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Banken entdecken Nachhaltigkeit als strategischen Wettbewerbsvorteil

Kunden belohnen umweltfreundliches Banking

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Es regt sich etwas in deutschen Banken: Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung steigen immer häufiger zu Top-Themen der Bankmanager auf. Das geschieht aber nicht nur, weil es der Zeitgeist gebietet – der Grund liegt auch bei der Bankenaufsicht, wie eine Studie zeigt.

Studien und Research zu strategischen Trends und Entwicklungen in der Finanzdienstleistung

Zahlreiche Trends und Entwicklungen sind von übergeordneter strategischer Bedeutung für Banken und Sparkassen. Im Bank Blog finden Sie Studien zu den wichtigsten strategischen Trends und Entwicklungen im Finanzbereich.

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Für 79 Prozent der in einer Studie befragten Bankmanager aus Deutschland ist gesellschaftliche Verantwortung ein Top-Thema, das auf die strategische Shortlist gehört. Teilweise noch wichtiger ist den Digitalbanken (85 Prozent) und traditionellen Banken und Sparkassen (77 Prozent) die Nachhaltigkeit. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Forrester. Auftraggeber war die Unternehmensberatung Sopra Steria. Befragt wurden 760 Führungskräfte von Finanzinstituten aus rund 30 Ländern – davon 29 Bankmanager aus Deutschland.

Die Bankenaufsicht zieht das Tempo an

In erster Linie reagierten die Banken damit auf den wachsenden Druck seitens der Bankenaufsicht, wie die Auftraggeber der Studie kommentieren. So gebe es beispielsweise die Aufforderung der EU-Bankenaufsichtsbehörde EBA, Klimapläne vorzulegen, die einen Zeitraum von zehn Jahren abdecken. Institute, die von der Europäischen Zentralbank überwacht werden, müssten in diesem Jahr zudem einen sogenannten Klimastresstest ablegen. Dabei gehe es darum, die Treibhausgasemissionen der Firmenkunden und die daraus resultierenden Risiken zu erfassen.

Vorreiter beim Thema Umweltfreundlichkeit sind die Neobanken, etwa die Tomorrow Bank aus Hamburg: Sie ordnet ihr komplettes Angebot der Nachhaltigkeit unter – bis zur Kreditkarte aus Holz. Traditionelle Banken und Sparkassen müssten dagegen noch aufholen. Sie hätten oft keine fest im Unternehmen verankerte Nachhaltigkeitsstrategie, wie es in der Studie heißt.

Der Kunde belohnt umweltfreundliches Banking

Banken und Sparkassen, die transparente Finanzierungs- und Anlagekriterien haben, und die sich an ESG-Themen orientieren, würden bei viele Kunden im Vorteil sein, prognostiziert der Auftraggeber der Studie. Demnach seien drei Viertel der Europäer bereit, ihre Bank auf Basis von Nachhaltigkeitskennzahlen und CSR-Aktivität auszuwählen. Dies zeige eine Studie der französischen Bank Oney.

Die CO2-Rechner der Banken reichen nicht

Die Nachhaltigkeitsbestrebungen vieler Banken tragen erste Früchte: Inzwischen bieten einige Geldhäuser beispielsweise Rechentools an, die den CO2-Fußabdruck des jeweiligen Kunden schätzen können. Diese Tools sind dann oft im Online-Banking oder in der Banking-App integriert. In manchen Fällen kann man seinen errechneten CO2-Verbrauch auch gleich ausgleichen, indem man aus der App heraus an Klimaschutzprojekte spendet.

Hier ein Beispiel des FinTechs Meniga. Es ermöglicht, einen Carbon Calculator mit einem umfassenden PFM-Tool zu verknüpfen:

 

Doch das reiche nicht aus, wie der Auftraggeber der Studie meint. Die Banken sollten vielmehr ihr Zugpferd im Wettbewerb, die Beratungskompetenz, auf ESG-Themen ausweiten. Den Kunden soll demnach bestenfalls durch Anbindung externer Datenlieferanten noch bessere Analysen und konkretere Empfehlungen zur Anpassung ihres Lebensstiles liefern.

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Über den Autor

Jannik Wilk

Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.

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