivation zur Datenmonetarisierung, ebenso wie die interne Bereitstellung von Daten und Benchmarks (53 Prozent). Eine Verbesserung des Kundenverständnisses und des Kundenerlebnisses - zum Beispiel durch Personalisierung – erreichten rund 50 Prozent der befragten Unternehmen. Weitaus weniger konnten durch Datenmonetarisierung neue Daten generieren (38 Prozent) oder die Bindung von Partnern und Lieferanten verbessern (31 Prozent).

Nutzen der Datenmonetarisierung für Unternehmen

Vielfältiger Nutzen durch die Monetarisierung der Daten.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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