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Biometrie ist stark im Kommen

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Autorisierungsverfahren beim bargeldlosen Bezahlen


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Nicht nur zum Entsperren von Smartphones, auch für Finanzgeschäfte, wie mobiles Bezahlen sind biometrische Autorisierungsverfahren stark im Komme. Der Fingerabdruck ist bei Konsumenten am beliebtesten.

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© Shutterstock

Unter Biometrie versteht man Verfahren, bei denen individuelle Merkmale von Menschen für unterschiedlichste Zwecke genutzt werden. Die Merkmale werden dazu in einen Datensatz umgewandelt und digital gespeichert. Um eine Autorisierung zu erteilen, können die umgewandelten biometrischen Werte einer Person mit den vorhandenen Datensätzen verglichen werden. Dabei wird zum Beispiel kein Bild eines Fingerabdrucks gespeichert, sondern nur ein Algorithmus, der den jeweiligen Fingerabdruck einer Person zuordnet.

Was heute zum Entsperren von Smartphones oder Tablets gang und gäbe ist, könnte in Zukunft auch das Bezahlen vereinfachen. Über 80 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, in Zukunft den Fingerabdruck nutzen, um bargeldlose Bezahlvorgänge abzusichern. Dies ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag von Bitkom.

Unterschiedliche biometrische Verfahren stehen zur Auswahl

Fingerabdrücke können grundsätzlich bei allen Finanzvorgängen eine Pin oder Unterschrift ersetzen. Dies betrifft Zahlungen mit Debit- oder Kreditkarte ebenso wie Bezahlen mit dem Smartphone (Mobile Payment) oder Online-Banking.

Auch andere biometrische Authentifizierungsverfahren treffen bei Konsumenten auf Interesse: So würde ein Drittel den Iris-Scan des Auges nutzen, um eine Zahlung zu autorisieren. Eine Überprüfung anhand des Stimmprofils würde knapp ein Viertel einsetzen. Eher gering ist das Interesse daran, die Herzschlagrate als biometrisches Erkennungsmerkmal zu verwenden.

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Die folgende Grafik zeigt, welche biometrischen Autorisierungsverfahren bei den Deutschen am beliebtesten sind, um in Zukunft bargeldlose Zahlungen freizugeben:

Biometrische Authentifizierungsverfahren aus Sicht der Konsumenten

Die meisten Deutschen würden beim Bezahlen eine Identifizierung über den Fingerabdruck bevorzugen

 

Was für viele Menschen noch wie Science-Fiction klingt, könnte sich schnell durchsetzen, wenn erste Pilotprojekte zeigen, wie sicher und komfortabel die Anwendungen sind.

 


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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Aktuell bietet er Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an und vertritt die Firma Meniga, einen innovativen Anbieter von White-Label-Lösungen für Persönliches Finanz Management (PFM) im deutschsprachigen Teil Europas.Darüber hinaus hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

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