Cyber Security Awareness Month für mehr Cybersicherheit

Internationale Banking Trends KW 42-2021

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Oktober ist der internationale „Cyber Security Awareness Month“, in dem das Bewusstsein für mehr Cybersicherheit bei Verbrauchern und Unternehmen gesteigert werden soll. Ein wichtiges Thema, insbesondere für Finanzdienstleister und ihre Kunden!

Internationale Banking Top News und Trends

Internationale Top News und Trends rund ums Banking und Finanzdienstleistungen.

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Internet-Kriminalität ist die Kehrseite der Medaille der Digitalisierung. Die Gefahr durch Hackerangriffe und andere Formen der Cyber-Kriminalität steigt von Jahr zu Jahr an. Mit der steigenden Anzahl von Benutzern, Geräten und Programmen in modernen Unternehmen verbunden mit der zunehmenden Flut an sensiblen und vertraulichen Daten nimmt die Bedeutung von Cybersicherheit weiter zu.

Banken und andere Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche sind aufgrund der Fülle sensibler Informationen in den Kundendateien Hauptziele für Cyberangriffe, insbesondere da während der Pandemie immer mehr Menschen auf Online-Banking und alternative/kontaktlose Zahlungsmittel umgestellt haben. Und nur allzu oft ist es ein Wettlauf, wer die Nase vorn hat: Der digitale Angreifer oder der digitale Verteidiger.

Sicherheitsherausforderungen für Finanzunternehmen

Der Cyber Security Awareness Month wird in seinem 18. Jahr fortgesetzt, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Cybersicherheit zu schärfen und sicherzustellen, dass jeder über die Ressourcen verfügt, die er benötigt, um online sicherer zu sein.

Grund genug, dem das Thema im wöchentlichen Rückblick auf interessante Beiträge aus der internationalen Finanzszene in den besonderen Fokus zu rücken.

Bedrohungen für Banken und andere Finanzunternehmen

Banken, Wertpapierfirmen und Versicherungen sind die Hauptziele für Cyberkriminelle, die Geld und Informationen stehlen, den Betrieb stören und kritische Infrastrukturen zerstören wollen, indem sie datenreiche Finanzdienstleistungsinstitute kompromittieren. Cyberkriminalität ist für Finanzinstitute ein existenzielles Problem, und sie müssen in Cybersicherheit investieren.

Mehr dazu hier: Cyber security awarness month: cyber threats to financial services

Banken 0 Betrüger 1: Banken müssen ihr Spiel verbessern

Cyber-Kriminelle haben ein erfolgreiches erstes Halbjahr hinter sich. Durch die Bekämpfung der Technologien und Techniken der Betrüger an der Quelle könnten Verbraucher und Unternehmen Betrügereien automatisch stoppen, bevor sie beginnen.

Mehr dazu hier: Banks 0 Fraudsters 1: Banks need to up their game

Wie sich Finanzinstitute auf Cyberbedrohungen vorbereiten können

Die neue Welle von Embedded Finance, Banking as a Service (BaaS) und anderer Finanztechnologie-Software (FinTech) entsteht, um Online-Transaktionen für Kunden zu erleichtern. Damit dehnt sich aber auch die Bedrohungslandschaft weiter aus.

Die Finanzindustrie muss mehr denn je proaktiv vorgehen und in Cybersicherheitslösungen investieren, die böswilliges Verhalten automatisch erkennen und weitere Zugriffsversuche blockieren.

Mehr dazu hier: How Financial Institutions Can Prepare for Advanced Cyberthreats in 2022 and Beyond

Wie Finanzinstitute Betrug in einer postpandemischen Welt bekämpfen sollten

Als die Verbraucher während der Pandemie zum E-Commerce wechselten, taten dies auch Betrüger – im großen Stil. Die Massenmigration ins Digitale löste auch eine beispiellose Zunahme von Transaktionsstreitigkeiten aus. Dies wird weiter zunehmen. Banken und Sparkassen müssen daran arbeiten, ein Gleichgewicht zwischen Risikomanagement und Verbrauchererfahrung zu erreichen.

Mehr dazu hier: How Financial Institutions Should Combat Fraud in a Post-Pandemic World

Nutzung von Daten für Online-Sicherheit

Mit zunehmendem Online-Shopping steigt auch das Risiko für betrügerische Aktivitäten. Obwohl sich Betrug nachteilig auf das Endergebnis der Einzelhändler auswirkt, ist es nicht der Betrug selbst, der am schädlichsten ist. Stattdessen werden die gültigen Kundenbestellungen fälschlicherweise als betrügerisch eingestuft und daher vom Händler oder von der Bank abgelehnt. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 30 % der abgelehnten Bestellungen falsche Ablehnungen sind.

Mehr dazu hier: A data-centric approach to authorising customers’ online transactions

BNPL schafft neue Betrugsformen

Einer der wichtigsten Trends des Jahres 2021 ist Bay now Pay Later. Immer mehr große Finanzunternehmen mischen in diesem wachsenden Markt mit und hoffen auf hohe Erträge.

Aber wo immer Geld hingeht, wird Betrug folgen. Betrüger haben bereits Methoden für den Betrug von BNPL-Systemen entwickelt und teilen diese. Wie also werden BNPL-Unternehmen und ihre Kunden betrogen und wie kann dies verhindert werden?

Mehr dazu hier: Why Buy Now Pay Later companies need to start taking fraud seriously

Weitere interessante Themen der Finanzwoche

Es gab aber noch weitere interessante Beiträge:

Strategien für die digitale Bank

Die Mehrheit der Banken sucht noch immer eine optimale Geschäftsstrategie für die digitale Transformation und schaut sich die Erfolge und Misserfolge derjenigen genau an, die bereits den Sprung in die digitale Transformation und den Einsatz neuester Technologien gewagt haben. Einige Beispiele zeigen digitale Strategien für die Entwicklung von Privatkundenbanken zeigen sowie deren Vor- und Nachteile auf.

Mehr dazu hier: Development Strategies for Digital Banks

Menschlichkeit im digitalen Zeitalter

Es gibt Millionen digitaler Produkte um uns herum, aber die meisten von ihnen haben kein eigenes Gesicht und keine Geschichte, was sie allesamt langweilig und verwirrend macht. Wie können wir diese Situation ändern? Leider gibt es dafür keine magischen Killerfunktionen. Es ist wichtig, Finanzdienstleistungen Leben einzuhauchen, indem dem digitalen Produkt eine Seele verliehen wird. Kunden verdienen Menschlichkeit, Verständnis, Sorgfalt und menschenzentriertes Design.

Mehr dazu hier: How Human Values Implementation Can Improve Customer Experience in Financial Services

Fünf Hürden für die digitale Transformation

73 Prozent der digitalen Transformationen erzielen keinen nachhaltigen ROI. Wie also können Unternehmen angesichts des zunehmenden Interesses an der digitalen Transformation die Hürden der digitalen Transformation umgehen und den Erfolg anstreben?

Mehr dazu hier: Five Digital Transformation Hurdles In Financial Services And How To Avoid Them

Anwendungsgebiete für KI im Banking

Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend eingesetzt, um den Bankensektor zu revolutionieren. Es hilft u.a., die Risiken anzugehen, die Finanzkriminalität zu bekämpfen, den Kundenservice zu verbessern und einen besseren ROI aus der Marketingstrategie zu erzielen.

Mehr dazu hier: The Growing Opportunities of AI in Banking

Nachhaltigkeit verändert die Bankbranche

Der Nachhaltigkeitstrend bietet der Bankenbranche einzigartige Möglichkeiten zur Vertiefung der Kundenbeziehungen und fordert gleichzeitig die Akteure heraus, Innovationen durch die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die auf bestimmte Umweltziele ausgerichtet sind.

Mehr dazu hier: How is green finance reshaping the banking industry?

Banking as a Service ermöglicht neue Ertragsquellen

Banking as a Service (BaaS) ermöglicht es Nichtbanken (normalerweise in Form einer Marke), Finanzdienstleistungen in ihr Kundenerlebnis einzubetten, indem sie die von BaaS-Anbietern (Bank-White-Label-Produkte) angebotenen Funktionen modular auswählen und normalerweise über ein App.

Mehr dazu hier: Banking as a Service: Opening new revenue opportunities for banks

Beteiligungen und Übernahmen im Finanzsektor

In der ablaufenden Woche gab es wieder einige bemerkenswerte Übernahmen im Finanzsektor, u.a. einige FinTech-Mega-Deals. Spannend alleine deswegen, weil es Rückschlüsse auf die jeweiligen Strategien zulässt.

Kauf PayPal ein Social Media Netzwerk?

Berichten zufolge plant PayPal die 39-Millionen-Dollar-Übernahme des Social-Media-Unternehmens Pinterest. Der Deal könnte PayPal helfen, in den Bereich Social Commerce einzusteigen.

Mehr dazu hier: PayPal exploring $39bn Pinterest bid

SEB investiert in Datenanbieter

SEB geht eine strategische Partnerschaft mit dem FinTech-Unternehmen Roaring ein, einem führenden Datendienstanbieter in der nordischen Region, der es Unternehmen ermöglicht, Geschäftsprozesse zu rationalisieren und zu automatisieren.

Mehr dazu hier: SEB invests in Nordic data service provider Roaring

Dänische Neobank kauf Zahlungsplattform

Die dänische Digitalbank Lunar hat die Full-Stack-Zahlungsplattform Paylike für einen nicht genannten Betrag erworben. Der Deal soll es Geschäftskunden ermöglichen, E-Commerce-Zahlungen zu erhalten, ohne einen Zwischenhändler beauftragen zu müssen.

Mehr dazu hier: Danish neobank Lunar acquires payments platform Paylike

Zahlungsdienstleister übernimmt Software-Unternehmen

Stripe hat zugestimmt, Recko zu kaufen, ein indisches Unternehmen, das Zahlungsabgleichssoftware für Internetunternehmen anbietet. Recko hat ein SaaS-basiertes Abstimmungsprodukt entwickelt, das den gesamten Transaktionslebenszyklus und kommerzielle Verträge für Unternehmen verfolgt.

Mehr dazu hier: Stripe to buy payments reconciliation outfit Recko

Wells Fargo beteiligt sich an Payment-Dienstleister

Wells Fargo beteiligt sich am Cloud-Zahlungs- und Finanzmessaging-Unternehmen Volante Technologies. Zuvor waren bereits u.a. Citi und Visa eingestiegen. Das Unternehmen bietet Zahlungen und Finanznachrichten für Kunden von Kapitalmärkten über die Verwahrung bis hin zum Transaktionsbanking.

Mehr dazu hier: Wells Fargo invests in Volante

Neues über Banken, FinTechs und andere Finanzunternehmen

Auch in der vergangenen Woche gab es einige Berichte über neue Aktivitäten von Banken, FinTechs und andere Finanzunternehmen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Facebook startet digitale Wallet

Facebook startet ein kleines Pilotprojekt für seine digitale App Novi. Allerdings ohne die Stablecoin Diem. Statt dessen wird USDP (Pax Dollar) durch Partnerschaften mit Paxos und Coinbase genutzt. Das Pilotprojekt soll es Teilnehmern in Guatemala und den USA ermöglichen, mit der Novi-App sofort, sicher und gebührenfrei Geld an ihre internationalen Kontakte zu senden. An Diem soll aber weiter festgehalten werden.

Mehr dazu hier: Facebook pilots Novi, but without Diem

Europäische Neobank für KMUs

Die niederländische Neobank FIBR legt ihren alleinigen Fokus auf die Betreuung europäischer KMU und will die Stabilität einer Bank mit der Agilität und Technologie eines FinTech kombinieren. FIBR hat bereits sieben Kreditgeber im Onboarding-Prozess und bietet Kunden in den Niederlanden, Deutschland, Finnland, Spanien, Irland und Großbritannien Kredite an.

Mehr dazu hier: Dutch digital bank Fibr launches to power SME lending across Europe

HSBC bietet Banking-as-a-Service

HSBC arbeitet mit Oracle NetSuite zusammen, um ein Banking-as-a-Service (BaaS)-Angebot auf den Markt zu bringen, das es Kunden ermöglicht, über ihre eigenen Plattformen Business-Banking-Services zu erstellen und anzubieten.

Mehr dazu hier: HSBC moves into Banking-as-a-Service

Mastercard mit Instant Payment-Kooperation

Mastercard und Previse gaben die Integration von Mastercard Cross-Border Services in die InstantPay-Plattform von Previse bekannt. Damit soll eine globale Push-Zahlungsplattform entstehen, die es ermöglicht, Gelder nahtlos, sicher und zuverlässig auf jedes Konto zu senden.

Mehr dazu hier: Previse turns to Mastercard to speed cross-border payments

US Banken partnern bei Cloud-Payments

Goldman Sachs hat sich mit American Express zusammengetan, um einen Cloud-basierten Zahlungsdienst für große Firmenkunden bereitzustellen.

Mehr dazu hier: Goldman Sachs and American Express team on cloud-based payments

Arbeiten in der Post-Corona-Welt

American Express verfolgt einen flexiblen Ansatz für die Arbeit nach der Pandemie und bietet den Mitarbeitern eine Kombination aus vollständig vor Ort, hybridem Zuhause / Büro und vollständig virtuellen Rollen.

Mehr dazu hier: American Express embeds WFH into post-pandemic working life

Weitere Filialschließungen in Großbritannien

Die Lloyds Banking Group wird weitere 48 Bankfilialen schließen, mit einem möglichen Verlust von 178 Jobs. Der Umzug wird die Anzahl der LBG-Filialen von 1.523 auf 1.475 reduzieren.

Mehr dazu hier: Lloyds to cut a further 48 bank branches

Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring ist Herausgeber des Bank Blogs und der Finanzbranche seit über 30 Jahren beruflich verbunden. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers. Als Experte für Strategien in den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Vertrieb ist er gefragter Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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