Banken und Sparkassen als Partner der Immobilienwirtschaft

Mehr Raum zum Leben und Arbeiten

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Banken und Sparkassen sind eng vernetzt mit der Immobilienwirtschaft. Mit genauer Kenntnis ihrer Region, Gespür für die Kundenbedürfnisse, kreativen Ideen und Erfahrung ermöglichen sie Menschen und Unternehmen den Raum, den sie sich zum Leben und Arbeiten wünschen.

Banken und Sparkassen sind vernetzt mit der Immobilienwirtschaft

Banken und Sparkassen sind eng vernetzt mit der Immobilienwirtschaft.

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Keine andere Branche prägt das Gesicht einer Stadt wie Hamburg so sehr wie die Immobilienwirtschaft. Gründerzeitviertel und Großwohnsiedlungen, Gewerbebauten und Büros, Hotels und Einkaufszentren: Die Projekte von großen und kleinen Immobilieninvestoren, Bauträgern und Wohnungsbaugenossenschaften spiegeln sich in Altbauten und moderner Architektur wider – ebenso wie die Leistungen von Architekten und Ingenieuren, Bauwirtschaft und Handwerk. Gerade die bedarfsgerechte Vielfalt, das Nebeneinander und gute Miteinander unterschiedlicher Konzepte und Projekte machen eine Stadt lebens- und liebenswert.

Vielfalt und stetiger Wandel

Dabei ist der Immobilienmarkt ständig in Bewegung. Denn die individuellen Bedürfnisse der Menschen und Unternehmen verändern sich ebenso wie die Anforderungen von Politik und Gesellschaft. So hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg mit der Wohnungswirtschaft das „Bündnis für das Wohnen“ vereinbart, um zusätzlichen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Die HafenCity – eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Europas – soll im Süden auf dem Kleinen Grasbrook und in den östlichen Stadtteilen Fortsetzungen finden. Der Klimaschutz erfordert künftig nachhaltigeres Bauen und mehr Investitionen in energetische Sanierungen.

Zudem verändert die Corona-Pandemie die Anforderungen an die Immobilienwirtschaft: Mobiles Arbeiten steigert den Wunsch nach größeren Wohnungen und macht das Umland attraktiver, da die Menschen nicht mehr täglich pendeln müssen. Zugleich müssen Büroimmobilien angesichts geringeren Flächenbedarfs und der neuen, digitalen Arbeitswelt umgebaut und der Strukturwandel im Einzelhandel kreativ begleitet werden. Und bei allen Investitionen in die Zukunft spielen Finanzdienstleister eine entscheidende Rolle.

Finanzierung von Zukunft

Für Investitionen und Innovationen der Immobilienwirtschaft liefern die regionalen Banken und Sparkassen die passenden Finanzierungsbausteine und haben dabei die Chancen und Risiken der einzelnen Projekte genau im Blick – womit sie zugleich der vielfach diskutierten Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen. Durch die Einbindung öffentlicher Fördermittel können auch Vorhaben realisiert werden, die sich sonst nicht rechnen würden. Konsortialfinanzierungen mehrerer Partner der Finanzwirtschaft machen manche Großprojekte erst möglich. Startups, die zum Beispiel digitale Lösungen für die Immobilienwirtschaft entwickeln, werden ebenso begleitet wie das Wachstum etablierter Player. Und bei der Suche nach geeigneten Nachfolgelösungen ist gerade die langjährige Hausbank oftmals ein wertvoller Partner.

Banken und Sparkassen finanzieren aber nicht nur die Immobilienwirtschaft selbst, sondern auch deren Kunden. Bausparer sind die Wohneigentum suchenden Kunden von morgen. Private Baufinanzierungen ermöglichen vielen Hamburger den Traum von den eigenen vier Wänden. Mietgarantien zum Beispiel für Berufsstarter oder objektunabhängige Finanzierungszusagen machen es Maklern und Bauträgern zudem einfach, mit Sicherheit, schnell und effektiv die richtigen Mieter oder Käufer für ihre Objekte zu finden. Und auch bei Finanzierungen für Firmenkunden spielen Immobilien oft eine große Rolle: Logistik braucht Lager, Handwerk und Industrie geeignete Hallen, Einzelhändler ansprechende Ladenflächen und nicht nur Dienstleister passende Büros.

Starkes Netzwerk in der Region

Dass die Finanzdienstleister sowohl die Angebotsseite als auch die Nachfrageseite des regionalen Immobilienmarktes sehr gut kennen, macht sie zu einem erstklassigen Partner für alle Akteure. Sie sind Entwicklungspartner der Immobilienwirtschaft bei vielen Projekten, denn sie haben das Ohr immer ganz nah an den Bedürfnissen der Kunden, spüren Trends und wissen auch, wie viele Quadratmeter in welchen Lagen sich die Menschen und Unternehmen im Schnitt leisten können. Und umgekehrt können sie potenziellen Käufern und Mietern frühzeitig sagen, was wann wo gebaut wird.

Insbesondere Filialbanken haben hier die Nase vorn, denn sie sind mit den Menschen und Unternehmen in den Stadtteilen bestens vernetzt und kennen die Nachbarschaft vor Ort sehr genau. Langjährige Beziehungen zu den Kunden, regionale Marktkenntnis und Entscheidungskompetenz vor Ort sind Stärken, die allen Netzwerkpartnern zugutekommen. Bestens bewährt hat sich dabei zum Vorteil der Kunden insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen Banken und Maklern.

Die Vermittlung von Kontakten muss sich keineswegs auf die Immobilienwirtschaft beschränken, sondern kann auch weit darüber hinausgehen. Das Bedürfnis „Wohnen“ zum Beispiel ist mit den eigenen vier Wänden noch längst nicht gedeckt: Inneneinrichter und Designer, Möbelhändler und Handwerker machen das zu Hause erst so richtig schön. Hier können regionale Kreditinstitute jenseits ihres klassischen Leistungsangebots Kooperationsmöglichkeiten und Plattformlösungen anbieten, die allen Teilnehmern Mehrwerte schaffen. Mit ihren starken Netzwerken sind Banken und Sparkassen ein verlässlicher Partner der Immobilienwirtschaft und damit gut für jede Stadt und Region.


Der Beitrag erschien ursprünglich als Teil des Jahrbuchs 2020/21 des Vereins Finanzplatz Hamburg e.V.. Das Jahrbuch können Sie hier herunterladen.

Über den Autor

Dr. Harald Vogelsang

Dr. Harald Vogelsang ist seit 2007 Sprecher des Vorstands der Hamburger Sparkasse. Nach einer Banklehre bei der Commerzbank und dem Jurastudium an der Universität Hamburg startete er 1991 bei der Hamburger Sparkasse, wurde 1999 Leiter der Vertriebsregion Süd und 2000 Privatkundenvorstand. Er ist zudem seit 2010 Mitglied im Vorstand des Finanzplatz Hamburg e.V., dessen Vorsitz er 2013 übernahm.

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