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15 Thesen zur digitalen Zukunft

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Das Internet wird weiter in unseren Alltag eingreifen

15 Thesen des Pew Instituts zur digitalen Zukunft und der weiteren Entwicklung des Internets

15 Thesen des Pew Instituts zur Zukunft des Internets

Das Internet gehört zu unserem Alltag wie die Butter zum Brot. Doch wie sieht unser digitaler Alltag in 10 Jahren aus? Das renommierte Pew Institut hat dazu ein Forschungsprojekt abgeschlossen und 15 wegweisende Thesen aufgestellt.

Das Internet als Teil unseres Alltags

Das kommerzielle Internet ist 25 Jahre alt geworden. Sein Wachstum war rasant und wir alle verwenden es heute mehr oder weniger selbstverständlich und akzeptieren es als Bestandteil unseres Alltags. Nach der ARD/ZDF-Onlinestudie 2013 sind 77,2 Prozent der Erwachsenen ab 14 Jahren in Deutschland online. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung im Zeitvergleich:

Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland von 1997 bis 2013

Die Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland von 1997 bis 2013

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Die durchschnittlich im Internet verbrachte Zeit liegt demnach aktuell bei 169 Minuten am Tag und vor allem die Trends zur mobilen Nutzung und zu Social Media bringen weitere rasante Zuwachsraten. Doch was wird uns die Zukunft bringen? Welches sind positive und welches sind eher negative Szenarien?

15 Thesen zur digitalen Zukunft

Das US amerikanische Pew Instituts hat ein ausführliches Forschungsprojekt zur digitalen Zukunft durchgeführt und dabei u.a. die folgenden 15 Thesen zur weiteren Entwicklung des Internets in unserem Leben aufgestellt. Einen ausführlichen Hinweis auf die vollständige Studie „Unsere digitale Zukunft“ zur Entwicklung des Internets und des digitalen Alltags bis zum Jahr 2025 finden Sie im Studienteil.

Positive Entwicklungen

  1. Der Austausch von Informationen über das Internet wird so mühelos in den Alltag integriert sein, dass wir es genauso selbstverständlich empfinden wie Strom.
  2. Die Verbreitung des Internets wird die globale Konnektivität verbessern, Beziehungen fördern und zu weniger Ignoranz führen.
  3. Durch das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz, und Big Data werden die Menschen mehr über ihre Welt und ihr eigenes Verhalten erfahren.
  4. Augmented Reality und am Körper getragene Geräte (die sog. Wearables) unterstützen uns und geben schnelles Feedback für den Alltag und vor allem für die persönliche Gesundheit.
  5. Politisches Bewusstsein und Handeln werden gefördert und friedlicher Wandel und öffentliche Aufstände wie der Arabische Frühling werden sich weiter verbreiten.
  6. Die weitere Ausbreitung des Internets wird die Bedeutung von Grenzen verringern. Neue „Nationen“ mit Menschen mit gemeinsamen Interessen können entstehen und existieren und sich zunehmend der Kontrolle der aktuellen Nationalstaaten entziehen.
  7. „Das Internet“ wird zu „den Internets“ werden, da Zugänge, Systeme und Prinzipien neu verhandelt werden.
  8. Eine Internet-basierte Revolution wird die Bildungsmöglichkeiten verbreitern, bei geringeren Kosten für Immobilien und Lehrer.

Weniger hoffnungsvolle Thesen

  1. Die gefährliche Kluft zwischen Besitzenden und Besitzlosen kann sich ausdehnen und zu einer Verbreitung von Ressentiments und Gewalt führen.
  2. Missbrauch und Zahl der Täter werden zunehmen. Die menschliche Natur ändert sich nicht; Faulheit, Mobbing, Stalking, Dummheit, Pornographie, schmutzige Tricks, Verbrechen gehören weiter dazu und diejenigen, die all dies verbreiten, erhalten neue Möglichkeiten, anderen das Leben schwer zu machen.
  3. Angetrieben durch diese Änderungen werden Regierungen und Unternehmen mit Nachdruck versuchen, ihre Macht zu behaupten. Das wird ihnen durch die Berufung auf Themen wie Sicherheit und kulturelle Normen auch häufig gelingen.
  4. Die Menschen werden weiterhin – manchmal widerwillig – zugunsten der Bequemlichkeit und des wahrgenommenen Nutzens Kompromisse im Hinblick auf ihre Privatsphäre und den Datenschutz eingehen. Echter Schutz wird nur denjenigen zuteil werden, die sich diesen leisten können.
  5. Menschen und ihre aktuellen Formen der Organisationen können nicht immer schnell genug auf die Herausforderungen durch komplexe Netzwerke reagieren.
  6. Die meisten Menschen sind sich der aktuellen tiefgreifenden Veränderungen durch die neuen digitalen Kommunikationsnetzwerke (noch) nicht bewusst und diese Netzwerke werden in der Zukunft noch stärkere Veränderungen bewirken.
  7. Weitsicht und genaue Vorhersagen können einen Unterschied machen. „Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu erfinden.“

Fazit

Das Internet wird weiter an Bedeutung für uns und unser berufliches, wie auch alltägliches Leben gewinnen. Nicht alle Elemente und Trends sind dabei positiv zu beurteilen. Es wird vor allem an uns selbst liegen, welche Trends überwiegen und wie wir mit diesen Entwicklungen umgehen.

Wie beurteilen Sie Gegenwart und Zukunft unseres digitalen Alltags? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

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Über den Autor

Dr. Hansjörg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Nach Banklehre und Studium arbeitete er in verschiedenen Positionen, u.a. als Direktor bei der Deutschen Bank, als Vorstand einer Sparkasse und als Geschäftsführer eines Online Brokers.Als Experte für Digitalisierung, Innovation und Vertrieb hält er Vorträge bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland und bietet Banken und Finanzdienstleistern Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management sowie Beratung/Consulting an.

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