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Testen Sie Ihren Innovations IQ

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10 Fragen zu Ihrer Innovationskompetenz

Banken und Sparkassen brauchen Kompetenz für Innovation

Pixelio.de / Gerd Altmann

Innovationskompetenz ist eine der zentralen Managementherausforderungen speziell auch für Banker. Beantworten Sie 10 Fragen und testen Sie Ihre persönliche Innovationskompetenz.

10 Fragen

Jeder weiß, dass Innovation bedeutet, mit der nächsten großen Idee in Ihrer Branche zu triumphieren. Stimmt doch, oder? Eigentlich geht es dabei aber um viel mehr. Testen Sie Ihre Kompetenz rund um das  Thema „Innovation“.

Überprüfen Sie, ob Sie Fakten von Fiktion trennen können, indem Sie die folgenden Fragen mit „wahr“ oder „falsch“ beantworten:

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1.       Innovation bedeutet, neue und kreative Ideen zu entwickeln.

2.       Innovation ist ein zufälliger Prozess.

3.       Innovation ist der exklusive Bereich von einigen wenigen von Natur aus besonders begabten Leuten.

4.       Das größte Hindernis für Innovation ist ein Mangel an organisatorischen Ressourcen und Know-how.

5.       Die wichtigste Innovationsart ist die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen am Markt.

6.       Mitarbeiter zu kreativem Denken zu schulen, garantiert Innovation.

7.       Der einfachste und zugleich wirkungsvollste Weg, um Ihr Gehirn in Gang zu setzen, ist ihm eine Frage zu stellen.

8.       Die meisten Unternehmen verfolgen eher inkrementelle als disruptive Innovationen.

9.       Die meisten Unternehmen sind nicht richtig strukturiert, um wirklich innovativ zu sein.

10.     Ihren Kunden zuzuhören ist ein guter Weg, um innovativ zu sein.

10 Antworten

1.       Falsch. In der Wirtschaft ist Innovation die Anwendung von Wissen, neu oder alt, zur Schaffung von neuen Prozessen, Produkten und Dienstleistungen, die einen Wert für mindestens eine Ihrer Stakeholder-Gruppen haben. Das Schlüsselwort hierbei ist „Anwendung“. Das Generieren kreativer Ideen ist sicherlich ein Teil des Prozesses. Aber um echte Innovation zu produzieren, müssen Sie eigentlich etwas anderes tun das Mehrwert erzeugt.

2.       Falsch. Innovation ist eine Disziplin, die geplant, gemessen und gemanagt werden kann (und sollte). Wenn sie dem Zufall überlassen bleibt, wird nichts passieren.

3.       Falsch. Jeder hat die Macht zur Innovation, indem man sein Gehirn wandern, erforschen, verbinden lässt und die Welt aus einem anderen, neuen Blickwinkel betrachtet. Das Problem ist, dass wir alle so schnell laufen, dass wir daran scheitern, uns Zeit zu nehmen, für jene Aktivitäten, die es unserem Gehirn erlauben, neue Muster zu sehen, zu erkennen und daraus neue Verbindungen herzustellen. So wie das Innehalten und fragen „Was wäre wenn?“.

4.       Falsch. In den meisten Unternehmen besteht das größte Hindernis für Innovation darin, was die Mitarbeiter schon an wahren und gesicherten Erkenntnissen über ihre Kunden, Märkte und Geschäfte zu haben glauben. Wenn Sie absolut und positiv davon überzeugt sind, recht zu haben, geht jede Chance auf bedeutsame Innovationen verloren.

5.       Falsch. Es ist sicherlich wichtig, neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen. Aber die wichtigste Innovation und die größte Herausforderung für heutige Unternehmensführer ist vermutlich, wie wir es schaffen, die Art und Weise neu zu erfinden, wie wir uns selbst und unsere Unternehmen führen.

6.       Falsch. Neue Ideen gibt es wie Sand am Meer. Der schwierige Teil besteht darin, diese Ideen in neue Produkte und Dienstleistungen umzusetzen, welche die Kunden schätzen und bereit sind zu bezahlen – ein Prozess, der Wissen darüber erfordert, was Ihre Kunden wollen und brauchen, gekoppelt mit der Umsetzung.

7.       Wahr. Stellen Sie eine Frage und das Gehirn reagiert instinktiv mit der Suche nach einer Antwort. Der Schlüssel zur Innovation ist es, Fragen zu stellen, die den Menschen neue Möglichkeiten, neue Sichtweisen auf vorhandene Daten und neue Interpretationen der „gleichen alten Sache“ eröffnen.

8.       Wahr. Die meisten Unternehmen konzentrieren sich darauf, durch intern generierte Ideen Produktverbesserungen (inkrementelle Innovationen) zu realisieren. Sie streben danach, diese besseren Produkte so schnell und so kosteneffizient wie möglich auf den Markt zu bringen. Dieser Ansatz ist schneller und billiger als disruptive Innovation. Aber er führt selten dazu, eine nachhaltige Marktführerschaft zu erreichen.

9.       Wahr. Die meisten Organisationen haben das Rechnungswesen in einem Bereich, das Marketing in einem anderen und das Management beschäftigt sich (nur allzu oft) mit sich selbst. Mitarbeiter arbeiten selten mit anderen Abteilungen zusammen, außer, wenn sie etwas für ihre Arbeit brauchen. Und Führungskräfte und Abteilungen halten Informationen zurück, im Glauben, dass sie dies in eine bessere interne Machtposition versetzt. Innovation erfordert Teamarbeit, Kommunikation und Zusammenarbeit, nicht isoliertes Silodenken.

10.     Fangfrage! Die Antwort ist „es kommt darauf an…“ Studien zeigen, dass Kunden eine gute Quelle für Ideen zur Verbesserung bestehender Produkte und Dienstleistungen sein können – wenn Sie auf inkrementelle Innovationen aus sind. Zur Erzeugung disruptiver Innovation sind Kundenbefragungen u.ä. nicht ausreichend, weil sie nur bereits geäußerte oder schon bekannte Kundenbedürfnisse aufdecken. Disruptive Innovationen lösen Probleme, von denen die Kunden nicht einmal selbst wissen, dass sie diese haben oder sie nicht sich selbst oder ihren Geschäftspartnern klar und eindeutig beschreiben können. Sie definieren den Markt grundlegend neu oder, in vielen Fällen, schaffen sogar einen völlig neuen Markt.

Auswertung

Wenn Sie 8 oder mehr richtige Antworten haben, geben Sie sich einen anerkennenden Klaps auf den Rücken.

Wenn Sie zwischen 4 und 7 richtigen Antworten haben, empfehle ich Ihnen, etwas mehr nach zu forschen und an diesen kritischen Führungskompetenzen zu arbeiten.

Wenn Sie weniger als 4 richtige Antworten haben, sollten Sie aufwachen und den Geruch von  verbranntem Kaffee in Ihrer Nase spüren! Holen Sie sich Hilfe!

Fazit

Wenn Sie nicht ständig versuchen, Ihre Produkte, Dienstleistungen, Systeme und Management-Prozesse zu verbessern, werden Sie ins Hintertreffen geraten. Und wenn man einmal ins Hintertreffen gerät, kann es sehr schwierig und oft unmöglich werden, wieder aufzuholen!

 

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Über den Autor

Holly G. Green

Holly Green ist die CEO von of THE HUMAN FACTOR, Inc. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Management- und Consultingerfahrung in FORTUNE 100 Unternehmen, insbesondere in den Bereichen strategische Planung, Innovation sowie Leadership Assessment und Development. Referenzen sind u.a. Hilton Worldwide, Dell Computer, Expedia, Microsoft und Google. Zuvor war sie Präsidentin von The Ken Blanchard Companies, einem globalen Beratungs-und Trainingsunternehmen Organisation und der Biotech-Firma LumMed. Als gefragte Rednerin und Beraterin hat sie nationale Aufmerksamkeit erhalten. Sie ist häufige Hauptrednerin bei zahlreichen Unternehmens- und Berufsverbänden. Ihr Buch “More Than A Minute: How To Be An Effective Leader & Manager In Today's Changing World” (http://www.MoreThanaMinute.com) ist in neun Sprachen veröffentlicht.

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